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  1. #891
    Avatar von Karltoffel
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    Zitat Zitat von Balki Beitrag anzeigen
    Die Einzigen, die (nahezu geschlossen) gegen das Infektionsschutzgesetz gestimmt haben waren übrigens Die Linke, AfD und FDP.
    Richtig.
    Man sollte dabei bedenken, dass das Infektionsschutzgesetz nicht das Gelbe vom Ei ist, aber wenigstens besser als gar nichts – insbesondere in Betracht der Tatsache, dass dringend Handeln erforderlich war. Hinterher kann man immer noch nachbessern.

    Also:
    Die AfD ist einfach alles scheißegal. Vielleicht auch aus Kalkül, sterben doch vor allem ältere Menschen, die sich noch an den Holocaust oder "Nie wieder Nazis" erinnern, und Migranten. Also Parteifeinde. Und beim Rest kann man auch schonmal aussieben. Nur die Harten kommen in den Garten ... äh ... Schützengraben.

    Die FDP ist bereit Menschen sterben zu lassen, wenn Menschenleben retten kurzfristig der Wirtschaft schadet. Verständlich, existiert in deren Gesinnung der gemeine Pöbel doch nur, um Reichtum nach oben umzuverteilen. Was sind schon tausend Tote pro Woche im Vergleich zu 5€ pro Test. Da muss man halt Prioritäten setzen. Zum Glück hat die FDP wenig zu sagen, ansonsten würden tödliche Arbeitsunfälle in der Produktion noch dasselbe Ausmaß haben wie um 1900.

    Die DIE LINKE ist bereit Menschen sterben zu lassen aus Protest, dass die Massnahmen für die Wirtschaft nicht hart genug ist. Kurzum, die LINKE hat sich gegen Homeoffice und Testpflicht für Arbeitgeber ausgesprochen und für die Beibehaltung der miesen Zustände auf vielen Arbeitsstätten. Dogma ist halt wichtiger als der Mensch – kennt man ja von denen, haben die 1949 bis 1990 genauso gehandhabt.

    Nicht falsch verstehen:
    Es ist natürlich das Recht jedes Abgeordneten dagegen zu stimmen. Es ist auch das Recht jedes Abgeordneten zu entscheiden, das Dogmen wichtiger sind als Menschenleben. Nur sollen Herr Lindner und Frau Hennig-Wllsow* sich dann doch bitte einfach selbst öffentlichkeitswirksam vor dem Bundestag mit Corona infizieren lassen statt eine Politik zu betreiben, die andere Menschen zum Tod verdammt.

    Gerade Herr Lindners Verhalten ist typisch für ihn: Monatelang fordert er, dass der Bundestag die Regelungen beschließen soll, und dann stimmt er dagegen. Natürlich ohne selbst jegliche realistische Gegenvorschläge zu machen. Aber das kennt man ja von ihm und seiner Partei.

    *) Falls die jemand nicht kennt: Liegt an ihr, nicht an dir. Ist die Parteivorsitzende der DIE LINKE.

  2. #892
    Avatar von Balki
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    Ich frage mich immer noch, wie das Aushebeln des Brief- und Postgeheimnisses bei der Bekämpfung von Viren dienlich sein könnte?!

    Zitat Zitat von Karltoffel Beitrag anzeigen
    […] statt eine Politik zu betreiben, die andere Menschen zum Tod verdammt. […]
    Einfach zu behaupten, „die sind bereit Menschen sterben zu lassen“ ist reichlich übertrieben. Vor allem da Menschen auch massiv unter den Maßnahmen leiden und tatsächlich auch sterben. Neben den zahlreichen Existenzen und schlicht Leben, die durch die Maßnahmen zerstört werden, meldete die Welthungerhilfe Ende des vergangenen Jahres, dass man weltweit mit etwa 30 Mio. zusätzlichen Todesfällen aufgrund von Lockdowns rechnet.
    Das wird aber kaum thematisiert. Wenn es einen nicht betrifft, bemerkt man's nicht. Das Sein bestimmt das Bewusstsein. „Ist ja nicht so schlimm.“, „Sollen sich nicht so haben“, „Wie kann man es wagen, die Maßnahmen zu kritisieren und mehr Freiheiten fordern. Die bringen Menschen um.“ „Wir stecken alle gemeinsam drin“ – tun wir nicht. Manche bedeutend mehr als andere.
    Geändert von Balki (25.04.2021 um 19:39 Uhr)

  3. #893
    Avatar von Karltoffel
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    Nunja, wir haben ein vernünftiges Sozialsystem, so dass hier niemand verhungern muss. Der Selbstständige kann einfach seinen Stolz runterschlucken und Hartz-IV beantragen.

    Ich frag mich schon, welche Auswirkungen der hiesige Lockdown auf die Weltwirtschaft hat.

    Aber wenn ich z.B. die Bekleidungsindustrie nehme, sehe ich da keine großen Einschnitte: Die Kleidung, die wir jetzt im letzten Jahr nicht verkauft haben, wurde bereits produziert – sprich, dafür haben Kinder in Bangladesch bereits einen Lohn erhalten. Nun verbietet sich die Fast-Fashon-Industrie natürlich, diese T-Shirts einfach einen Sommer später nochmal anzubieten. Also wird daraus Dämmmaterial hergestellt und die Sklaven produzieren weiter – weil man bereit ist, weiter wegzuwerfen als das Risiko einzugehen nach dem Lockdown ohne Ware dazustehen.
    Nebenbei ist es keine Lösung, den Lockdown zu beenden, sondern man sollte einfach nachhaltiger wirtschaften.

    Nehmen wir die Halbleiterindustrie, wird auch wie doof produziert. (Die Knappheit ist keine Folge eines Lockdowns, sondern basiert darauf, dass manche Unternehmen sich wegen der Chinapolitik der USA massiv mit Chips eindecken).

    Außerdem verursacht die Impfstoffpolitik der EU, der USA und von Großbritannien, die den Markt leerkaufen und auf Patenten bestehen, vermutlich mehr Tode als der Lockdown.
    Geändert von Karltoffel (25.04.2021 um 19:57 Uhr)

  4. #894
    Avatar von Balki
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    Es geht nicht einfach nur um die Wirtschaft.
    Zitat Zitat von Karltoffel Beitrag anzeigen
    […] Nebenbei ist es keine Lösung, den Lockdown zu beenden, sondern man sollte einfach nachhaltiger wirtschaften.
    Sag das den Menschen, die dabei sind alles zu verlieren/alles verloren haben. Denen, die psychisch schlicht und ergreifend am Ende sind und zusammenbrechen. Denen, die Partner, Eltern, Kinder, Freunde durch Suizid aufgrund der Maßnahmen verloren haben. Es geht um die Menschen.

    Die Maßnahmen sind überzogen und basieren lediglich auf der Anzahl positiver Tests und nicht auf der Anzahl der Erkrankten oder Verstorbenen.

    Von Infektionen sind in Deutschland knapp 4 % betroffen. Zu unter 2 % kann diese Infektion zum Tode führen, wenn man ein gewisses Alter erreicht oder Vorerkrankungen hat. Die allgemeine körperliche Verfassung (etwa Über-/Untergewicht) spielt sicherlich auch eine Rolle. 89 % der Verstorbenen waren mindestens 70. Diese Menschengruppen (Ältere, Vorerkrankte, Über-/Untergewichtige) sind immer(!) gefährdet. Nicht erst jetzt. Nicht seit 2019. Trotzdem gibt es diese überzogenen Maßnahmen. Nicht mal aufgrund dieser Todesfälle, sondern aufgrund der Infektionen.

    Geschätzte Influenza-bedingte Todesfälle [RKI-Influenza-Überwachung 2018/19, S. 48]
    2008/9: 18.800
    2012/13: 20.700
    2014/15: 21.300
    2016/17: 22.900
    2017/18: 25.100

    Das sind äußerst hohe Zahlen. Ich erinnere mich nicht an medialen/politischen Aufschrei oder irgendwelche Maßnahmen. Keine großen, wochenlangen Kampagnen, die das Impfen bewerben, obwohl es Impfstoffe gab.
    Etwas vom eigentlichen Thema weg, daher Spoiler-Kasten:
    Spoiler
    Ausnahmen: 2005 – Vogelgrippe und 2009/10 – Schweinegrippe. Hier wurde tatsächlich Alarm geschlagen und von der WHO mächtig auf den Putz gehauen.
    Der damalige Leiter des Influenza-Programms der WHO, Klaus Stöhr, warnte bei der Vogelgrippe vor einer weltweiten Pandemie mit etwa sieben Millionen Toten. Regierungen gaben dann natürlich Millionen für Impfstoffe (Tamiflu und Relenza) aus. Weltweit starben weniger als 200 Menschen an der Vogelgrippe. Stöhr wurde 2007 Direktor bei Novartis (Schweizer Pharmakonzern).
    2009 dann die Schweinegrippe. Die WHO schlägt wieder mit Horrorszenarien Alarm. Regierungen kaufen kräftig ein. Deutschland gab über 400 Millionen Euro Steuergelder aus. Erkrankt waren in Deutschland nur 226.000 und es gab hier lediglich 258 Todesfälle (die auch im obigen RKI-Bericht stehen; 2010/11 dann wohl nochmal 165). So gut wie niemand ließ sich impfen. Die teuer eingekauften Impfstoffe mussten vernichtet werden. War sicherlich auch nicht billig.

    Wie angegeben beinhaltet die obige (unvollständige) Auflistung Todesfälle ohne laborbestätigter Influenzainfektion. Eben geschätzt. Im Falle des aktuellen Coronavirus sind die Zahlen aber auch alles andere als eindeutig. Jeder positiv-geteste Verstorbene gilt als „Corona-Toter“. Unabhängig von der Todesursache. Hinzukommt, dass die Tauglichkeit des PCR-Tests, eine Infektion festzustellen, von zahlreichen Virologen und Studien angezweifelt wird. Drosten hielt den Test 2014 auch für untauglich.

    Und trotzdem wird das Land auf den Kopf gestellt, Rechte werden ausgehebelt und die Menschen machen sich zusätzlich auch noch gegenseitig fertig. Das Virus und die Gefahr, die davon ausgeht sind real. Es ist aber eben nicht gefährlicher als andere Influenza-Erkrankungen. Kritik an Maßnahmen und Infektionsschutzgesetz sind mehr als angebracht.
    Geändert von Balki (25.04.2021 um 23:08 Uhr)

  5. #895
    Avatar von Agent DD
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    Halt stop, da werden einige Fakten vermischt.

    Die Corona-Pandemie hat in Deutschland - trotz harter Maßnahmen - schon 80 000 Tote gefordert. Das ist das Vierfache, was deine jährlichen Grippezahlen sagen - und das, obwohl wir massive Eingriffe vorgenommen haben, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen.
    Wer gerade z.B. nach Indien schaut, sieht, welche Gefahr neue Corona-Mutationen bedeuten. Ein Vergleich mit Influenze (die auch nicht ungefährlich ist), ist lächerlich, und das wissen wir schon seit einem Jahr.
    Auch unter den "Genesenen" sind viele, die unter Long-Covid leiden. Auch Menschen, die auf der Intensivstation überleben, sind danach körperlich um Jahre gealtert.
    In der dritten Welle sehen wir, dass sich das Infektionsgeschehen (vermutlich dank wirkender Impfung) in die jüngeren Altersschichten verlagert. Auch wenn hier weniger Menschen sterben, sind aktuell Einschränkungen einfach notwendig, um viele Tote oder Langzeitgeschädigte zu verhindern.

    Ich würde mir auch andere Maßnahmen wünschen, als die aktuell beschlossenen. Im Anbetracht der britischen Mutation wären momentan härtere Maßnahmen in allen gesellschaftlichen Bereichen notwendig.

  6. #896
    Avatar von Garo
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    Ich kann Balkis Aussagen auch alles andere als gutheißen. Meine asthmatische Frau hatte schon mehrfach Influenza und ist jedes Mal vollständig genesen. Jetzt leidet sie aber unter Corona-Spätfolgen, die sich nur operativ beheben lassen (Details lasse ich hier mal raus).
    Corona ist weitaus gefährlicher als Influenza und diese Verharmlosung ist ebenso gefährliches Halbwissen.


  7. #897
    Avatar von Phondrason
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    Zitat Zitat von Balki Beitrag anzeigen
    Es geht nicht einfach nur um die Wirtschaft.

    Sag das den Menschen, die dabei sind alles zu verlieren/alles verloren haben. Denen, die psychisch schlicht und ergreifend am Ende sind und zusammenbrechen. Denen, die Partner, Eltern, Kinder, Freunde durch Suizid aufgrund der Maßnahmen verloren haben. Es geht um die Menschen.

    Die Maßnahmen sind überzogen und basieren lediglich auf der Anzahl positiver Tests und nicht auf der Anzahl der Erkrankten oder Verstorbenen.

    Von Infektionen sind in Deutschland knapp 4 % betroffen. Zu unter 2 % kann diese Infektion zum Tode führen, wenn man ein gewisses Alter erreicht oder Vorerkrankungen hat. Die allgemeine körperliche Verfassung (etwa Über-/Untergewicht) spielt sicherlich auch eine Rolle. 89 % der Verstorbenen waren mindestens 70. Diese Menschengruppen (Ältere, Vorerkrankte, Über-/Untergewichtige) sind immer(!) gefährdet. Nicht erst jetzt. Nicht seit 2019. Trotzdem gibt es diese überzogenen Maßnahmen. Nicht mal aufgrund dieser Todesfälle, sondern aufgrund der Infektionen.

    Geschätzte Influenza-bedingte Todesfälle [RKI-Influenza-Überwachung 2018/19, S. 48]
    2008/9: 18.800
    2012/13: 20.700
    2014/15: 21.300
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    Das sind äußerst hohe Zahlen. Ich erinnere mich nicht an medialen/politischen Aufschrei oder irgendwelche Maßnahmen. Keine großen, wochenlangen Kampagnen, die das Impfen bewerben, obwohl es Impfstoffe gab.
    Etwas vom eigentlichen Thema weg, daher Spoiler-Kasten:
    Spoiler
    Ausnahmen: 2005 – Vogelgrippe und 2009/10 – Schweinegrippe. Hier wurde tatsächlich Alarm geschlagen und von der WHO mächtig auf den Putz gehauen.
    Der damalige Leiter des Influenza-Programms der WHO, Klaus Stöhr, warnte bei der Vogelgrippe vor einer weltweiten Pandemie mit etwa sieben Millionen Toten. Regierungen gaben dann natürlich Millionen für Impfstoffe (Tamiflu und Relenza) aus. Weltweit starben weniger als 200 Menschen an der Vogelgrippe. Stöhr wurde 2007 Direktor bei Novartis (Schweizer Pharmakonzern).
    2009 dann die Schweinegrippe. Die WHO schlägt wieder mit Horrorszenarien Alarm. Regierungen kaufen kräftig ein. Deutschland gab über 400 Millionen Euro Steuergelder aus. Erkrankt waren in Deutschland nur 226.000 und es gab hier lediglich 258 Todesfälle (die auch im obigen RKI-Bericht stehen; 2010/11 dann wohl nochmal 165). So gut wie niemand ließ sich impfen. Die teuer eingekauften Impfstoffe mussten vernichtet werden. War sicherlich auch nicht billig.

    Wie angegeben beinhaltet die obige (unvollständige) Auflistung Todesfälle ohne laborbestätigter Influenzainfektion. Eben geschätzt. Im Falle des aktuellen Coronavirus sind die Zahlen aber auch alles andere als eindeutig. Jeder positiv-geteste Verstorbene gilt als „Corona-Toter“. Unabhängig von der Todesursache. Hinzukommt, dass die Tauglichkeit des PCR-Tests, eine Infektion festzustellen, von zahlreichen Virologen und Studien angezweifelt wird. Drosten hielt den Test 2014 auch für untauglich.

    Und trotzdem wird das Land auf den Kopf gestellt, Rechte werden ausgehebelt und die Menschen machen sich zusätzlich auch noch gegenseitig fertig. Das Virus und die Gefahr, die davon ausgeht sind real. Es ist aber eben nicht gefährlicher als andere Influenza-Erkrankungen. Kritik an Maßnahmen und Infektionsschutzgesetz sind mehr als angebracht.
    Einfach nur lost..

  8. #898
    Avatar von Naska
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    Och, die Firmenbesitzer haben sich schon zu Beginn der Situation zu teilen panisch Verhalten, es ist durchaus realistisch das dort einige Ihr Leben beendet haben.
    Es ist auch richtig das Vorerkrankungen reinspielen. Garo sagte ja auch das seine Frau Asthma hat. Jedoch sind einzelne Personen die etwas sowas haben nicht der "Beweis" das es generell so ist (auch wenn das dem in der Situation nicht hilft), leider funktionieren da nur Zahlen, und Zahlen wie hoch der Anteil von denen mit Langzeitfolgen ist mir grade nicht bekannt. Sonst wären viele Medikamente generell zu verbieten, in einzelnen Fällen sind die auch schädlicher als hilfreich. Wichtig ist das man bei all den Zahlen auch nicht vergisst das es dennoch solche Fälle gibt und denjenigen hilft.
    Generell reichen Tode alleine aber auch nicht, Tod ist vor allem die schlimmste Folge nur muss man da mehr machen als eine Zahl aus der Zeitung nehmen. Was mir sofort einfällt ist die Zahlen der letzten Jahre nehmen den Trend prüfen und idealerweise mit Bevölkerungswachstum Vergleichen sowie wenn möglich die Anteile der Toten durch welche anderen Gründe ebenfalls nachschauen.
    Die 80.000 TROTZ harter Maßnahmen würde ich auch nicht unterschreiben, wenn viele Leute die Maske im Geschäft tragen bis die durchgeweicht ist zB dann wird die Maske gefährlicher als keine Maske und wenn alle oft genug wechseln damit die immer funktionstüchtig ist dann sind Kosten und Verbrauch extrem so das ggbf es schwer wird die Dinger ausreichend zu produzieren... von im Haus statt draußen ganz zu schweigen.

    Es ist ein Virus, wir werden ihn nie mehr los, egal wie extrem wir werden, der wird höchstens schneller mutieren aber eine Herden Immunität bzw eine Resistenz kann etwas helfen.

    PS: Viel Glück sollte Sie eine Operation versuchen @Garo + Gattin.

  9. #899
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    Es geht nicht einfach nur um die Wirtschaft.

    Sag das den Menschen, die dabei sind alles zu verlieren/alles verloren haben. Denen, die psychisch schlicht und ergreifend am Ende sind und zusammenbrechen. Denen, die Partner, Eltern, Kinder, Freunde durch Suizid aufgrund der Maßnahmen verloren haben. Es geht um die Menschen.

    Die Maßnahmen sind überzogen und basieren lediglich auf der Anzahl positiver Tests und nicht auf der Anzahl der Erkrankten oder Verstorbenen.

    Von Infektionen sind in Deutschland knapp 4 % betroffen. Zu unter 2 % kann diese Infektion zum Tode führen, wenn man ein gewisses Alter erreicht oder Vorerkrankungen hat. Die allgemeine körperliche Verfassung (etwa Über-/Untergewicht) spielt sicherlich auch eine Rolle. 89 % der Verstorbenen waren mindestens 70. Diese Menschengruppen (Ältere, Vorerkrankte, Über-/Untergewichtige) sind immer(!) gefährdet. Nicht erst jetzt. Nicht seit 2019. Trotzdem gibt es diese überzogenen Maßnahmen. Nicht mal aufgrund dieser Todesfälle, sondern aufgrund der Infektionen.

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    Das sind äußerst hohe Zahlen. Ich erinnere mich nicht an medialen/politischen Aufschrei oder irgendwelche Maßnahmen. Keine großen, wochenlangen Kampagnen, die das Impfen bewerben, obwohl es Impfstoffe gab.
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    Der damalige Leiter des Influenza-Programms der WHO, Klaus Stöhr, warnte bei der Vogelgrippe vor einer weltweiten Pandemie mit etwa sieben Millionen Toten. Regierungen gaben dann natürlich Millionen für Impfstoffe (Tamiflu und Relenza) aus. Weltweit starben weniger als 200 Menschen an der Vogelgrippe. Stöhr wurde 2007 Direktor bei Novartis (Schweizer Pharmakonzern).
    2009 dann die Schweinegrippe. Die WHO schlägt wieder mit Horrorszenarien Alarm. Regierungen kaufen kräftig ein. Deutschland gab über 400 Millionen Euro Steuergelder aus. Erkrankt waren in Deutschland nur 226.000 und es gab hier lediglich 258 Todesfälle (die auch im obigen RKI-Bericht stehen; 2010/11 dann wohl nochmal 165). So gut wie niemand ließ sich impfen. Die teuer eingekauften Impfstoffe mussten vernichtet werden. War sicherlich auch nicht billig.

    Wie angegeben beinhaltet die obige (unvollständige) Auflistung Todesfälle ohne laborbestätigter Influenzainfektion. Eben geschätzt. Im Falle des aktuellen Coronavirus sind die Zahlen aber auch alles andere als eindeutig. Jeder positiv-geteste Verstorbene gilt als „Corona-Toter“. Unabhängig von der Todesursache. Hinzukommt, dass die Tauglichkeit des PCR-Tests, eine Infektion festzustellen, von zahlreichen Virologen und Studien angezweifelt wird. Drosten hielt den Test 2014 auch für untauglich.

    Und trotzdem wird das Land auf den Kopf gestellt, Rechte werden ausgehebelt und die Menschen machen sich zusätzlich auch noch gegenseitig fertig. Das Virus und die Gefahr, die davon ausgeht sind real. Es ist aber eben nicht gefährlicher als andere Influenza-Erkrankungen. Kritik an Maßnahmen und Infektionsschutzgesetz sind mehr als angebracht.
    Ich glaube, die wenigstens finden die momentane Situation toll. Ohne Scheiß, ich mach nen Luftsprung, wenn meine Große wieder gefahrlos in die Schule gehen kann, wir haben nämlich alle kein Bock mehr auf Homeschooling. Das sag ich auch regelmäßig zu meiner ehemaligen, jetzt querdenkenden Kollegin.

    Aber deshalb die Gefahren herunterzuspielen bringt uns nicht weiter. Die Krankenhäuser und Intensivstationen sind am Limit. Wir haben eine neue Kollegin (Krankenschwester), die hat erzählt, es war zum Teil Gang und Gäbe, dass Pflegekräfte 3 Tage am Stück im Krankenhaus waren und Dienst geschoben haben. Wenn die nach der Welle reihenweise hinschmeißen brauchen wir uns echt nicht wundern. Sie hat verständlicherweise jetzt schon hingeschmissen.

    Wie gesagt, keiner findets geil, jeder wünscht sich den Zustand von vorher, aber auf schwierige Fragen einfache Antworten zu geben bringt uns nicht weiter.

  10. #900
    Avatar von Balki
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    Halt stop, da werden einige Fakten vermischt.

    Die Corona-Pandemie hat in Deutschland - trotz harter Maßnahmen - schon 80 000 Tote gefordert. Das ist das Vierfache, was deine jährlichen Grippezahlen sagen - und das, obwohl wir massive Eingriffe vorgenommen haben, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen.
    Es wurden keine „Fakten vermischt“.
    Die Erwähnung der Grippezahlen, dient nicht dazu Todesfälle zu relativieren. Es sollte schlicht zeigen, dass es übermäßig viele Todesfälle in der Vergangenheit gab, ohne dass entsprechende Maßnahmen getroffen wurden. Warum? Warum wurde diese Zahlen nicht (stärker) thematisiert, nicht gewarnt? (Während beim aktuellen Coronavirus auch schon zuvor regelrecht Panik verbreitet wurde.)
    Die Vergleiche zwischen „herkömmlicher“ Influenza und der aktuellen Grippewelle wurden bereits vor über einem Jahr gemacht, als in Deutschland etwa 25.000 Corona-Tote vermeldet wurden. Hier hatte bspw. ARD behauptet, dass diese hohe Anzahl an Todesfällen äußerst selten vorkommt und es sich in den Jahren zuvor nur um einige hundert handelte. Hiermit wurden anfängliche Maßnahmen gerechtfertigt. Wie an der Auflistung zu sehen ist, stimmt die Aussage der ARD (und vermutlich anderer) nicht.

    Zudem ist die simple Bezeichnung „Corona-Toter“ und „Corona hat x Tote gefordert“ wie erwähnt irreführend. Denn es wird nur eine Infektion festgestellt, mehr nicht. Und die Art dieser Feststellung wird auch angezweifelt. Wirkt auch wie Hohn gegenüber jenen, die im Zusammenhang mit Corona sterben/starben, aber eben aufgrund der Maßnahmen. Denn man spricht ausschließlich von denen, die infiziert waren und starben. Der Rest ist egal. Oder sind die Suizidfälle und diejenigen, die durch Isolation/Vereinsamung sterben mit eingerechnet? Die Psyche hat enormen Einfluss auf das physische Wohlbefinden und die physische Verfassung. Und wagt man es dies anzusprechen, darauf hinzuweisen, kommen – man muss es so sagen – Vollidioten mit irgendwelchen Nazikeulen, AfD-Schrott, Verschwörungstheroie-Gefasel und ähnlichem Mumpitz (das ist eine Form von Faschismus, Gesinnungspolizei usw.). Seine Meinung und Bedenken nicht zu äußern, etwas nicht zu hinterfragen, aus Angst, die „falschen Leute“ könnten dem zustimmen ist nicht nur dämlich, sondern fatal.

    Das Thema ist auch für mich sehr persönlich. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Vier Fälle von Infektionen in relativ naher Familie. Alle haben es schnell und recht harmlos überstanden. Wobei es in zwei Fällen überhaupt fraglich war, ob es Covid war. Psychische Schäden entstehen dadurch natürlich auch. Ebenso durch die Maßnahmen und Selbsttests, wie Untersuchungen und Aussagen von Ärzten zeigen. Ein Freund hielt dem psychischen Druck nicht stand. Trauern darf man auch nicht mehr anständig.
    Geändert von Balki (26.04.2021 um 09:15 Uhr)

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