Das Erscheinen von neuen Fußballsimulationen am Ende eines Jahres ist mittlerweile eine feste Tradition. Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch Electronic Arts mit einer neuen Version von „FIFA“ aufwartet. Diese nennt sich schlicht und einfach „FIFA 12“ und wird am 29. September 2011 erscheinen. In der folgenden Preview möchten wir euch unsere ersten Eindrücke zu diesem Titel näher bringen.

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Startet man das Spiel, dann fallen im Gegensatz zu den alten Handheld-Versionen keine großartigen Neuerungen auf. Die Menüführung ist gewohnt einfach und auch die unzähligen Lizenzen sind allesamt vorhanden. Einzig und allein der Online-Modus wurde für den 3DS-Ableger gestrichen und fehlt somit in der Auflistung. Auch auf eine Unterstützung von Street- und SpotPass verzichteten die Entwickler, was leider auch Updates, wie beispielsweise eine Aktualisierung der Kader, ausschließt.

Doch natürlich wurde nicht an allen Ecken und Enden gekürzt. So hat Electronic Arts den zuletzt eingeführten Street Modus beibehalten, wodurch man sich erneut in Matches mit fünf Spielern auf jeder Seite mit dem Gegner messen kann. Diese sind reich an Tempo und Toren, was sich vor allem für zwischendurch als gelungene Abwechslung herausstellt. Zu beachten ist dabei aber, dass sich die Kamera in diesem Fall hinter einem der Tore befindet und das Spielgeschehen somit nicht von der Seite zu sehen ist. Dies stört aber keineswegs, sondern passt perfekt zum Street Modus.

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Möchte man dagegen ein normales Duell zweier Mannschaften erleben, dann ist dies natürlich auch möglich. In Sachen Gameplay sind dabei keine großartigen Veränderungen vorgenommen worden. Nur die Steuerung fühlt sich zu Beginn ein wenig schwergängig an und benötigt somit ein wenig Eingewöhnungszeit. Ansonsten geht das Spiel für eine portable Version aber sehr gut von der Hand.

Grafisch hat sich im Gegensatz zu den DS-Zeiten natürlich einiges getan. Neben acht verfügbaren Kameraperspektiven sehen vor allem die Spieler und Stadien in der Gesamtheit ein gutes Stück besser aus. Zudem stellt sich der 3D-Effekt als spielerisch wertvoll heraus, denn unter anderem ist die Flugkurve des Balls dadurch besser nachvollziehbar.

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