Spiele des Jahres 2018

Das Jahr 2018 war vollgepackt mit zahlreichen fantastischen Spielen. In bewährter Tradition haben auch wir eine Umfrage gestartet, um herauszufinden, welche Titel unsere Community besonders geprägt haben. Die Ergebnisse dieser gemütlichen Umfrage wollen wir euch nun präsentieren und vergeben unsere Awards.

Bester Soundtrack

„Super Smash Bros. Ultimate“ hat nicht nur die Kämpfer und Stages aller vorherigen Teile zu einem bunten Spaßpaket zusammengeworfen, sondern auch der Soundtrack hat sich als Querschnitt durch die Videospielgeschichte entpuppt und auch auf diesem Feld den Titel: „größtes Videospiel-Crossover“ mehr als verdient. Dieser Meinung waren wohl auch unsere Leser, denn „Super Smash Bros. Ultimate“ konnte sich spielend in der Kategorie „Bester Soundtrack“ durchsetzen.

Bestes Art-Design

In der Kategorie bestes Art-Design hat der Gott des Krieges einen ehrenhaften Kampf geliefert, doch trotz einer Frischzellenkur musste er sich der Retro-Optik von „Octopath Traveler“ geschlagen geben. Gegen die kultige Pixeloptik ist wohl kein Kraut gewachsen.

Beste Spielwelt

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern konnte „Monster Hunter: World“ erstmals mit offenen weitläufigen Gebieten punkten. In der Community kamen diese auch ausgesprochen gut an, doch der Award für die „Beste Spielwelt“ konnte sich der Titel nicht sichern. Die perfekte Darstellung des Wilden Westens aus „Red Dead Redemption 2“ holt nämlich den Pokal. Und sind wir ehrlich, auf dem Rücken eines Pferdes dem Sonnenuntergang entgegenreiten, nachdem man eine Postkutsche überfallen hat, was gibt es Schöneres?

Beste Handlung

Videospiele sind eine willkommene Abwechslung, die uns nach einem anstrengenden Arbeitstag Entspannung bringt. Es sind Universen, in denen wir uns verlieren können und die Geschichten erzählen, die sich über Jahre in unser Gedächtnis brennen. In diesem Jahr konnten sich die Handlungen von „God of War“ und „Red Dead Redemption 2“ ihren Platz in der Videospielgeschichte sichern. Dementsprechend knapp fiel die Entscheidung in der Kategorie „Beste Handlung“ aus. Mit einem hauchdünnen Vorsprung konnte sich Rockstars Western-Epos die Trophäe sichern.

Bester Charakter

Die jeweiligen Geschichten werden dabei von ihren fantastischen Hauptfiguren getragen. Der Gott des Krieges hat endlich Profil bekommen und sich von seinem Image als hirnloser Brüllwürfel emanzipiert. Arthur Morgan ist kein Saubermann, nicht der typische Held, der mit weißer Weste die Prinzessin rettet, sondern eine vielschichtige Figur, der zum Spielball der Wirren und Probleme seiner Zeit wird. Wenig überraschend kommt es in der Kategorie „Bester Charakter“ erneut zu einem Aufeinandertreffen beider Titel, den erneut „Red Dead Redemption 2“ für sich entscheiden kann.

Bester Online-Mehrspieler

Während sich der eine Spielertyp allein durch die unzähligen Abenteuer schlägt, ist das Zusammenspiel mit Freunden oder komplett unbekannten Personen ebenfalls ein Aspekt, der Videospiele auszeichnet. Egal ob gemeinsam oder gegeneinander, zusammen gegen die Horden des Bösen oder im Wettkampf, gemeinsam spielen macht immer Spaß. Die Kategorie „Bester Online-Titel“ geht dabei an „Monster Hunter: World“. Ohne echte Konkurrenz konnte Capcoms Meisterwerk diese Kategorie spielend für sich entscheiden.

Bester Offline-Mehrspieler

Wieso spielend? Hat Nintendo nicht „Super Smash Bros. Ultimate“ veröffentlicht? Dessen Online-Modus stieß jedoch auf Kritik, fehlten doch viele Spielmodi, die im lokalen Mehrspieler enthalten waren. 8-Spieler Multi-Smash, Tuniermodi oder der neue Squad-Smash. Egal ob mit Items und angeschalteten Hindernissen oder knallharte Eins-gegen-eins-Kämpfe, lokal lässt Nintendos Crossover-Prügler keinerlei Wünsche offen. Dementsprechend fiel die Entscheidung in der Kategorie „Bester Offline-Mehrspieler“ eindeutig aus und geht erneut an einen Nintendo-Titel.

Bester Switch-Titel (Retail)

Mit einer ähnlichen Dominanz kann sich Masahiro Sakurais Meisterwerk auch die Krone des besten Switch-Titels aufsetzen. Die Qualitäten wurden hinreichend erläutert, als Besitzer von Nintendos Heimkonsole führt eigentlich kein Weg an „Super Smash Bros. Ultimate“ vorbei.

Bester Switch-Titel (eShop)

Doch halt, außerhalb der Ladenregale warten im Eshop viele Perlen, die es zu Spielen gilt. Den Preis für das beste digitale Switch-Spiel räumt einstimmig „Hollow Knight“ ab. Anstatt hier mit Floskeln umherzuwerfen, bündeln wir die Aussagen unseres Social-Media Experten Garo: „Spielt Hollow Knight oder ihr werdet eures Lebens nicht mehr froh!“

Bester PlayStation 4-Titel

Während sich „God of War“ und „Red Dead Redemtion 2“ im bisherigen Voting ein erbitterten Kampf lieferten kann Kratos spielend den Preis als bester Titel auf der PlayStation 4 erkämpfen. Den Award für das beste Spiel aus dem PlayStation-Store müssen sich jedoch gleich mehrere Titel teilen. „Hollow Knight“, „Astro Bot“, „Iconoclasts“ und „DjMax Respect“ haben unsere Leser begeistert und stehen gemeinsam auf dem Siegerpodest.

Bester Indie-Titel

Bis auf wenige Ausnahmen haben sich die Awards auf die großen Publisher und ihre Titel aufgeteilt. Doch abseits des Mainstreams gibt es weitere fantastische Spiele, die sich nicht vor den AAA-Mammuts verstecken müssen. Besonders sind unsere Leser von „Dead Cells“ und „The Messenger“ angetan. Aufgrund Stimmengleichheit konnten wir keinen Gewinner ausmachen, also machen wir es uns einfach und stellen beide Spiele auf ein Podest.

Beste Neuauflage

Der Zahn der Zeit nagt zwar nicht direkt an den Videospielen, doch der technische Fortschritt lässt ältere Spiele im Vergleich ganz schön alt aussehen. Sie haben nichts von ihrer Qualität eingebüßt, aber bei vielen geliebten Abenteuern fragen wir uns, wie würde diese Szene mit den heutigen Möglichkeiten aussehen? Dementsprechend gehören Remaster und Remakes fest zur Videospielindustrie. Und warum auch nicht, Nostalgie ist doch was schönes. Klassiker wie Spyro und Crash Bandicoot wurde neues Leben eingehaucht und auch Mega Man darf sich über ein neues Gewand freuen. Doch keine Neuauflage konnte augenscheinlich so viele Spieler begeistern wie „Pokemon Let´s Go“. Obwohl kontrovers diskutiert, begeistert die Reise durch Kanto noch heute. Daher geht dieser Award verdient an das erste Abenteuer der knuffigen Taschenmonster.

Resterampe

Wir haben noch einige Awards zu vergeben, in denen die Ergebnisse nicht eindeutig waren oder vergleichsweise wenig Stimmen abgegeben wurden. Daher hier ein kleiner Schnelldurchlauf und künstliche Streckung vor dem großen Finale. Zum „Lustigsten Spiel“ wurden mit Stimmengleichheit „Red Dead Redemption 2“ und „Far Cry 5“ gewählt. Das Western-Epos wurde aufgrund fehlender Kontrahenten auch zum „Besten Xbox-Spiel“ gewählt. Auf dem PC konnte keine eindeutige Entscheidung getroffen werden. Titel wie „Frostpunk“, „The Messenger“ oder das bereits genannte „Far Cry 5“ wurden neben zahlreichen weiteren Spielen genannt. In der Kategorie „Bestes Handheld-Spiel“ war der Abschied des 3DS und weitere fehlende Alternativen spürbar. Einzig „Radiant Historia: Perfect Chronology“ konnte mehrere Stimmen für sich verbuchen und erhält damit diese Trophäe. 

Jahresrückblick

Das Spielejahr 2018 war eine durchaus wilde Fahrt, voller Überraschungen, aber auch massiven Enttäuschungen. Dabei liegt die Grenze zwischen beiden Polen nah beieinander. Während für einige Leser die Pokemon-Neuauflage als Überraschung genannt wurde, gab es auch Gegenstimmen, die von diesem Spiel schwer enttäuscht wurden. Ähnlich verhält es sich mit der Ankündigung von „Diablo Immortal“, die die Spielerschaft tief gespalten und Entwickler Blizzard in eine Krise gestürzt hat. Als positiver Höhepunkt wurde aber mehrfach die Größe von „Super Smash Brots. Ultimate“ und die angekündigten DLC-Kämpfer genannt. Titel wie „Meisterdetektiv Pikachu“ oder „Astro Bot“ sind ebenfalls auf der Liste der Überraschungen gelandet. Enttäuschend war für die Leser allerdings Nintendos Auftritt über das gesamte Jahr, egal ob auf der E3 oder die geringe Anzahl von Veröffentlichungen oder der miserable Online-Modus. Aber auch andere Publisher müssen sich solchen Vorwürfen aussetzen. Sonys Auftritt auf der E3 wurde genannt und in einer Negativliste darf „Fallout: 76“ nicht fehlen. Die Schwierigkeit, in einer solchen Liste auf einen gemeinsamen Nenner zu gelangen, wird durch die Nennung von „Red Dead Redemption 2“ als Enttäuschung belegt. Egal was 2019 für das beste Hobby der Welt bringen mag, es muss sich schon anstrengen, damit es ähnlich spannend wie 2018 wird.

Spiel des Jahres

Die Spiele, die in das Rennen um diesen Award gegangen sind, sollten niemanden mehr überraschen. „God of War“ und „Read Dead Redemption 2“ räumen im Wechsel jeden relevanten Preis der Industrie ab und übertrumpfen sich mit Erfolgsmeldungen. Auch wenn „Super Smash Bros. Ultimate“ sich noch in den Wettkampf einmischt, so wird die Entscheidung doch nur unter den beiden genannten Titeln ausgetragen. Und wie sich bereits im gesamten Jahr angedeutet hat, kann in dieser Angelegenheit kein eindeutiges Ergebnis erzielt werden. Denn „God of War“ und „Read Dead Redemption 2“ erhielten gleich viele Stimmen. Also muss auch an dieser Stelle, die aus dem Kindergarten bekannte Strategie verwendet werden. Wir erklären beide Titel zu Gewinnern.

Weiterführende Links: Forum-Thread

Bisher gibt es 33 Kommentare

Du bist nicht angemeldet. Logge dich ein oder registriere dich, um kommentieren zu können.
  • Avatar von Rincewind
    Rincewind 30.01.2019, 12:10
    Zitat Zitat von Garo Beitrag anzeigen
    Ergo hat bei dir der Belohnungseffekt der Krogs nicht gezündet? Ich habe mich über jeden Krog gefreut ...
    das klingt mords langweilig . ist ja so als würde man immer wissen was in den Lootboxen , Weihnachtspaketen , Schatzkisten usw drin ist
    diese Erkundungslust kommt doch wenn man auch öfter mal eine Niete zieht und nichts findet z.B. :
    - da durchstreife ich ein altes Kroganer Raumschiff aber bis auf Leichen , zerstörte Wrackteile und persönliche Aufzeichnungen (ein paar gute platzierte Storyhappen) hat diese verdammte Vorcha Brut nichts wertvolles zurück gelassen ... traurig verlasse ich diesen Ort des Todes
    - ich schnetzel mich durch eine alte Burgruine , diese verdammten Skelettkrieger rauben mir den Nerv , need new Weapon ! ich entdecke eine Art Klippe an der ich mich runter droppen lassen kann ... nanu .. wo bin ich denn hier ? yes ! eine Kiste ! *Mampf ! sie futtert mich auf -.- Rache !
    - überall Wachen ...ich stealthe von einer Ecke zur anderen ... wo ist dieser verdammte Kommandant den ich ausschalten soll ! gut das ich Hacking geskilled habe .. so opfere ich mein letztes Hackingtool und verschaffe ich mir den Zugang zur Med Bay ... sehr gut , endlich medizinische Vorräte auffüllen und wo wohl dieser Luftschacht hinführt ...
  • Avatar von Starkirby
    Starkirby 29.01.2019, 17:53
    Zitat Zitat von Garo Beitrag anzeigen
    Ergo hat bei dir der Belohnungseffekt der Krogs nicht gezündet? Ich habe mich über jeden Krog gefreut und fand es schön, dass die Welt mit ihnen gefüllt war und man somit für Erkundung belohnt wurde, selbst wenn es mal kein Schrein war.
    Hm... Gefreut hab ich mich schon, so ist es nicht. Aber hier und da hätte ich mir schon etwas Ausgefalleneres zum Entdecken gewünscht. Etwas mehr Abwechslung eben als ein Krog hier, eine Schatztruhe da, einen Schrein dort. Ich hatte meine 120 Stunden Spaß mit dem Spiel, von daher kann an der Welt nicht viel falsch sein. Ein bisschen repetiv war sie rückblickend aber schon.
  • Avatar von Rincewind
    Rincewind 29.01.2019, 17:22
    naja die Vergleiche sind schon ziemlich Banane
    bei Zelda gibts halt ganz andere Prioritäten

    bei Spielen wie RDR 2 , Horizon usw gibt es zumindest ausgeklügelte Charaktere dich sich entwickeln (und zudem noch einen hauch "Realismus" einbauen müssen was unfassbar schwer ist im Gegensatz zu einer "Everythings goes!" Welt ala Zelda, Dragon Quest usw, eine ausgeklügelte Geschichte in der ein Endgegner nicht von Anfang an in einer Höhle sitzt (Storyprogress das auch die Spielwelt verändert/neue Gegnertypen bringt/man in andere Locations geschoben wird (roter Faden) usw) , ganze Ortschaften können sich durch Ereignisse verändern (Fallout 3 ^^), Dorf/Gangmitglieder sprechen über vergangene Events (etwas was mich damals bei Mass Effect/Dragon Age geplättet hat : reden die Leute plötzlich über eine Mission die vor einigen Stunden erlebt wurde <3 ) oder halt die tollen Lagerfeuermomente eines RDR 2 das diese Dynamik nochmal auf ein neues Level hebt (vor allem seamless , ohne Lademomente ala Creed) usw , ein Held der Sachen hinterfragt / sich in die Spielwelt glaubwürdig integrieren möchte statt kopfnickend 08/15 Fetchquests abzuarbeiten ... das sind für mich eher "open world" / lebendige Spielwelt Momente
  • Avatar von Garo
    Garo 29.01.2019, 17:05
    Zitat Zitat von Laritou Beitrag anzeigen
    Ging mir ähnlich mit Horizon Zero Dawn. Davor habe ich gerade Zelda beendet und wollte direkt mit dem nächsten Open World Kracher weitermachen. Allerdings hätte ich HZD lieber vor BotW spielen sollen. Die Welt wirkte einfach so statisch und vorhersehbar im Vergleich, dass ich nach 5h keine Motivation mehr hatte weiterzumachen. Ich gebe dem Spiel noch irgendwann eine zweite Chance, denn ich denke, das hat es sich verdient.

    Aber bezüglich des Erkundens bin ich einfach zu sehr von BotW verwöhnt worden, als dass ich damit in Horizon Zero Dawn noch meinen Spaß haben könnte. Werde wohl einfach auf Schwierigkeitsgrad leicht die Story durchrushen und dabei die Optik bewundern.
    Da ich vor BotW schon massig Open World-Games (alle TES und Fallouts ab 3, alle ACs, Witcher III, Far Cry 3 usw.) durchgezockt hatte, ging's eigentlich, nach BotW zurückzukehren, aber es ist nicht mehr dasselbe...
  • Avatar von Laritou
    Laritou 29.01.2019, 15:34
    Zitat Zitat von Garo Beitrag anzeigen
    Ich kann nix über die Spielwelt von RDR2 sagen, aber nach Zelda ist es mir nur umso mehr aufgefallen. AC Origins' Ägypten ist zwar echt schön, aber ich schaue unbewusst wirklich fast nur auf dem Kompass, der mir den Weg zum nächsten Ziel zeigt, anstatt die Welt wirklich anzusehen. Dieses Entdecken in BotW durch reines Anschauen der Landschaft fehlt mir etwas.
    Ging mir ähnlich mit Horizon Zero Dawn. Davor habe ich gerade Zelda beendet und wollte direkt mit dem nächsten Open World Kracher weitermachen. Allerdings hätte ich HZD lieber vor BotW spielen sollen. Die Welt wirkte einfach so statisch und vorhersehbar im Vergleich, dass ich nach 5h keine Motivation mehr hatte weiterzumachen. Ich gebe dem Spiel noch irgendwann eine zweite Chance, denn ich denke, das hat es sich verdient.

    Aber bezüglich des Erkundens bin ich einfach zu sehr von BotW verwöhnt worden, als dass ich damit in Horizon Zero Dawn noch meinen Spaß haben könnte. Werde wohl einfach auf Schwierigkeitsgrad leicht die Story durchrushen und dabei die Optik bewundern.
  • Avatar von Garo
    Garo 29.01.2019, 15:24
    Ich kann nix über die Spielwelt von RDR2 sagen, aber nach Zelda ist es mir nur umso mehr aufgefallen. AC Origins' Ägypten ist zwar echt schön, aber ich schaue unbewusst wirklich fast nur auf dem Kompass, der mir den Weg zum nächsten Ziel zeigt, anstatt die Welt wirklich anzusehen. Dieses Entdecken in BotW durch reines Anschauen der Landschaft fehlt mir etwas.
  • Avatar von Peter Penero
    Peter Penero 29.01.2019, 15:21
    Zitat Zitat von Laritou Beitrag anzeigen
    RDR2 in a nutshell

    Kleiner Spaß, ich denke Peter Penero bringt es ganz gut auf dem Punkt. Beide Welten sind auf ihre ganz eigene Weise toll, wobei ich persönlich RDR2 weniger abgewinnen kann als BotW, aber das ist mein persönlicher Geschmack.
    Das war quasi genau dass was ich mit dem Post sagen wollte. Es ist denke ich falsch einer von beiden Welten ihre individuelle Brillianz abzusprechen, wie vorhin mit dem doch (bewusst) reißerischen Post von McRib geschehen, da sie doch in ihrer Machart jeweils konkurrenzlos sind. Da kommt es dann nur noch persönliche Präferenz an.
  • Avatar von Laritou
    Laritou 29.01.2019, 15:18
    Zitat Zitat von Heldengeist Beitrag anzeigen
    Du hast das Spiel nicht einmal gespielt.
    Touché Von dem Zeug, das ich aber gesehen habe, klingt der Beitrag Peters schlüssig.
  • Avatar von Garo
    Garo 29.01.2019, 15:17
    Zitat Zitat von Starkirby Beitrag anzeigen
    Die Welt von BotW ist nicht unbedingt leblos, aber ich habe oft genug einen sauhohen Berg bestiegen, nur um einen Krog zu finden (und manchmal nicht mal das). Insofern kann ich schon verstehen, dass manche die Welt etwas leer finden.
    Ergo hat bei dir der Belohnungseffekt der Krogs nicht gezündet? Ich habe mich über jeden Krog gefreut und fand es schön, dass die Welt mit ihnen gefüllt war und man somit für Erkundung belohnt wurde, selbst wenn es mal kein Schrein war.
  • Avatar von Starkirby
    Starkirby 29.01.2019, 15:14
    Die Welt von BotW ist nicht unbedingt leblos, aber ich habe oft genug einen sauhohen Berg bestiegen, nur um einen Krog zu finden (und manchmal nicht mal das). Insofern kann ich schon verstehen, dass manche die Welt etwas leer finden.
  • Avatar von Heldengeist
    Heldengeist 29.01.2019, 15:10
    Zitat Zitat von Laritou Beitrag anzeigen
    RDR2 in a nutshell

    Kleiner Spaß, ich denke Peter Penero bringt es ganz gut auf dem Punkt. Beide Welten sind auf ihre ganz eigene Weise toll, wobei ich persönlich RDR2 weniger abgewinnen kann als BotW, aber das ist mein persönlicher Geschmack.
    Du hast das Spiel nicht einmal gespielt.
  • Avatar von Laritou
    Laritou 29.01.2019, 15:07
    Zitat Zitat von Mc_Rib Beitrag anzeigen
    Eher eine leblose Welt in der nichts wirklich interessantes passiert.
    RDR2 in a nutshell

    Kleiner Spaß, ich denke Peter Penero bringt es ganz gut auf dem Punkt. Beide Welten sind auf ihre ganz eigene Weise toll, wobei ich persönlich RDR2 weniger abgewinnen kann als BotW, aber das ist mein persönlicher Geschmack.
  • Avatar von Peter Penero
    Peter Penero 29.01.2019, 14:58
    Zitat Zitat von Mc_Rib Beitrag anzeigen
    Kannst du gerne so sehen.
    Fand die Welt sehr langweilig und habe später so viel es geht die Schnellreise genutzt.
    Bei RDR geh ich gerne nochmal zurück um einfach ein bisschen durch die Gegend zu streifen und vielleicht noch was zu jagen.
    Zelda hat das nicht geschafft.
    Ich bin auch riesiger Fan der RDR2 Spielwelt, und bin immer noch gern darin unterwegs. Ich würde sagen dass der Reiz in RDR2s Welt darin liegt, dass sie einfach so hübsch, so real, so atmosphärisch dicht wirkt, und darin dass die Tierwelt und auch die NPCs und random events sich so organisch perfekt einfügen, und wie aus einem Guss wirken. Zeldas Welt fasziniert eher dadurch dass sie wie ein (ebenfalls sehr atmosphärischer, aber andersartig) interaktive Abenteuerspielplatz voller Überraschungen und Kuriositäten wirkt. Für mich ist Zelda die Krone der Schöpfung wenn es um die Ausschöpfung der spielerischen Möglichkeiten von Open World geht. Red Dead 3 ist das Pendant dazu, nur halt wenn es um Erzählerische Aspekte, Atmosphäre und Authentizität geht.
  • Avatar von Mc_Rib
    Mc_Rib 29.01.2019, 14:29
    Kannst du gerne so sehen.
    Fand die Welt sehr langweilig und habe später so viel es geht die Schnellreise genutzt.
    Bei RDR geh ich gerne nochmal zurück um einfach ein bisschen durch die Gegend zu streifen und vielleicht noch was zu jagen.
    Zelda hat das nicht geschafft.
  • Avatar von Garo
    Garo 29.01.2019, 14:29
    Zitat Zitat von Peter Penero Beitrag anzeigen
    Es ist das ziemliche gegenteil von leblos. Überall bewegt sich was, seien es Gräser, Tiere, oder Gewässer. Alles reagiert auf Wetterbedingungen, NPCs und den Spieler. Dazu gibt es nun wirklich hinter jedem Stein was zu entdecken. Die unzähligen Interaktionsmöglichkeiten setzen dem dann noch die Krone auf. Und selbst die Städte/Dörfer finde ich mehr als gelungen, da sie alle ihre Eigenständigkeit besitzen und nicht einfach aus wiederverwendeten Assets bestehen (Skyrim, Witcher).
    Richtig! Wenn man jetzt noch ins Game-Design geht, wird's besser, denn die Welt ist so aufgebaut, dass sie mit dem Entdecken harmoniert, anstatt den Spieler Icons auf der Karte abklappern zu lassen. So eine Welt, die komplett ohne diese Icons funktioniert ist kein Pappenstiel und erfordert viel Arbeit und Know-How.
  • Avatar von Peter Penero
    Peter Penero 29.01.2019, 14:17
    Zitat Zitat von Mc_Rib Beitrag anzeigen
    Eher eine leblose Welt in der nichts wirklich interessantes passiert.
    Klar kann ich Zeug anbrennen oder Bäume fällen, nur bringt es mir zu 90% nicht wirklich was.
    Es ist das ziemliche gegenteil von leblos. Überall bewegt sich was, seien es Gräser, Tiere, oder Gewässer. Alles reagiert auf Wetterbedingungen, NPCs und den Spieler. Dazu gibt es nun wirklich hinter jedem Stein was zu entdecken. Die unzähligen Interaktionsmöglichkeiten setzen dem dann noch die Krone auf. Und selbst die Städte/Dörfer finde ich mehr als gelungen, da sie alle ihre Eigenständigkeit besitzen und nicht einfach aus wiederverwendeten Assets bestehen (Skyrim, Witcher).
  • Avatar von Mc_Rib
    Mc_Rib 29.01.2019, 13:58
    Eher eine leblose Welt in der nichts wirklich interessantes passiert.
    Klar kann ich Zeug anbrennen oder Bäume fällen, nur bringt es mir zu 90% nicht wirklich was.
  • Avatar von Garo
    Garo 29.01.2019, 13:50
    Zitat Zitat von Mc_Rib Beitrag anzeigen
    Bei Zelda hast du halt ne tote leere Welt mit gefühlt 4 Gegnertypen und bei RDR eben eine lebendige schöne Welt.
    Wenn du mit leer eine der interaktivsten und interessantesten Open Worlds überhaupt meinst, dann ja.
    Bei den zu wenigen Gegnertypen gebe ich dir aber recht.
  • Avatar von kingm
    kingm 29.01.2019, 13:37
    Zitat Zitat von Mc_Rib Beitrag anzeigen
    Bei Zelda hast du halt ne tote leere Welt mit gefühlt 4 Gegnertypen und bei RDR eben eine lebendige schöne Welt.
    Gotteslästerung!!! Steinigt ihn!!!

    ()
  • Avatar von Mc_Rib
    Mc_Rib 29.01.2019, 13:18
    Bei Zelda hast du halt ne tote leere Welt mit gefühlt 4 Gegnertypen und bei RDR eben eine lebendige schöne Welt.
  • Avatar von Tiago
    Tiago 29.01.2019, 13:12
    Ja gut, in der Hinsicht gebe ich dir recht. Bei Zelda ist jedoch das „wie komme ich da hin und gibt es dort was“ irgendwie ein größerer Faktor. Bei RDR reitest du halt einfach hin und gut ist.
  • Avatar von Ryumaou
    Ryumaou 29.01.2019, 07:11
    So verschieden können Ansichten sein.^^
    Ich finde in Sachen Spielwelt & Atmosphäre doch ein Paar grundlegende Gemeinsamkeiten.
    Dieses Gefühl des Überlebens in der Wildnis. Das wandern, die Natur zu beobachten, jagen & sammeln, zu angeln, ein Feuer zu machen, sich je nach Temperatur unterschiedlich zu kleiden.
    Natürlich ist an Red Dead nichts märchenhaft, aber die Spielwelt versprüht schon eine gewisse Magie.
  • Avatar von Tiago
    Tiago 29.01.2019, 06:52
    Den Vergleich zu Breath of the Wild finde ich merkwürdig. Dafür sind die Welten, deren Aufbau und das Design viel zu unterschiedlich.
  • Avatar von Ryumaou
    Ryumaou 29.01.2019, 00:13
    Zitat Zitat von Laritou Beitrag anzeigen
    Zwar habe ich das Spiel nicht gespielt, aber ich frage mich, was an der Welt so gelobt wird. Ja, sieht schön aus, aber mehr doch auch nicht, oder?
    Klar, die Welt ist einfach unheimlich atmosphärisch. Sowas gab's in dem Maß noch nicht allzu oft. Das hat zuvor vielleicht Breath of the Wild geschafft, da die Atmosphäre hier aber komplett anders ist, kommt es einem wieder frisch vor... was man leider vom Missionsdesign nicht behaupten kann.
  • Avatar von Naska
    Naska 28.01.2019, 22:28
    Ich hatte einiges an Spass mit MH World, lange Zeit alleine und später mit Online.
    Wie Thestalos sagt ist es eben, schwer aber möglich.
    Was die Events angeht da hast glaub sogar zugriff drauf... oder konnte man in den Gruppenbereich oben nur mit bezahltem Online?
  • Avatar von Thestalos
    Thestalos 28.01.2019, 20:49
    Zitat Zitat von Link1 Beitrag anzeigen
    Apropos Monster Hunter... Taugt das was alleine? Bin nur verwundert weil ich das überall für 25€ auf der Pyramide finde
    Theoretisch kann man alles alleine spielen. Die Geschichte ist dabei komplett überflüssig. Den Tiefgang und die zahlreichen Möglichkeiten bei der Ausrüstungswahl und die super Kämpfe hat man auch alleine, aber so richtig zünden will das nicht. Zusammen mit anderen Leuten macht es deutlich mehr Spaß.
  • Avatar von Link1
    Link1 28.01.2019, 19:08
    Apropos Monster Hunter... Taugt das was alleine? Bin nur verwundert weil ich das überall für 25€ auf der Pyramide finde
  • Avatar von BIGBen
    BIGBen 28.01.2019, 18:07
    Hollow Knight ist echt waaaaaahnsinnig gut. Wer das nicht spielt, ist echt selbst Schuld.
  • Avatar von Naska
    Naska 28.01.2019, 17:09
    Würde ja Hollow Knight bestellen wenn es limited run kommt oder so aber... kommt es ja nicht :/.
  • Avatar von Shodan
    Shodan 28.01.2019, 16:45
    Zitat Zitat von Garo Beitrag anzeigen
    Fand es schön, dass nochmal darauf Bezug genommen wurde, dass ich das ganze Jahr zwischen meinem ersten Playthrough und dem Erscheinen der Switch-Version nahezu allein mit der Hollow Knight-Fahne durchs Board gelaufen bin.
    Ich habe es mir tatsächlich auf die zahlreichen Empfehlungen eines Einzelnen hier im Forum hin vor kurzem im sale geholt. Nun müsste ich es nur noch spielen...
  • Avatar von Garo
    Garo 28.01.2019, 13:13
    Zitat Zitat von Heavydog Beitrag anzeigen
    Quote of the day:
    Fand es schön, dass nochmal darauf Bezug genommen wurde, dass ich das ganze Jahr zwischen meinem ersten Playthrough und dem Erscheinen der Switch-Version nahezu allein mit der Hollow Knight-Fahne durchs Board gelaufen bin.
  • Avatar von Heavydog
    Heavydog 28.01.2019, 13:04
    Zitat des Tages:
    Spielt Hollow Knight oder ihr werdet eures Lebens nicht mehr froh!


    Vielen Dank für die Organisation
  • Avatar von Laritou
    Laritou 28.01.2019, 12:45
    Über Red Dead Redemption 2 als beste Spielewelt bin ich doch schon etwas enttäuscht. Zwar habe ich das Spiel nicht gespielt, aber ich frage mich, was an der Welt so gelobt wird. Ja, sieht schön aus, aber mehr doch auch nicht, oder?

    Jedenfalls coole Sache mit den NO Awards, danke an das Team für die Organisation und Auswertung. Mal sehen, was dieses Jahr so auf uns Spieler zukommt