Nach den mehr oder weniger miserablen Finanzergebnissen, von denen wir euch vor kurzem berichtet haben, wendete sich Nintendo-Präsident Satoru Iwata an die Investoren. Er nannte die Gründe hinter dem misslungenen Start des Nintendo 3DS zu Beginn des Jahres und den enttäuschenden Verkaufszahlen.

Dabei erläuterte er Nintendos Philosophie der Spieleveröffentlichung in der letzten Zeit. So habe man einige Spiele bewusst erst später veröffentlicht, um die Kracher ausgewogen über das ganze Jahr zu verteilen. Selbstverständlich sei es ebenso wichtig, dass die Titel auch weiterhin noch über die gewohnte Innovation und Frische verfügen, demnach müsse man diese Pause genau abschätzen.

Als Beispiel gab er die kommenden Wochen an. So habe man derart viele potentielle Verkaufshits, dass ein weiteres Spiel die Gesamtzahlen nicht mehr beträchtlich verändern würde. Demnach hebt sich Nintendo einige Titel für das Jahr 2012 auf, wie beispielsweise Kid Icarus: Uprising und Luigi's Mansion 2.

Dass diese Strategie aber auch stark nach hinten losgehen kann, hat der Start im März deutlich gezeigt. Die Pausen innerhalb des ersten Halbjahres seien zu groß gewesen, zusätzlich stellten die Spiele der Dritthersteller nicht die erhofften Erfolge dar.

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