Nachdem es um Match-3-Spiele aus dem Hause rondomedia in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist, greifen die neuesten Ableger des beliebten Spielkonzepts mittlerweile unter dem Purple Hills-Logo nach dem Genrethron. Wie sich das Match-3-Spiel „Jewel Match 2“ um den Bau von Burgen und Schlösser schlägt, wollen wir euch nun sagen.

Jagd nach Juwelen


Bei „Jewel Match 2“ schlüpft man in die Rolle eines jungen Architekten, der die Aufgabe übertragen bekommen hat, Burgen und Schlösser für die mächtigsten Völker der Welt zu bauen. Dafür ist es notwendig, die für den Neuaufbau benötigten Edelsteine zu sammeln. Dazu begibt man sich auf quadratische Spielfelder, die mit verschiedenfarbigen Edelsteinen versehen sind. Nun müssen zwei benachbarte Edelsteine vertauscht werden, um Kombinationen von drei oder mehr gleichfarbigen Edelsteinen zu bilden. Die entsprechenden Edelsteine lösen sich daraufhin auf und neue Edelsteine fallen aus dem oberen Bereich in das Spielfeld hinab. Netter Nebeneffekt dieses Auflösen ist, dass die Farbe der betroffenen Spielfelder wechselt. Sind die meisten der Spielfelder zunächst gold oder silber, werden sie tiefschwarz.

Färbe die Felder!


Ziel des Spiels ist es nun nicht eine bestimmte Anzahl an Edelsteinen zu sammeln, sondern alle „bunten“ Spielfelder innerhalb eines Zeitlimits in Schwarz einzufärben und das magische Symbol, welches danach erscheint an das untere Ende des quadratischen Spielfeldes zu bekommen. Natürlich kann man auch wieder allerhand Werkzeuge und Zauber einsetzen, die beispielsweise bestimmte Edelsteine oder Hindernisse entfernen. Die wird man auch benötigen, da Ketten und Kisten nur einige der Hindernisse sind, die einem bei seiner Aufgabe gegen die Zeit das Leben zusätzlich erschweren. Am Ende jedes der 150 kniffligen Rätsel kann man die gesammelten Edelsteine dann gegen neue Burgelemente eintauschen und so seine Aufgabe nach und nach vollständig erfüllen. Neben dem normalen Modus gegen die Zeit, steht übrigens auch ein Modus ohne Zeitlimits und ein Hotseat-Modus ohne Zeitlimit für zwei Spieler beziehungsweise Spielerinnen zur Auswahl bereit.

Technik


Der grafisch übliche, graue Alltag von Match-3-Spielen auf dem kleinen Handheld macht auch vor „Jewel Match 2“ keinen Halt. Die Spielwelten sollen weitestgehend durch die Burgen und Schlösser eine gewisse Atmosphäre ausstrahlen, doch natürlich scheitert dabei viel daran, dass das Spielkonzept zentral auf das Spielfeld ohne großen grafischen Spielraum ausgelegt ist. Das Problem hat auch Auswirkungen auf die Melodien, die nicht sonderlich abwechslungsreich oder gar begeisternd sind.