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Super Mario Odyssey

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Super Mario Odyssey: Unsere Video-Analyse

Der Trailer zu „Super Mario Odyssey” überraschte. Manche Level präsentieren sich für Mario sehr unüblich und auch eines seiner Markenzeichen, die Kappe mit dem rotem M, hat sich ein wenig verändert. Wir haben uns das gezeigte Material wieder und wieder angeschaut und dabei hoffentlich das eine oder andere Detail entdeckt, das ihr noch nicht kanntet.

I’m sorry, but your princess…

Die Geschichte des Spiels dürfte wohl niemanden überraschen. Bowser hat wieder einmal Prinzessin Peach unter Arm, Mario muss sie retten. Dieses Mal wird das genaue Vorhaben der fiesen Riesenechse aber sehr deutlich: Plakate kündigen die Hochzeit der beiden an. Kein Wunder also, dass Bowser sich in einen schnieken, weißen Anzug samt Zylinder geschmissen hat. Damit Mario die Party nicht stören kann, hat er mal wieder ein paar Helfer dabei. Interessanterweise handelt es sich dabei um Karnickel, die sich ebenfalls in Schale geworfen haben.

Die Level

Vier Level lassen sich im Trailer eindeutig erkennen. Am prägnantesten dürfte die Großstadt „New Donk City“ sein. Hier bewegt sich Mario durch belebte Straßen, voll von Fußgängern und Autos. Dabei ist nicht alles nur Zierde, sondern auch Mario dienlich. Ein Sprung auf ein Taxi gibt ihm zusätzliche Sprungkraft, und an einer Ampel schwingt er gekonnt weiter. Die Fußgänger-Ampeln zeigen übrigens ?-Blöcke statt realistischer Lichter. Das Wald-Level kommt sehr düster daher. Riesige, dicke Baumstämme umgeben Mario, nur wenig Licht erreicht den Boden. Hier klettert Mario auch eine grüne Ranke hoch, die direkt vor ihm senkrecht nach oben wächst – ein Klassiker! Und in einer Ecke des Waldes scheint – überwuchert und vielleicht auch verlassen? – ein Gebäude zu sein, dass wir irgendwo zwischen Fabrik und Forschungseinrichtung einordnen. Weiter geht es mit der Wüste, die deutlich freundlicher gestaltet ist. Hier gibt es ein bunt geschmücktes Dorf zu sehen, mit sehr fröhlichen Bewohnern. Deutlich fordernder dagegen geht es in einen Tempel-Anlagen zu. Das letzte gezeigte Level ist vom Design her noch ungewöhnlicher als die realistisch gehaltene Stadt. Alles ist dem Thema „Essen“ zuzuordnen, so dass sogar lebendige Gabeln Mario begrüßen.

Behütet

Auch wenn die Kappe schon immer Marios Markenzeichen war, so kommt sie in „Super Mario Odyssey” deutlich präsenter daher. Nicht nur, dass sie durch die Augen lebendig wirkt und leichte Erinnerungen an „The Legend of Zelda: The Minish Cap” wach werden. Mario nutzt seine Kopfbedeckung neuerdings auch als Wurfgeschoss. Dabei bleibt sie eine kurze Zeit in der Luft schweben und kann so auch als Plattform genutzt werden. Doch auch andere Charaktere verhalten sich ähnlich: Bowser wirft seinen ebenfalls als Waffe genutzten Zylinder Mario entgegen. Und wenn man sich Marios Transportmittel genauer anschaut, wird man auch dies als Zylinder identifizieren können, wobei darauf noch weitere Zylinder zu sehen sind. Ebenfalls markant ist auch Crazy Cap. Schon zu Beginn des Trailers sieht man Werbeplakate in der Großstadt, in der Wüste dagegen scheint er einen kleinen Shop zu haben, den Mario auch betritt, und im Wald scheint immerhin noch ein kleiner Stand zu sein. Unsere Vermutung hierzu: man wird dort neue Fähigkeiten für Marios Kappe erwerben können.

Details

Allen voran sind Nintendos Affen gleich mehrfach im Trailer vertreten – wenn auch nicht in Person. Die Großstadt trägt den Namen „New Donk City“, und mit Dixie, Cranky und Diddy sind viele Straßennamen und auch andere Einrichtungen wie ein Theater nach den bekannten und beliebten Primaten benannt. Doch auch Expresso, der schnelle Strauß aus „Donkey Kong Country”, wurde mit einer eigenen Straße bedacht. Im Essen-Level trägt Mario eine große Steckrübe – eindeutig eine kleine Referenz auf „Mario Bros. 2”. Das Wüsten-Level und auch New Donk City gibt es sowohl bei Tag als auch bei Nacht zu sehen. Ob es einen richtigen Tag-/Nacht-Zyklus gibt oder sich die Tageszeit nur je nach gewählter Aufgabe oder Spielfortschritt ändert, ist nicht bekannt.

Ungewohntes

Vom Leveldesign und der lebendigen Mütze mal abgesehen, gibt es bereits einiges zu sehen, das man so nicht von Mario kennt. Allen voran die großen, lilafarbenen Dreiecke, die er auf dem Dach eines Hauses im Wüsten-Level einsammelt. Im Wald sieht man kurz im Hintergrund Edelsteine der gleichen Farbe. Ob Yoshi auch dabei sein wird ist nicht bekannt, aber ein neues Reittier war bereits im Trailer sichtbar: auf einer Sphinx reitet Mario durch die Wüste, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Mit diesem ägyptischen Fabelwesen ist Mario bereits in Berührung gekommen: in „Super Mario Land” sind sie als Gegner aufgetaucht. Interessant sind auch manche Aktivitäten wie Seilspringen oder eine Tanzeinlage. Wie diese ins Gameplay integriert sind wird sich noch zeigen müssen, denkbar wären Minispiele, die Münzen oder andere Items einbringen.

Gegner & Fertigkeiten

Auch bei den Gegnern gibt es – wie sollte es auch anders sein? – viele alte Bekannte zu sehen. Neben dem Obermotz Bowser wird es unter anderem ein Wiedersehen mit den Hammerbrüdern, Piranha-Pflanzen, Stachis und Kugelwillis geben. Besonders beeindruckend sind die Bossgegner wie die riesige, mechanische Raupe, die sich um den Wolkenkratzer von New Donk City schlängelt. An Moves kommt der berühmte Klempner wieder mit einem ordentlichen Repertoire daher. Den bekannten Dreifachsprung gab es bereits genauso zu sehen wie den Wand- und den Weitsprung. An Kanten kann Mario sich entlang hangeln und mit einem gekonnten Hechtsprung nach vorn den Gegnern entgegen stürzen. Im Wüsten-Level sieht man Mario wie er den Hügel in zusammengekugelter Haltung hinunter rollt, so wie es einst nur Sonic drauf hatte. Natürlich macht das kühle Nass ihm nichts aus, wie man an ein paar Szenen im Wasser sehen kann.

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Ersteindruck & Fazit

Es mag ungewohnt aussehen, aber seien wir mal ehrlich: wie oft hat „Super Mario” schon zweimal das gleiche geboten? Wir sind sehr gespannt, ob „Super Mario Odyssey” am Ende genauso ungewohnt und eben deshalb auch genial wird wie „Super Mario Galaxy”!

Bisher gibt es einen Kommentar

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  • Avatar von A.Einstein
    A.Einstein 22.01.2017, 13:00
    Cool, vieles davon ist mir entgangen und wenn die Sphinx tatsächlich eine Referenz auf Mario Land ist steigt die Hoffnung, dass man anders als in Galaxy (Paper Mario X (X > 1) wird bitte verschwiegen) eher auf Nostalgie als neue Charaktere setzt.
    Freut mich immer sehr auf alte bekannte (Personen, Orte, Gegenstände) zu treffen.

    Lediglich die realistischen Menschen erscheinen mir irgendwie deplatziert (bzw. Mario) !? Warum hat sie nicht in einem Mario-artigen Stil gehalten? (Ist Mario kein Mensch?? O.O)