Wer hat nicht schon immer mal davon geträumt, den aufregendsten Freizeitpark seiner Träume zu errichten? Die astragon Software GmbH hat diese Wünsche erhört und hat demnach Family Park Tycoon für den Nintendo DS veröffentlicht - dank der innovativen Steuerung per Stylus & Touchscreen eignet sich der Handheld ja bestens für derartige Spielkonzepte...

Ein altbewährtes Prinzip


Wie in Electronic Arts‘ Theme Park DS ist auch in Family Park Tycoon das Ziel, einen Vergnügungspark aus dem Boden zu stampfen, ihn mit zahlreichen aufregenden Attraktionen wie Riesenräder, Spukhäuser, Wasserbahnen, Karussellen und so weiter zu bestücken, um letztendlich jede Menge Besucher anzulocken. Ob man die Gäste mit High-Tech-Fahrgeschäften, günstigen Eintrittspreisen oder gar mit beidem ködert, liegt einzig und allein beim Spieler.

Werde der erfolgreichste Parkleiter aller Zeiten


Zuerst muss man in Family Park Tycoon das Land zum Bebauen vorbereiten. Dazu wählt man einfach das "Bagger“-Symbol in der unteren Menü-Leiste auf dem Touchscreen an und markiert die Kacheln, welche man einebnen will. Wie alle Aktionen im Spiel kostet das natürlich Geld - hier pro Feld 5 Dollar. Was äußerst seltsam ist, ist die Tatsache, dass alle Kosten in der amerikanischen Währung, also in US-Dollar angezeigt werden. Als nächstes darf man auch schon diverse Fahrgeschäfte und Verkaufsstände wie zum Beispiel Pommesbuden, Eisstände, Süßwaren-Paradiese und Souvenirläden auf dem frisch planierten Untergrund positionieren. Wichtig ist hierbei die durchdachte Platzierung der Gehwege: So kann man seine Besucher auf dem Weg zur Achterbahn direkt an diversen Süßwarenständen vorbeiführen - dem Bankkonto wird das sicherlich gefallen. Der Wegebau bringt aber auch Nachteile mit sich: Beispielsweise ist ein Kiesweg zwar relativ günstig im Kauf, benötigt aber einen durchaus höheren Pflegeaufwand als ein asphaltierter Weg, was sich später im höheren Bedarf an Reinigungskräften niederschlägt. Was man in seinem Traumpark nicht vergessen sollte, sind sanitäre Anlagen sowie Erste-Hilfe-Stationen. Um die Fahrgeschäfte betreiben zu können, benötigt man natürlich Personal. Pro Fahrgeschäft einen Operator, je nach Größe auch bis zu drei Einweiser. Mit dem erwirtschafteten Geld kauft man neue Attraktionen und stellt weiteres tüchtiges Personal wie einen Techniker ein, der dabei hilft, den Park in Schuss zu halten. Störungen an den jeweiligen Fahrgeschäften werden übrigens am unteren Bildschirm durch eine gelbe Signalleuchte angezeigt, so kann man den jeweiligen Fehler zu jeder Zeit schnellst möglichst beheben.

Selbstredend hat man als alleiniger Parkbesitzer die Möglichkeit, sich Statistiken anzeigen zu lassen. So weiß man immer, was gerade in dem aufstrebenden Vergnügungsbetrieb vor sich geht uns was noch optimiert werden kann. Läuft es mal schlecht, startet man kurzerhand Werbeaktionen oder verschönert den Park mit verschiedenen Deko-Objekten. Allgemein gilt: Je teurer die Ausstattung des Parks , desto höher die Kundenzufriedenheit. Dazu zählt auch der Zustand der Fahrgeschäfte und des Parks selbst: Regelmäßige Wartung und Sauberkeit sind also oberste Pflicht, ebenso sollte eine ausreichende Anzahl an sanitären Anlagen vorhanden und die Preise der jeweiligen Jahreszeit angepasst sein. Es wartet also jede Menge Arbeit in Family Park Tycoon.

Grafik & Sound


Technisch kann Family Park Tycoon in der heutigen Zeit ganz und gar nicht überzeugen: Die Optik wirkt steril und leblos und nur die Fahrgeschäfte sind schlecht animiert. Soundeffekte gibt es überhaupt keine und Musikstücke haben lediglich drei Stück den Weg ins Spiel gefunden - dumm nur, dass diese mit ihren technolastigen Beats abgrundtief nerven und in keinster Weise zum Setting passen.