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  1. #4041
    Avatar von Garo
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    Es ist wirklich alles ziemlich zusammengeklaut, aber das alles in eine Form, in einen Guss zu bringen, ist eine ganz andere Kunst, die Guerilla nahezu perfekt umgesetzt hat.
    Nintendo hingegen ist einen Schritt weitergegangen und hat überlegt, woran Open-Worlds kranken (Karte voller Icons, GPS & Minimap wichtiger als eigentliches Erkunden) und wie man das Wort "open" wörtlich umsetzen kann (was natürlich auch Nachteile mit sich bringt).
    Zwei unterschiedliche Konzepte, die aber beide top aufgehen.


  2. #4042
    Avatar von Zeraslight
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    Heute nach 93 Stunden beendet. Ohne Storyspoiler folgt meine Meinung:

    Das Spiel hat einen ziemlich langsamen Anfang im Gegensatz zum Erstling was mich fast schon demotiviert hatte, aber es wird schon nach kurzer Zeit sehr viel besser und sobald alle Kampftechniken und Möglichkeiten bekannt sind, scheint das Kampfsystem so richtig. Für mich das ist es sogar das beste Kampfsystem der Reihe. Etwas seltsam dabei ist die Entscheidung ausgerechnet auf der ersten größeren Ebene LV70+ Gegner hinzustellen die 50% der Ebene kontrollieren.

    Das Klingen sammeln und aufrüsten ist ebenfalls etwas womit ich viel Zeit verbracht habe und es macht sehr viel Spaß. Ebenfalls das anpassen der einzelnen Charaktere und das Entwickeln der Städte ist ein guter Zeitvertreib. Die ganzen Taschen Items waren bis zuletzt aber etwas zu verwirrend für mich.

    Die Musik ist stark. Die Themes in den Cutscenes wiederholen sich öfters mal sind aber fast immer gut gewählt und bei besonderen Momenten gibt es auch besondere Themes. Die Battle Themes sind auch sehr toll, für mich besser als in Teil 1 und etwas schlechter als in X. Insgesamt ein Soundtrack der sich sehen lassen kann.

    Die Spiellänge ist auch beachtlich. Ich hatte nach Kapitel 4 schon die Sorge, dass das Spiel zu kurz geraten wäre, aber da lag ich mal sowas von falsch. Die längste Story von allen 3 Teilen und es gibt ein Cutscene Kino im Hauptmenü wo man sich alle Cutscenes nochmal ansehen kann, perfekt.

    Die Nebenmissionen sind diesmal auch besser. Nicht mehr so einseitig nach dem Motto "Töte XY, sammle XY" sondern mit mehreren Zielen innerhalb einer Mission und einigen wirklich aufwendig gemachten Nebenaufgaben mit eigenen Cutscenes.

    Insgesamt ist XC2 von allen 3 Teilen mein Lieblingsteil geworden und hat eine 9/10 redlich verdient in meinen Augen. Wer dem Spiel etwas Zeit gibt sich zu entfalten den erwartet definitiv ein top JRPG.


  3. #4043
    Avatar von Peter Penero
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    Sooo, das wird jetzt ein recht langer Beitrag ^^
    Ich habe das Jahr über viele Spiele gespielt und werde mal zu ALLEN meine Meinung sagen

    Wir machens chronologisch:

    Resident Evil 7 (Xbox One)

    Die RE Reihe war für mich seit 5 (mit Ausnahme Revelations) eigentlich komplett tot. Zu actionlastig, zu casual, zu ungruselig wurde mir die Reihe. Umso schöner dass der 7te Teil nun zu den Wurzeln zurückkehren sollte. Und ich muss sagen, selbst wenn ich den neuen Hauptcharakter überhaupt nicht mag, da komplett persönlichkeitslos, und auch wenn ich nicht verstehe was das alles mit der RE Reihe (storymäßig) zu tun haben soll, so finde ich dass diese Rückkehr zumindest vom feeling her komplett aufgeht. Man startet das Spiel als Ethan, der nach seiner verschollenen Freundin sucht (trotz eindringlicher Warnung von ihr dies nicht zu tun, und dann auch noch komplett allein, völlig hirnlos, ganz ehrlich). Die erste grundlegende Änderung zum klassischen RE ist natürlich der Fakt dass dieses Spiel aus der Ego Perspektive gespielt wird. Und ich muss ehrlich sagen: Eine bessere entscheidung hätte man vermutlich nicht treffen können. Durch das eingeschränkte Sichtfeld, und die entzogene Fähigkeit mit der 3rd Person View Kamera schonmal um die Ecke zu luschern, stellen sich einem permanent bei jedem knarzer und ächzer die Nackenhaare auf. Die Atmosphäre die dieses Spiel von der ersten Sekunde an versprüht ist einfsch so unglaublich dicht und beängstigend. Man fühlt sich nie sicher, und gerade in der ersten Spielhälfte sind dutzendweise Schockmomente garantiert. Der größte Beweis für den wiedererlangten Gruselfaktor des Spiels, ist der Fakt dass ich dieses Spiel zeitweise nur dann spielen wollte wenn ich einen Kumpel da hatte . So viel zur Atmosphäre, aber wie siehts beim Gameplay aus? Nun ja, zumindest solide. Die Shooter Mechaniken funktionieren gut, und gerade in der ersten Spielhälfte gibt es einen meiner Meinung nach ansprechenden Mix aus davonrennen, kämpfen und "rätseln". Stichwort Rätsel, da liegt für mich auch der erste größere Fehler im Spieldesign. Die Rätsel sind meiner Meinung nach deutlich zu simpel geraten, und im gesamten Spiel auch generell zu wenig eingesetzt. Ich denke da hätte man dem Spieler deutlich mehr zumuten können. Was ich auch ein wenig merkwürdig fand, war Ethans "sprinten". Da rennt man vorm Tod weg, und das mit unschlagbaren 15 kmh. Fühlt sich undynamisch und einfach unbefriedigend an.
    Aber mal wieder zum positiven:
    Was vor allem der Hammer ist, ist die erste Spielhälfte, die größtenteils im Anwesen der mysteriösen Bakers spielt. Dieser Abschnitt ist einfach ein unfassbares auf und ab, voller großer Schock- und kleiner Erfolgsmomente. Wem nicht mindestens einmal auf der Flucht vor Jack Baker das Blut in den Adern gefroren ist (oder mindestens 10 mal), der ist genauso verrückt wie derselbige. Die Ereignisse überschlagen sich in diesem Spielabschnitt mehrfach, und man kommt nie länger als ein paar Sekunden wirklich zur Ruhe. Und es gibt auch einige wirklich sehr kreative und spannende Bosskämpfe (auch wenn diese spielerisch mau sind, und gescriptet wirken). Warum aber genau lobe ich die ganze Zeit explizit diese erste Hälfte, nun weil ab da (spätestens nach dem Kampf gegen Marguerite) geht es leider sehr steil bergab. Das Haus, welches sich trotz linearem Fortschritt, noch recht offen anfühlte und zum erkunden einlud, wird nun weitestgehend durch (teilweise sogar hell beleuchtete) Korridore ersetzt. Die Bosskämpfe werden zunehmend schlechter, die Atmosphäre ist nicht ansatzweise so dicht wie in den ersten 5 h. All das gipfelt in einem meiner Meinung nach ultralangweiligen Level in einer Mine, das mit einem wahnsinnig schlechten Boss endet. Es ist gar nicht zu beschreiben wie viel Potenzial hier verschenkt wurde. Wenn die letzten 4h bei mir nur ansatzweise das freigesetzt hätten, was die ersten 5h haben, dann wäre das hier vielleicht mein liebster RE Teil geworden. Schade drum, so bleiben RE4 und RE unangetastet.

    Pros:
    -Geniale Atmosphäre
    -gute Shootermechanik
    -einige Twists und viele überraschungsmomente
    -geniales Baker-Haus Level
    -endluch wieder einigermaßen sinnvolles Itemmanagement
    -Stimmungsvolle Lichteffekte, gute Grafik

    Cons:
    -zweite Spielhälfte fühlt sich wie anderes, uninspiriertes Spiel an
    -einige schwache bis desaströse Bossfights
    -Story ist kompletter Schwachsinn, mit mehreren Plotholes
    -Ethan und Mia komplett blass

    Fazit: RE7 ist definitiv die erhoffte Rückkehr zum Survival Horror geworden, und das sogar ohne den Spieler in einen unfairen Walkingsimulator wie Outlast zu schmeißen. Die Atmosphäre ist, gerade in den ersten Spielstunden, erdrückend, und lässt definitiv diese "RE Feeling" aufkommen. Endlich kein pausenloses Geballer mehr, wenige Feinde, diese dafür umso bedrohlicher. Dieses Spiel ist trotz seiner schwachen zweiten Hälfte und der lächerlichen "Story" ein Must Have für jeden, der Horror mag. Gerade der "Madhouse" Schwierigkeitsgrad wird Resi-Veteranen erfreuen und fordern.

    8/10



    Ori and the Blind Forest (Xbox One)

    Dieses Spiel ist die letzten Jahre einfach komplett an mir vorbeigegangen, und dass obwohl ich eigentlich ein großer Fan von Plattformern bin. Umso besser, dass ich es mir spontan für ein 10er kaufen konnte. Und was soll ich sagen? Unglaublich tolles Metroidvania, das vor allem durch sein wundervolles Design, die emotionalen Momente und das geniale Movement besticht. Ich hatte wirklich eine tolle Zeit.

    Pros:
    -Wundervoll gezeichnete Umgebungen und Welten
    - Abwechslungsreiche, zusammenhängende Metroidvania Welt
    -geniales Movement
    -viele erlangbare Fähigkeiten
    -toller Soundtrack
    -emotional Mitreißend
    -angenehmer Schwierigkeitsgrad
    -innovative Checkpointfunktion
    Cons:
    -vielleicht ein Tick zu viel Backtracking
    -einige (wirklich wenige) Stellen mit zu viel Trial and Error

    Meiner Meinung nach wirklich nahezu perfekt für dass was es sein will. "Will of the Wisps" ist einer meiner meisterwarteten Titel 2018.

    9,5/10



    Doom 2016 (Xbox One)

    Ich habe jahrelang keinen Singleplayer Shooter mehr gespielt. Zu festgefahren war mir dass Genre in die Korridorlevel, das Autohealing, und die einfach immergleichen, durch CoD etablierten Mechaniken. Umso überraschter war ich das Doom mich wirklich fesseln konnte. ID Soft hat den richtigen Schritt gewagt, und ist zu den Shooterwurzeln zurückgekehrt.
    Kein Autoheal, schnelles Movement, abwechslungsreiche Waffen, und Level die mehr an Arenen erinnern. Dazu die toll designten Dämonen und ein geiler Soundtrack. Vielleicht mein Lieblingsshooter.

    Pros:
    -Stimmige Grafik
    -unfassbar gutes Spielgefühl bei bombenfesten 60 fps
    -action bis zum umfallen
    -hohe Gegnervielfalt
    -tolles Movement
    -endlich wieder Medipacks
    -toller Humor
    Cons
    -Karte einfach komplett verwirrend
    -vielleicht etwas zu lang
    -Story etwas trocken


    9/10, da es für mich einfach einfach den Spaß in ein völlig übersättigtes Genre zurückgebracht hat, und sich kaum Fehltritte erlaubt. Sehr gut gepolished.



    Bevor wir zu den nächsten Großen Titeln kommen, hier noch ein paar "kurze"

    Golf Story (Switch): 5/10, ganz nett und mit einigen guten Ideen gefüllt, aber mehr auch nicht.

    Steamworld Dig 2 (Switch): 9/10, tolles Metroidvania, mit Ohrwurmsoundtrack und eigener Identität. Must have

    Shovel Knight Treasure Trove (Switch): 8.5/10
    Wirklich cooles 8 bit JnR, mit tollem Humor und viel Persönlichkeit. Shovelknight und Specternight genial, Plague Knight 6/10.

    Snake Pass (Switch): 7/10 innovativer Puzzler mit tollem Soundtrack, dem es an Abwechslung mangelt.

    LA Noire (Switch): 8.5/10, tolle Story, einige tolle Mechaniken und eine einzigartige Detektivatmosphäre, nur leicht getrübt von einer blassen Open World und etwas zu repetetivem Gameplay.

    1 2 Switch: 2/10, kompletter Müll, die 2 Punkte gibts für den HD Rumble beim Murmelspiel und das etwa 2 Minuten unterhaltsame Revolverheld Spiel. Finger Weg.

    Jetzt wirds mal wieder etwas ausführlicher


    Mario+Rabbids: Kingdom Battle (Switch)

    Als die ersten Leaks auftauchten, hatte ich wie viele andere wohl auch nur eine Hoffnung:
    Das die ganze Sache ein schlechter Scherz ist. Umso überraschter war ich, als das Spiel auf der E3 erstmal mit Videomaterial präsentiert wurde, und wirklich sehr interessant aussah. Und das obwohl ich wirklich kein großer Rundenstrategie Fan bin (mein letzter Titel in dieser Richtung war das fantastische Fire Emblem Awakening). Aber diese bunte Mischung hat es mir einfach angetan. Ich bin wahrscheinlich aber auch einer der wenigen Menschen, der die Rabbids nicht abgrundtief hasst ^^ (nur ein wenig, weil sie Rayman mehr oder weniger getötet haben ).
    Als das Spiel dann ankam bestätigte sich der positive Eindruck: Das Design des Pilzkönigreichs sowie die Grafik sind extrem stimmig, das Kanpfsystem ist eingängig, und wird mit der Zeit komplexer, und die Charaktere sind wirklich toll umgesetzt worden, zum Beispiel mit einigen Charakterspezifischen Fähigkeiten (Mario kann z.b. Schaden durch den Sprung auf einen Gegner verursachen). Aber was besonders cool ist, ist das Movement: durch Sprungangriffe und Grätschen, sowie das ausbauen seines Skiltrees sind komplett verrückte Manöver möglich, die einerseits total befriedigend sind wenn man es hinkriegt sie auszuführen, und andererseits wirklich eine kluge und vorrausschauende Positionierung und Bewegungsreihenfolge der Charaktere benötigen, um so effektiv wie möglich zu sein. Tolles Feature . Was auch toll ist sind die zahlreichen Anspielungen auf das Mario Franchise, sowie der pompöse Soundtrack von Grant Kirkhope. Etwas das dieses Spiel von anderen des Genres unterscheidet, ist ein "Adventurelement" zwischen den Kämpfen, bei denen man mit Mario und der auswählbaren vierköpfigen Crew durch die liebevoll designten Welten rennt, Goodies sammelt und simple wie uninteressante Rätsel löst. Obwohl diese Abschnitte die sich häufig ähnelnden Kämpfe auflockern, so muss ich doch sagen dass sie der schwächste Teil des Spiels sind. Und dafür sind vor allem die eben genannten, wirklich schlechten Rätsel verantwortlich, bei denen man dad Gefühl hat dass sie nur eingebaut wurden um die Spielzeit zu strecken. Apropos Spielzeit:
    Diese ist mit für mich knapp 20h genug. Der Umfang ist also nicht gigantisch, aber sein Geld ist das Spiel auf jeden Fall wert.

    Pros:
    -spannende Rundenstrategie
    -Kreative, einzigartige Bossfights
    -wunderschöne Welten und Umgebungen
    -Großartiger Soundtrack
    -Lernkurve genau richtig
    -Rabbids Humor stört nicht
    -tolle Startegien möglich

    Cons:
    - schlechte Rätsel
    -dieser komische Computer der immer vor Mario rennt
    -Die Steuerung in den Adventureabschnitten
    -einige Bugs und crashes

    Alles in allem aber für mich trotzdem eine 8.5/10, und für mich das beste Ubi Spiel dieses Jahr.


    Splatoon 2 (Switch)

    Oh Mann, Splatoon. Tolles Gameplay, tolle Maps mit coolen Kniffen und ein ultra spaßiger Horde Modus. Und dann das: Peer 2 Peer, unfassbar schlechtes Voicechatfeature, Map- und Modusrotation. Warum Nintendo, warum? Im Kern könnte dieses Spiel (unübertrieben) DER Onlineshooter schlechthin sein. Das tolle Gameplay mit all sein pfiffigen Mechaniken, das tolle Movement, die Bandbreite an Waffen, die Bandbreite an Strategien (wenn man dich mit seinen Mates unterhalten könnte) das alles wird von euch selbst heruntergezogen. Ultra Schade.

    Pros:
    -Gameplay
    -Spaßiger Singleplayer
    -coole Waffen
    -Salmon Run

    Cons:
    -das komplett antiquierte Onlinesystem.

    7/10



    ARMS (Switch)
    Nun zu meinem Überraschungshit Nr.2 diesen Jahres. ARMS besticht dadurch dass es einfach anders ist. Die in der 3rd Person gespielten Kämpfe mit den streckbaren Armen und damit verbundenen Waffen, gehören zum erfrischendsten was das Genre in den letzten Jahren gesehen hat. Auch die Charaktere wissen zu gefallen. Jeder Kämpfer spielt sich anders in Sachen Tempo, Sprunghöhe, und Spezialfähigkeiten. Was aber natürlich das allerbeste ist, sind die super präzisen Motion Controls, die für mich das Spiel auf eine neue Ebene gehoben haben. Schon immer wollte ich ein kompetetives Kampfspiel so steuern können. Klasse! Schade nur dass es (immernoch) nur sehr wenige Charaktere und so gut wie keinen Singleplayer Content gibt.

    Pros:
    -tolle Motion Controlls
    -kreativ designte Kämpfer
    -frisches Konzept
    -abwechslungsreiche Arenen und ARMS
    -nach einiger Übung sehr spannend im 1 gg 1

    Cons:
    -zu wenie Kämpfer und Spielmodi
    -kein Singleplayer

    Trotzdem gibts einen kleinen Bonus für das eigentlich gut umgesetzte und unverbrauchte Konzept. 8/10





    Nun zum ersten "Elefant in the room" ^^

    Super Mario Odyssey:

    Wow, wow, wow. Das hier ist für mich, schonmal vorweggenommen, der bisherige Höhepunkt des Mario Franchise. Aber von vorn:
    Allein der Anfang in der Tim Burtonesquen Hutwelt hat mir ein Lächeln abgerungen. Die Musik, die Farbgebung, alles perfekt. Schon da kündigte sich für mich an was für ein Hammer mich hier erwartet. Die wirklich perfekte Steuerung, das grandiose Weltendesign sowie der schiere Abwechslungs- und Ideenreichtum haben mich regelrecht schockiert. Dieses Spiel macht mir klar, wie sehr mir ein Open World 3D Collectathon gefehlt hat. Ich mochte js zum Beispiel selbst 3D World sehr, aber das hier... toll! Nicht nur das die Welten zum stundenlangen erkunden einladen, und jedes waghalsige Sprungmanöver, jede hartnäckige Suchaktion belohnen, nein sie sind sogar so unterschiedlich dass ich mich klarstens an alle Level erinnern kann. Allein das es stilistisch von New Donk City, über das Schlemmerland ins Hutland geht, zeigt den schieren Abwechslungsreichtum. Genial, wie man mal ein verstecktes Level der Machart 3D World findet, wie man versteckte challenges findet. Die Kostüme sind allesamt wahnsinnig schön designt, und man kämpft richtig darum die lila Münzen zu sammeln, um die Kleidumgsstücke freizuschalten. Noch komplett unerwähnt sind die zahlreichen Callbacks zu den alten Mario Teilen, wie zb die superspaßigen 2D passagen. Selten hat mir ein Spiel ein solches dauergrinsen verpasst. Ich kann gar nicht zählen wie häufig mir ein "whoa" entfuhr! Bei all der Lobhudelei, hab ich ja noch nicht mal das Feature dieses Spiels erwähnt: Cappy. Cappy, Marios sprechender Mützenförmiger Compagnon, erweitert nicht nur das Moveset unseres Lieblingsklempners, er ermöglicht es auch Feinde zu "capern". Das bedeutet in diesem Fall das wir, was auch immer wir capern, steuern dürfen. Und was soll man sagen? Nicht nur hält diese Mechanik einige verrückte Überraschungen bereit, sie hält auch das Gameplay frisch, und sorgt dafür dass man häufig umdenken muss. Und wenn man die Möglichkeiten seiner "Caperung" hinterfragt und in der Welt mit deren Fähigkeiten herumexperimentiert, so wird man natürlich belohnt. Ich könntw Stunden weitermachen. Dieses Spiel ist so gepolished, so voller Ideen, so durchdacht und abwechslungsreich, das nichts, aber auch wirklich gar nichts am spielen dieses Titels vorbei führt.

    Pros:
    -Tolle Steuerung, Tolles Movement
    -Caper Fähigkeit hält Gameplay frisch und sorgt für umdenken & viele Überraschungen
    -Meisterhafter Soundtrack
    -Eigenständig und doch sich seiner Vergangenheit bewusst
    -Abwechslungsreiche Welten, die sich im Spielverlauf sogar verändern
    -geniales Postgame
    -extrem viele Secrets

    Cons:
    -999 Monde Grind am Ende wirkt etwas erzwungen

    10/10




    Cuphead (Xbox One)

    Seit der ersten Ankündigung war ich heiss auf das Game, auch wenn ich irrte, in der Annahme dass es soch hierbei um einen traditionellen Plattformer handelt. Als mir dann langsam köar wurde dass wir es hier mit einem Boss Rush zu tun haben, war ich zwar kurz ernüchtert, aber mir wir klar dass aufgrund des wahnsinnig charmanten Stils für mich kein Weg daran vorbei führen würde. Und so kaufte ich Cuphead. Und liebte es. Und hasste es.
    Vorweg: Dieses Spiel ist der spaßigste Boss Brawler den ich jemals gespielt habe. Die Kämpfe gegen die abwechslungsreich designten Gegner sind fordernd, und benötigen einen langen und gut strapazierbaren Geduldsfaden. Aber wenn man es schafft eins von diesen Biestern zu besiegen bricht man erstmal vor Freude zusammen. Ultra befriedigend! Der für ein Videospiel einzigartige Stil des Spiels ist nicht nur eine absolute Augenweide, sondern ünterstützt auch das Gameplay, da er für einen klar erkennbaren Bewegungsablauf bei den zahlreichen Bossgegnern sorgt, was es deutlich leichter macht Attacken zu erkennen. Dazu gibt es auch ein paar Shoot Em Up Level. Diese machen zwar Spaß und haben auch toll designte Hintergründe, aber ich finde man hätte diese auch rauslassen und gegen einen weiteren Boss tauschen können.

    Pros:
    -Grandios umgesetzter Grafikstil
    -toller Soundtrack
    -spannende Kämpfe
    -abwechslungsreiche Bosse
    -unschlagbares "endlich geschafft" Gefühl

    Cons:
    - RunNGun Level spielerisch etwas blass
    -meiner Meinung nach zu steile Lernkurve
    -einige Bugs
    -doofes "Parry" System

    9/10

  4. #4044
    Avatar von Peter Penero
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    Switch Xbox One Wii U 3DS
    Part 2, ich konnte leider keinen 27.000 Zeichen Beitrag Posten



    Und jetzt zum Grande Finale...

    The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Nintendo Switch):

    Oh, Boy. Wo fängt man bei so einem Mammutspiel an?
    Wir begleiten Link seit nunmehr 3 Jahrzehnten auf seinen Abenteuern. Und obwohl böse Zungen der Zelda Serie seit Jahren vorwerfen "doch immer das gleiche" zu sein, so ist dieser Vorwurf doch kompletter Schwachsinn. Die Zelda Serie ist eine der Serien im Bereich Gaming, die sich am meisten entwickelt hat, und deren Ableger sich zumeist deutlich von einander unterscheiden. Wir haben mit Link eine Bandbreite von Abenteuern erlebt: In der Top Down Ansicht Hyrule retten, in 3D Zeitreisen unternehmen oder mit unserem sprechenden Boot die Meere bereisen. Unser Schwert durch die Bewegungen unseres eigenen Armes führen, wir haben uns als Wolf aus dem Schloss gekämpft, und sind als Wandmalerei um Ecken gekraxelt. Ja, die Zelda Serie ist weit gekommen, und kein Ableger ist wie der andere. Das einzige was sich wie ein roter Faden durch diese Reihe zieht, sind die Hauptprotagonisten Link und Zelda, sowie das niemals alt werdende Storygerüst "rette die Welt".
    Wobei, eine Sache gibt es da noch, die ein Zelda zu einem Zelda macht, die die Identität der Reihe definiert: Es ist der Gameplay Mix aus Rätseln, Erkundung, und Kämpfen, der uns für etliche Auslegungen der Legende an die Bildschirme gefesselt hat. Während der Fokus gerade in den 3D Ablegern sehr deutlich auf Rätseln und mal mehr mal weniger den Kämpfen lag, so lag er in Zelda 1 noch doller auf erkunden und herumexperimentieren. Da die sogenannte Zelda Formel (immer 8 Maindungeons, immer "finde dieses Item, um diesen Tempel zu durchqueren und diesen Boss zu besiegen", sehr linearer Spielfortschritt) die durch Ocarina of Time im Jahre 1998 etabliert wurde, zunehmend in Verruf geriet vorhersehbar und alt zu sein, entschied sich Nintendo diese Formel nun erstmals seit OoT aufzugeben, und die Karten neu zu mischen.

    Und da haben wir sie. Die neu gemischten Karten. Das Redesign. Das Reboot, wenn man so will. Denn das ist es am ehesten. Nintendo macht uns dies von Anfang an deutlich. Der traditionell in grün gekleidete Zipfelmützenträger Link, ist kein solcher mehr. Tradition ist sowieso ein Wort, dass es in diesem Spiel schwer hat. Weg sind die Herzen im Gras, die geliebten 8 Dungeons, mit entsprechenden Items. Weg ist aber auch das traditionelle 5h Tutorial, oder der lineare Fortschritt. Als ich das erste mal aus dem Schrein des Lebens trat, und den Horizont und all seine Schönheit erblickte, wusste ich das mich ein grandioses Abenteuer erwartet, aber eben auch eines, was vieles anders macht als seine Vorgänger. Nach dem Release und dem riesigen Hype wurden die Stimmen lauter, die behaupteten es sei kein "echtes" Zelda. Zu sehr entfernte man sich vom ursprünglichen Spielkonzept dass die Reihe so beliebt machte.

    Oder?

    Link.
    Zelda.
    Welt retten.

    Kämpfen, Rätsel, Erkunden

    Erkunden, Kämpfen, Rätsel

    ERKUNDEN, Kämpfen, Rätsel

    Weit gefehlt. Dieses Spiel hat alles was ein echtes Zelda ausmacht. Da wir es hier aber mit einer Neuausrichtung zu tun haben, wurde geschaut: Woraus besteht dieses Spiel? Was ist die Essenz? Die Essenz ist: Abenteuer. Man erlebt ein Abenteuer, und die 3 Hauptmechaniken (E,K,R) sind Werkzeuge um eben dieses Abenteuer zu erschaffen. Und bei Breath of the Wild wurde die Identität der Serie nicht vergessen, nein, sie wurde neu erfunden.


    Alles im Spiel ordnet sich komplett dem Gedanken unter, dieses eine Ziel zu erreichen: Ein Abenteuer erschaffen. Gelingt das? Klares Ja. Zelda Breath of the Wild legt den Fokus auf das erkunden einer riesigen offenen Welt, die mit all ihrer Abwechslung, ihrer Lebendigkeit, ihrer Gewalt einen komplett eigenen Abschnitt in diesem kleinen "Review" wert ist. Breath of the Wild, soviel sei schonmal gesagt, ist eines der wahrsten Open World Spiele überhaupt, und lässt einen Großteil der Konkurrenz, der sich mit diesem Begriff schmückt, problemlos hinter sich. Aber Stück für Stück:

    Während wir in vielen anderen Open World Spielen einfach nur von A nach B laufen, kämpfen, looten und das ganze dann wiederholen (Assassins Creed, Witcher) baut Zelda auf den nun schon häufig genannten Mix aus Erkundung, rätseln und Kampf. Das erste was mich hier beeindruckt sind die verschiedenen Fortbewegungsarten und Mittel über die Link verfügt. Zu allererst der Paraglider. Dieser ermöglicht es nicht nur weite Strecken zurückzulegen, er schützt uns auch vor tiefen Stürzen und kann im Kampf ein entscheidender Vorteil sein. Aber um zu verstehen was den Paraglider so wertvoll macht müssen wir erst über eine andere Fortbewegengsart von Link reden: das Klettern. Link kann jede, wirklich jede Oberfläche in der riesigen offenen Welt beklettern. Damit unterscheidet sich BotW schonmal von vielen anderen Open World spielen. Diese Designentscheidung lässt die Welt so viel offener wirken, und regt zum erkunden an. Wenn man einmal verstanden hat, dass man wirklich jeden Gipfel besteigen kann, kommt ein neugieriger Spieler gar nicht mehr aus dem klettern raus. In Spielen wie Skyrim oder The Witcher sind Berge häufig lästige Hindernisse, die man durch Immersionsbrechendes hochglitchen überwindet. In Zelda sind die Berge Teil der Spielwelt, und haben wie auch die Türme eine besondere Aufgabe: Sie verschaffen dem Spieler einen Überblick über die Welt, und dessen Sehenswürdigkeiten. Was so selbstverständlich klingt, ist in Videospielen in dieser Form eine absolute Seltenheit. Während man im Ubisoft Spiel Assassins Creed durch das erklimmen eines "Aussichtspunkts" die Karte mit Icons vollgematscht kriegt, kriegt man in Zelda nur Topographie. Nichts sonst. Kein Hinweis auf ein verstecktes Item, eine versteckte Tätigkeit oder auf einen interessanten Ort. Oder doch? Doch! Aber eben nicht -und hier gehen wir kurz in das Design der Spielwelt über- kriegen wir diese Informationen über irgendwelche Icons denen wir hinterherlaufen, sondern über das was wir sehen selbst! Die Welt ist so designt dass man immer einen interessanten Punkt vor Augen hat: Ein Vulkan, ein Schrein, eine fliegende Kreatur, eine Stadt, ein Dorf, ein Gegner, und , und, und. Der Unterschied ist das wir alles mit unseren eigenen Augen erspähen. Das heißt wir werden beim Besteigen eines Bergs nicht nur meist mit einem kleinen Goddie, oder einem Geheimnis belohnt, sondern mit der Übersicht über einen bestimmten Abschnitt der Welt. Und dann kommt wieder der Paraglider ins Spiel. Durch diesen brauchen wir nicht mühevoll den Berg wieder herunterzuklettern, sondern können durch die gewonnene Höhe direkt zu unserem Point of interest gleiten. Oder aber wir Surfen mit unserem Schild den Abhang herunter, oder eine Mischung aus beidem: kurz surfen, dann gliden, dann wieder surfen. Das alles geht extrem einfach von der Hand, und macht das erkunden der Spielwelt befriedigend. Damit wir auch im Flachland vorrankommen stellen die Entwickler uns unterschiedliche Reittiere zur Verfügung, von denen ich keine spoilern will, bis auf das Pferd, das wir uns diesmal aus unzähligen verschiedenen auswählen können, vorrausgesetzt wir sind schlau genug es zu fangen.

    Die eben beschriebenen Mechaniken machen das Erkunden der Welt so spaßig und so spannend. Man weiß nie hundertprozentig was einen erwartet. Und dass ich das komplette Spiel ohne Minimap durchspielen konnte, zeigt einfach wie toll designt die Welt ist. Alle wichtigen Landmarks sind hervorgehoben, man wird sie finden. Ohne handholding, ohne questmarker. Beeindruckend ist auch wie abwechslungsreich die Welt daherkommt: Wüste, Tundra, Seen, Flüsse, Regenwald, Steppe, Laubwälder- alles da. Und dazu kommen sogar noch die Einflüsse dieser verschiedenen Gegenden auf den Spieler, sei es durch Wetter, Temperatur oder Untergrund. Die Verschiedenen Biotope versprühen nicht nur aufgrund ihrer optischen Diversität Abwechslungreichtum, sondern auch weil sie den Spieler zum umdenken und vorbereiten zwingen. Als ob das tolle Weltdesign, das dem intuitiven navigieren gilt, die optische wie spielerische Diversität und die vielen Fortbewegumgsmöglichkeiten die Welt nicht schon lebendig genug gemacht hätten, gibt es ja noch die wirklich tolle Physics engine die eine Reihe an spaßigen Interaktionen erlaubt. Bäume fällen, Eissäulen auf Wasser erschaffen, Feuer das einen Aufwind für den Paraglider erschafft, und so vieles vieles mehr. Ich könnte Stunden über das Spiel schreiben. Stundenlang. Ich könnte jetzt auch noch was zu den Rätselschreinen sagen, die mit ihren zahlreichen kreativen Lösungen bestechen, über die Titanen, die ich wirklich als gut empfand (die Bewegungsmechanik war sehr interessant) oder über die etwas schwachen Bossgegner, oder über die erbrachten Opfer, die non linearen Fortschritt ermöglicht haben, die es mir wortwörtlich ermöglicht haben MEIN "Open World" Abenteuer zu erleben. Aber ich denke das wurde alles zu genüge diskutiert. Was ich halt nochmal klarstellen wollte ist, das dieses Spiel halt einfach daran gemeßen werden sollte was es sein will: nämlich eine Open World Neuausrichtung der Serie. Kein OoT. Kein AlttP. Sondern BotW. Und wenn die Essenz der Spielereiher ist, ein Abenteuer zu erleben, ja dann ist das hier der ultimative Ableger.
    In diesem Spiel ist die Welt nicht einfach nur ein Rahmen für lineare Missionen, die Welt ist das Spiel.

    Pros:
    -gigantische, lebendige, facettenreiche Open World, mit vielen Interaktionsmöglichkeiten
    -tolle physicsengine, die für kreative Lösungen beim Rätseln sorgt, und zig herangehensweisen bei diesen ermöglicht
    -Erkundung macht Spaß
    -unerreichtes Abenteuererfeeling
    -unzählige Lösungsmöglichkeiten für jede erdenkliche Situation
    -Schreine bringen Abwechslung
    -spannende Kämpfe
    -wunderbarer Artstyle
    -Gameplaymechaniken greifen perfekt ineinander
    -atmosphärischer Soundtrack
    -totale Freiheit

    Cons:
    -etwas schwache Bossfights
    -Story besser als häufig behauptet, aber immer noch nicht gut (fiel der Freiheit zum Opfer)
    -Balancingprobleme zum Ende des Spiels


    10/10, meiner Meinung nach eines der besten Spiele überhaupt. Bestimmt wird man gleich wieder Fanboy genannt, aber dieses Spiel ist einfach als wäre es für mich geschaffen worden. So ein Abenteuer wollte ich schon immer erleben. Es ist ohne Frage das beste Open World Spiel das es jemals gab.

    So Leute das wars (endlich) von mir ^^
    Schöne Feiertage wünsch ich und übrigens ist das alles nur meine Meinung, also kein Problem wenn ihr das anders seht, aber so seh ichs.

  5. #4045
    Avatar von Sepp91
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    Junge Junge, wie lang bist du denn an dem Beitrag gesessen^^ aber schön ausführlich, Daumen hoch dafür.

  6. #4046
    Avatar von Rincewind
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    Bestimmt wird man gleich wieder Fanboy genannt
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    endlich mal wieder eine frische Spielidee

    visual novel + RPG + sportatiges teambasedmoba Rugbyblitzballbasketball wäre wohl meine Beschreibung für dieses Spielchen

    hatte das Spiel vor einiger zeit gekauft aber dafür wollte ich schon im richtigen mindset sein (quasi am Ball bleiben höhö)
    wurde toll unterhalten und das Spiel bekommt einen Platz in meinem herzen als die cleverste Spielidee samt coolsten ending credits der letzten Jahre <3
    Extra Lob an den phantastischen Soundtrack <3 , viele lieb gestaltete Charaktere und das man wirklich merkt das viel liebe und Herzblut ins Spiel geflossen sind

    einzige negativen Aspekte sind wohl (ohne spoilers) :
    - natürlich können nicht alle Charaktere spannend sein .. aber viel kann ich dazu auch nicht sagen ^^
    - Performancemäßig gibt es leider immer wieder ein paar Ruckler auf der Landkarte und in den Riten (Spielen) . normalerweise stören mich ein paar Ruckler nicht aber das stört dann schon bei der schönen Optik (oder wenn es kurz vor einem "Touchdown" passiert -.- . etwas mehr Feintuning hätten gut getan .. in den Riten selbst ist es manchmal etwas zu chaotisch und die Kollisionsabfrage zumindest fragwürdig ^^
    - leider wiederholen sich gewisse Abläufe im Spiel doch sehr ...

    8.0/10 für ein tolles Indiegame <3 . hätte man den Kurs des Spiels der ersten ca 3-5 Std beibehalten wäre es wohl mein Game of the Year geworden
    Geändert von Rincewind (26.12.2017 um 01:55 Uhr)

  7. #4047
    Avatar von Tiago
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    Ein recht schönes Spiel, mit tollem, klassischen Artwork. Insgesamt fand ich das Spiel aber gameplaytechnisch etwas schwach (lieber weniger und cool designte Karten, als diese Pseudo-Random-Encounter-Massenware) und auch storytechnisch war es vergleichsweise mau, was wahrscheinlich nicht zuletzt am Alter des Originals liegt. Das Postgame habe ich nichteinmal ganz abgeschlossen, aber es hat auch gereicht.

    Das Spiel ist ok, bleibt aber tatsächlich hinter den jüngeren Fire Emblems zurück. Hoffentlich deutet das Nintendo nicht als Zeichen gegen den Artstyle.

    3/5 - weder besonders gut, noch schlecht - war ok.

  8. #4048
    Avatar von Garo
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    Ich habe gestern Nachmittag Teslagrad begonnen uuuuuund BAM nach 4h bin ich jetzt zu 100% durch. War ein echt tolles Spiel. Hatte sowohl was von LIMBO als auch von Steamworld Dig und auch eine Prise Metroidvania.
    9/10


  9. #4049
    Avatar von Garo
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    Oh Gott, ich hab kein Leben. Gestern Teslagrad in einem Run gemacht, heute...
    Poi
    Ich hätte nicht erwartet, in diesem Jahr der 3D-Jump'n'Runs (jaja, ich weiß, wir haben bereits 201 noch einen Titel erlebe, der mir selbst nach Super Mario Odyssey und A Hat in Time noch so viel Spaß bereitet und so ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
    Während ich A Hat in Time eher mit Super Mario Sunshine vergleichen würde, würde ich Poi eher mit Super Mario 64 vergleichen (offenere Welten, freiere Missionswahl während der Mission) . Die Steuerung ist superpräzise, die Missionen spaßig, die fünf Welten sehr schön und der Umfang mit 100 Missionen echt nicht ohne. Der Schwierigkeitsgrad ist vllt etwas zu niedrig, Kämpfen eher nervig und die Story so unterirdisch (zumindest am Anfang), dass sogar Mario einen Oscar verdient hätte, aber das ändert nicht dran, dass Poi ein fantastisches 3D-Jump'n'Run ist, dass man unbedingt gespielt haben muss.
    8/10


  10. #4050
    Avatar von KaiserGaius
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    Edit:

    What remains of Edith Finch
    Ist zwar aus 2017 aber eindeutig Game of the Year Kandidat. Nicht lesen, selber spielen!
    Geändert von KaiserGaius (08.01.2018 um 23:33 Uhr)

    Nintendo ID: Kaiser-Gaius

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