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  1. #1
    Avatar von Dodoran
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    Zu schwer, zu leicht - Computerspiele und Schwierigkeitsgrade

    Ausgehend von dem Thema, wo es um Donkey Kong Tropical Freeze und dem neuen Clanky Kong im Easy Mode geht, wollte ich hier mal einen Thread erstellen, wo es allgemein um die Schwierigkeiten in Videospielen geht. Es kann sowohl um gewisse Totel, als aber auch um allgemein das Thema schwere Spiele vs. leichte Spiele gehen. Um dem Ganzen aber noch ein bisschen Inhalt zu geben, muss man sich momentan die Situation von einigen Games anschauen.

    Ganz neu erschienen ist ja Kirby Star Allies. Das Spiel ist jurzfristig und soll im Koop aber eine Menge Spaß machen. Dennoch ist da eines was mich (und viele andere Spieler) einfach stört, und zwar der absolut lächerliche Schwierigkeitsgrad. Gerade Kirby ist halt dafür bekannt, wie leicht die Spiele sind, aber hier hat man es echt übertrieben meiner Meinung nach. Man muss nicht mal den Controller bewegen und die Freunde machen alles alleine. Ich frage mich da, wo der Anspruch ist, ein Spiel noch zu spielen. Ganze Mechaniken wie Feierschwert, Eisbomben und die anderen Kombinationen werden dadurch einfach absurd.

    Ni No Kuni 2 hingegen soll das Gleiche Problem haben, tolles Spiel aber ohne jeglicher Herausforderung. Man rennt einfach durch die Gegner, ohne eine Herausforderung zu haben. Der Spieler soll bloß nicht frustriert werden und soll bitte kein mal sterben. Damals als Kind war es ganz normal auch mal zu verlieren. Dann habe ich halt weiter gespielt bis ich das dann auch geschafft habe. Wieso ist das mittlerweile nicht mehr erwünscht?

    Ein anderes Beispiel ist da wieder Dark Souls, was so bockschwer ist, dass es viele einfach keinen Spaß macht. Da man zusätzlich noch Erfahrung verliert und jeder falsche Move einen sterben lassen kann, was wiederrum Frust aufbaut. Hier ist die Schwierigkeit einfach absurd hoch. Auch Xenoblade 2 fanden einige einfach zu komplex und auch zu schwer (ich persönlich fand es ziemlich leicht).

    Wie sehen das denn die Anderen? Welche Beispiele und Argumente habt ihr für und gegen leichte oder sehr schwere Spiele? Was denkt ihr sind die Beweggründe dass Entwickler optional mittlerweile keine Möglichkeit mehr eibauen ein Spiel von Anfang an in "schwer" oder "leicht" zu spielen?

  2. #2
    Avatar von FallenDevil
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    Was mir aufgefallen ist: Multiple Leben gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Durch x rücksetzpunkte, autosave und durch runtergeschraubte Schwierigkeit bin ich wohl in keinem Jump n Run das nach 2005 rauskam nochmal Game Over gegangen.

    Auch Action-Adventures etc sind überladen mit Checkpoints, sodass man gar nicht mehr vorsichtig spielen "muss". Lebensenergie regeneriert sich ja eh. Ich sehe deswegen Spiele wie Dark Souls eher als altmodische Weiterentwicklung. Früher waren die Ghouls n Ghosts Spiele ähnlich. Bockschwer, zuweilen auch unglücklich unfair, allerdings mit genug Skill zu machen.

    Ich persönlich bin zwiegespalten. Ich mags, wenn ich problemlos durch ein Spiel komme, trotzdem von dem ganzen noch irgendwo abgeholt werde, mag aber auch schweres wie Dark Souls. Breath of the Wild fand ich auch nicht wirklich einfach. Besonders zu Anfang.

    Das ist eigentlich ein seht schönes Beispiel, analog zu Dark Souls.
    Ich bin kein Pedant. Ich korrigiere nur gerne.
    Hab ich keine Ahnung, weiß ich es trotzdem besser.

  3. #3
    Avatar von Greg
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    Wer?!


















  4. #4
    Avatar von Heavydog
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    Am besten ist es für mich, wenn das Spiel, ich sag mal, "herausfordernd aber fair" ist. Wenn das Spiel zu leicht ist, dann empfinde ich das meistens schon als stark demotivierend, dann lieber etwas zu schwer.

    Für jeden bedeutet (angenehm) herausfordernd aber natürlich was anderes. Deswegen finde ich per se auswählbare bzw. variable Schwierigkeitsgrade gut.

    Die Lösung wie bei DKC ist doch top: Funkey Mode, Normaler Modus und hard Mode, da werden sich sicher viele Spieler irgendwo wiederfinden. Oder wie bei 3D World, wo man nach x Fehlversuchen ein Item bekommen hat. Auch bei Spielen wie Kirby oder Pokémon würde ich mir auswählbare Schwierigkeitsgrade wünschen.

  5. #5
    Avatar von Greg
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    Ich bin tatsächlich in ein oder zwei K-Leveln von DKC:TF Game Over gegangen. Hatte damit zu tun, dass ich Ewigkeiten, also bestimmt 5-10 Jahre davor kein DKC mehr gezockt hatte und an der Stelle im Level einfach schon stundenlang ohne Pause gezockt hatte. Am nächsten Tag hatte ich es im zweiten Versuch geschafft. Ich finde, trotz allem gehören Leben einfach zu 2D-JnR‘s dazu.

    Bei der Schwierigkeit finde ich zB die DKC‘s, Zelda’s, Mario‘s oder Metroid‘s ideal. Wirklich ZU schwere Games frustrieren mich nur und die zocke ich dann auch kaum weiter.


















  6. #6
    Avatar von Daniel
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    Ich spiele inzwischen (nahezu) immer auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad, wenn man den denn anwählen kann. Ich brauche keine Herausforderung in Videospielen. Ich genieße gerne einfach fantasievolle Welten, tolles Leveldesign, eine mitreissende Story usw. Meine Freizeit ist halt deutlich knapper als früher, und anstatt mich dann an einem Spiel abzumühen spaziere ich lieber locker durch und widme mich dem nächsten Titel!

    Schrecke dann aber auch nicht vor schweren Spielen zurück. Dark Souls hab ich zum Beispiel durchgezockt - und ganz ehrlich? So schwer wie alle jammern ist es auch wieder nicht ;D

  7. #7
    Avatar von Tiago
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    Zitat Zitat von FallenDevil Beitrag anzeigen
    Was mir aufgefallen ist: Multiple Leben gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Durch x rücksetzpunkte, autosave und durch runtergeschraubte Schwierigkeit bin ich wohl in keinem Jump n Run das nach 2005 rauskam nochmal Game Over gegangen.
    Super Meat Boy, Celeste, DKC Tropical Freeze. Da kratzt man teilweise schon permanent ab. Weiß nicht, ob das dann so einen großen Unterscheid macht, ob da irgendwann "Game Over" eingeblendet wird oder man einfach zurückgesetzt wird.

    Zitat Zitat von FallenDevil Beitrag anzeigen
    Ich sehe deswegen Spiele wie Dark Souls eher als altmodische Weiterentwicklung. Früher waren die Ghouls n Ghosts Spiele ähnlich. Bockschwer, zuweilen auch unglücklich unfair, allerdings mit genug Skill zu machen.
    Das würde ich auch so sehen. Dark Souls ist in dieser Hinsicht ein relativ klassisches Videospiel.

    Zitat Zitat von FallenDevil Beitrag anzeigen
    Ich persönlich bin zwiegespalten. Ich mags, wenn ich problemlos durch ein Spiel komme, trotzdem von dem ganzen noch irgendwo abgeholt werde, mag aber auch schweres wie Dark Souls.
    So geht es mir auch. Ich mag das Prinzip von schweren Spielen schon ganz gerne, wenn ich dadurch angefixt werde, merke dann aber doch auch immer wieder, wie anstrengend das sein und wie wenig Geduld ich im Alltag dafür aufbringen kann und möchte. Mein persönliches Ideal ist glaub ich immer dann erreicht, wenn ich im Großen und Ganzen ganz gut durchkomme, mich aber hier und da auch mal konzentrieren muss, ohne dass es frustrierend wird. Ganz schlimm finde ich so Pseudo-Schwierigkeitsgrade in Rollenspielen, in denen man dann einfach grinden muss, um weiter zu kommen: Das löst man dann ja nicht durch Können, sondern durch Fleißarbeit.

    Zitat Zitat von Heavydog Beitrag anzeigen
    Für jeden bedeutet (angenehm) herausfordernd aber natürlich was anderes. Deswegen finde ich per se auswählbare bzw. variable Schwierigkeitsgrade gut.
    Das ist eigentlich interessant, ich hab mal den Satz gehört, dass Spiele wie zB. Skyrim eigentlich keinen einstellbaren Schwierigkeitsgrad haben dürften (ich glaube das ist von Etienne Gardé), da man einen Fortschritt spüren muss. Wenn man gegen Ende als gefühlter Halbgott durch die Gegend rennt, darf einem eigentlich Nichts und Niemand problematisch werden. Wenn es aber keine Gegner mehr gibt, die ein Problem darstellen, wird es wiederum langweilig. Das ist je nach Spiel schon eine knifflige Entscheidung.

  8. #8

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    Dark Souls ist alles, aber nicht schwer. Aber gut, vielleicht sehe ich das anders da ich wirklich jeden Teil mehrmals durchhabe und das total verinnerlicht habe.

  9. #9
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von Tiago Beitrag anzeigen
    Super Meat Boy, Celeste, DKC Tropical Freeze. Da kratzt man teilweise schon permanent ab. Weiß nicht, ob das dann so einen großen Unterscheid macht, ob da irgendwann "Game Over" eingeblendet wird oder man einfach zurückgesetzt wird.
    Ich glaube du missversteht Fallen hier. Ihm ging es darum, dass das Konzept der Game Over tot ist.
    DKC:TF hat zwar noch Game Over, die sind aber für geübte Spieler kaum noch erreichbar und eine ziemlich miese Erschwerung für ungeübte Spieler.
    SMB hat so was gar nicht (sinnvollerweise).
    Auch hat früher in SMB3 ein Game Over zum Rücksetzen zum Start der Welt (außer Festungen) geführt und heute wird man nur zum Anfang des Evels zurückgesetzt (ergo Checkpoint zurückgesetzt). Sinnlos.


    Dark Souls nicht schwer zu nennen, ist schon falsch. Es ist durchaus schwerer als so manches heutige Spiel, aber wie erreicht es diesen?
    • Nicht allzu häufige Rücksetzpunkte mit respawnenden Gegnern
    • Fehlende Map (Orientierungsfähigkeit verlangt)
    • Absolut kein Handholding oder Richtungsweisung
    • Charakter steuert sich nicht besonders gut (außer DS3)

    Aber auch abseits dieser Punkte, ist es aber durchaus schwieriger als andere Spiele (an den Bossen verbraucht man durchaus mehrere Versuche) und auch so muss man vorsichtig sein, nicht von mehreren Gegnern übermannt zu werden.


  10. #10
    Avatar von KaiserGaius
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    Für mich ist der Schwierigkeitsgrad auch so ne Sache. In den meisten Spielen ändert der Schwierigkeitsgrad den Schaden, den die Gegner machen und vielleicht die Anzahl an Items aber mehr auch nicht. Das Gegnerverhalten oder die Fähigkeiten der Gegner werden meistens nicht geändert. In den meisten Fällen spiele ich auf normal und das reicht mir auch, denn schwer wirkt sich halt meistens nur auf den angerichteten Schaden aus aber auf mehr nicht. Wenn ich da keine Herausforderung bekomme, wieso soll ich es dann machen? Aber normal ist für die meisten Spiele, die ich seit Halo gespielt habe auch völlig okay. Nervig wird es, wenn die Schwierigkeit nichts mit dem eingestellten Schwierigkeitsgrad zu tun hat, sondern mit dem Gameplay. In jedem Uncharted z.B. gibt es mindestens eine Stelle, an der ich 10-15 Mal krepiere, weil Gegnermassen + schwer gepanzerte Genger + Racketenwerfer o.ä. und ich einfach nur überrannt werde. Diese Stellen zu schaffen fühlt sich für mich immer an wie durchgewurschtelt aber nicht so, wie es die Entwickler erdacht haben. Und da ist es dann egal ob leicht, normal oder schwer.

    Ich habe die Demo von Kirby gespielt und fand es auch sehr leicht. Bin kein großer Kirby Fan und außer Epic Yarn hab ich echt noch kein Kirby Plattformer gespielt. Aber ehrlich gesagt, ich sehe da kein Problem mit dem niedrigen Schwierigkeitsgrad. Man kann eine Herausforderung schaffen, indem man dem Spieler Hindernisse zum Überwinden vorsetzt. Wenn man diese Hindernisse überwindet kann das in ein Erfolgserlebnis resultieren (kann, muss nicht). Dieses Erfolgserlebnis sorgt eventuell für Spaß und man findet es toll was man macht. Muss aber nicht sein. Wenn der Weg das Spiel ist und es nicht um Herausforderung geht, sondern um Spaß (durch Fortschritt im Spiel oder bunte Grafiken oder tolles Design) dann finde ich das auch legitim.

    Ein bisschen vermissen tue ich dennoch die Zeit als man nach 3 Leben und 3 Continues von vorne beginnen musste. Rücksetzpunkte sind schön und gut aber manchmal entwerten sie auch das Spielgeschehen, da man keine Konsequenzen fürchten muss.

    Nintendo ID: Kaiser-Gaius

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