1. #1

    Microsofts AI-Technologie und Guitar Hero: Die Zukunft der Musikspiele?


  2. #2
    Avatar von Karltoffel
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    Ich hätte schon gerne ein neues Guitar Hero oder ähnlich, wenn es neue frische Ideen hat.

    Wenn Activisions Antwort dann aber „irgendetwas mit AI“ ist (Business-Sprech für „keine Ahnung, hab auch keine Idee“), kann man es auch gleich sein lassen.

  3. #3
    Avatar von Garo
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    Man könnte eine AI trainieren, aus einem beliebigen Musiksong ein Rockband/Guitar Hero-Level (weiß nicht, wie das heißt) je nach Instrument zu erstellen. Dann könnte man dem Spiel die Möglichkeit geben, sich mit Spotify, iTunes, Deezer & Co. zu verbinden und schon kann man nahezu jeden Song selbst nachspielen.

    EDIT: Okay, habe gerade an die Monetarisierung gedacht und damit ist das natürlich vollkommen vom Tisch. So könnte man ja gar nicht Songs oder Songpacks zum Kauf anbieten.
    Geändert von Garo (12.10.2023 um 15:28 Uhr)

  4. #4
    Avatar von Jannes
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    Meinst du das Songpacks noch relevant wären? Machen das Just Dance und Karaoke-Spiele nicht mittlerweile über Abos? Oder man bucht sich ein Wochenende oder einen Abend eine Art Flatrate. Aber der Ansatz KI übernimmt Programmierung der Level klingt logisch und erspart vermutlich Kosten.

  5. #5
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
    Meinst du das Songpacks noch relevant wären? Machen das Just Dance und Karaoke-Spiele nicht mittlerweile über Abos? Oder man bucht sich ein Wochenende oder einen Abend eine Art Flatrate. Aber der Ansatz KI übernimmt Programmierung der Level klingt logisch und erspart vermutlich Kosten.
    Ja, aber wie viel spart man denn da wirklich als Entwickler? Für die PC-Freeware-Alternative Frets on Fire macht die Community seit 2006 selbst Level zu nahezu jedem der Menschheit bekannten Musikstück. So schwer ist das jetzt nicht wirklich.
    Aber Abo war ein gutes Stichwort: Das Verkaufsargument wäre, dass man freie Auswahl aus Millionen Songs diverser Streaming-Dienste hat und die KI das in wenigen Sekunden zu einem Level zusammenklimpert. Und mit dem Abo und einem Deal mit einem oder mehreren Streaming-Anbieter, scheffelt man dann Kohle.

  6. #6
    Avatar von Ryumaou
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    Schon Guitar Hero Live hatte auf eine Art Abo- anstatt DLC-Modell gesetzt. Das von dir genannte Vorgehen wäre eigentlich ein logischer möglicher nächster Schritt.


  7. #7
    Avatar von Karltoffel
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    Klingt eher unwahrscheinlich.
    Erstmal bräuchte GPT / OpenAI (=Microsoft-Tochterunternehmen) Zugriff auf einen Streaming-Anbieter. Da dürften die meisten Rechteinhaber kein Interesse dran haben, kann die AI hinterher doch hinterher uninspirierte, seelenlose Popmusik auf Knopfdruck erstellen. Ein ernsthafter Angriff auf das Geschäftsmodell von Sony, Universal & Co.
    Für Activision stellt sich die Frage nach dem Copyright: Immerhin sind die per AI erzeugten Tastenfolgen in den USA (und wohl auch in Europa) nicht geschützt. Jeder Depp könnte es legal einfach 1:1 in Freds on Fire übernehmen.

    Wahrscheinlicher wären eher Songpacks, die man teuer verkauft, während das Basisspiel im Gamepass enthalten ist. Das ist Microsofts Monetarisierungs-Methode. Oder man kauft eine Menge an Songs bzw. Spieldurchläufen.

    Besser gefallen würde mir dagegen ein Online-Guitar-Heroes. Da kein echter Sound sondern nur Tastendrücke übertragen werden müssen, ließe sich das Latenzproblem vermutlich lösen. Zumal es dasselbe Problem wie beim Cloud-Streaming ist, wo es ja recht gut funktioniert.

    Wenn aber eine zukünftige XBox Wasauchimmer X einen AI-Koprozessor hätte (wie aktuell schon das iPhone), könnte so eine Umwandlung von Sound in zu drückenden Tasten während des Streamings und rein lokal passieren. Dann könnte ich mir Streaming mit der Spotify-App im Hintergrund vorstellen. Nur: Da fehlt das Cloud- und Services-Modell, das jedes Microsoft-Produkt zu erfüllen hat.

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