Layton hier, Layton da. Die Videospielreihe „Professor Layton“ besucht Deutschland im Oktober inzwischen zum dritten Mal und kommt zur kalten Jahreszeit nicht alleine. „Professor Layton und die verlorene Zukunft“ hat nämlich die Abenteuer der „ewigen Diva“ mit im Schlepptau. Weshalb uns diese Filmumsetzung der beliebten Serie angesichts des Großteils der bisherigen Videospieleverfilmungen keinen Angstschweiß auf unsere Stirn treibt, werden wir euch nun erklären.

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Professor Hershel Layton und sein junger Schüler Luke Triton kehren erschöpft von ihrem letzten Fall nach Hause zurück und suchen die Erholung. Der Rätselliebhaber legt dazu eine liebgewonnene Schallplatte ein, die ihn sofort an einen alten Fall erinnern. Das Geschehen springt dementsprechend einige Jahre in die Vergangenheit zurück und erzählt die Geschichte der jungen Opernsängerin Janice, die ihren ehemaligen Tutor Layton zu einem ihrer Konzerte bittet.

Dort angekommen erfahren sie von einem mysteriösen Mädchen, das vorgibt, die totgeglaubte beste Freundin der Sängerin zu sein. Als wäre das alles noch nicht genug, verwandelt sich die Konzerthalle in ein fahrendes Kolosseum, das nur einen Gewinner aus einem Wettbewerb hervorgehen lässt. Die Belohnung hat es aber auch gewaltig in sich, schließlich wird dem Sieger das ewige Leben gewährt. Das lassen sich die zahlreichen Zuschauer selbstverständlich nicht entgehen, weshalb auch Layton und Anhang beim Rätselturnier teilnehmen.

Nicht nur der Zeichenstil erinnert bei „Professor Layton und die ewige Diva“ an die veröffentlichten Spiele auf dem Nintendo DS, sondern auch der Aufbau des Films. Die Teilnehmer werden vom Veranstalter vor eine Rätselaufgabe nach der anderen gestellt, die der Zuschauer vor dem Bildschirm aber natürlich nicht beeinflussen kann. Dementsprechend gibt es einige Kopfnüsse, die man bei den DS-Titeln zu lieben gelernt hat und die allesamt liebevoll präsentiert werden.

Bild und Ton sind zudem überaus erhaben und zeugen von den hohen Qualitätsstandards des japanischen Entwicklers Level-5. Die Hintergründe sind durchweg fantastisch gezeichnet und alles andere als monoton. Im Laufe des Films sieht man zahlreiche verschiedene Szenarien, die mit satten Farben nur so protzen und das Auge verwöhnen. Die deutsche Synchronisation mag für Fans des englischen Originals dann zwar etwas Umstellung erfordern, nach einer kurzen Zeit fühlt man sich aber auch davon überzeugt.

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Der „Layton“-Film erscheint hierzulande in drei verschiedenen Versionen. Neben der normalen DVD-Edition veröffentlicht Kazé zusätzlich noch eine Blu-ray, sowie die Special Edition mit Bonus-DVD. Diese Extras sind exklusiv in der Special Edition enthalten und beispielsweise nicht in der Blu-ray-Fassung zu finden. Preislich nehmen sich alle Versionen nicht allzu viel und rangieren momentan zwischen 17 Euro und 27 Euro.

Fazit:


Drei gelungene Videospiele sind noch längst kein Garant für eine gute Filmumsetzung, bei „Professor Layton und die ewige Diva“ hat Level-5 aber einen echten Hit geliefert. Die Geschichte ist spannend inszeniert und kann durch fabelhafte Zeichnungen faszinieren. Wer sich diese Anime-Jagd nach dem ewigen Leben entgehen lässt, hat es dementsprechend nicht anders verdient.

„Professor Layton und die ewige Diva“ kann direkt bei Kazé im Webshop bestellt werden.