In der Nacht präsentierte Sony während einer zweistündigen Pressekonferenz die Pläne, die sie mit der PlayStation 4 haben. Wir haben mit euch einen Blick über den Tellerrand gewagt und präsentieren euch in zusammengefasster Form die wichtigsten Details.

Zunächst zu den Hardwaredetails, von denen Sony direkt zu Beginn der Konferenz ausufernd berichtete. In der Konsole befinden sich 8GB GDDR5 RAM, eine Grafikkarte mit 1.84 TFLOPS aus dem Hause ATI und ein x86-64-Prozessor von AMD mit 8 Cores.

Bei den gezeigten Spielen geizte Sony dann aber doch etwas. Zu sehen waren neue Ableger der Killzone- und inFamous-Reihen, sowie wenige Neuankündigungen. Darunter beispielsweise Deep Down von Capcom, das im ersten Trailer an ein hochglanzpoliertes Skyrim erinnerte.




Zusätzlich wurden Umsetzungen bekannter Spiele wie Watch_Dogs und Diablo III bestätigt. Großen Wert legte Sony auch auf die Remote-Play-Funktion, durch die alle Spiele auch auf die PS Vita gestreamt werden können.

Hauptaugenmerk der Präsentation war aber ohne Frage der soziale Aspekt. Mittels eines Share-Buttons auf dem neuen PS4-Controller können die letzten Minuten Spielzeit direkt eingesehen, bearbeitet und mit Freunden geteilt werden. Auch die Spiele wie Drive Club sollen sozialer denn je sein, wie den Zuschauern vom Entwickler Evolution Studios eingetrichtert wurde. Und woran erkennt man, dass ein Entwickler so richtig großen Wert auf soziale Aspekte legt? Richtig, indem der Spieletitel zunächst mit Hashtag erscheint. Sehr #sozial.


Bilder der eigentlichen Konsole hat Sony nicht gezeigt. Gerüchte darüber, dass die PlayStation 4 nur ein Add-On der PS3 in Form eines neuen Controllers ist, haben wir bislang aber noch nicht gehört. Der finale Preis steht ebenso wie der Erscheinungstermin noch aus. Zumindest wurde erwähnt, dass die Konsole noch in diesem Jahr erscheinen soll.

Bild