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  1. #4931
    Avatar von kingm
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    puh, ... schwere Kost. Ich hatte schon lange vor das mal nachzuholen und nachdem ich andere RPGs aus dieser Zeit kenne war mir schon grob bewusst, was ungefähr auf mich zukommen wird. Dass es damals keine Questmarks gab, Story nur am Rande vorkommt usw. war mir klar, FF1 ist dann aber doch etwas extrem in der Hinsicht.

    Am Anfang wo die zugängliche Welt noch überschaubar groß war ist man immerhin zufällig über die richtigen Orte gestolpert um Spielfortschritt zu erzählen. Später Arten die kaum bis überhaupt nicht vorhanden Hinweise wo es weiter geht aber in ärgerliche Sucherei aus. Zwei mal habe ich zugegebener Maßen auch verärgert in einen Guide gespickt und bin mir sicher, dass ich da nie selber drauf gekommen wäre. Das ist selbst für ein so altes RPG extrem.

    Wenn es nicht relativ kurz wäre, hätte ich es wohl nicht durchgezogen. Es hat mir recht wenig Spaß gemacht.


  2. #4932
    Avatar von Garo
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    Ich habe mein Review zu Pokémon Snap ganz vergessen abzugeben. Ich habe das Spiel für unser Let's Play-Format Eingelegt und Angezockt durchgezockt. Zur Playlist
    Pokémon Snap ist ein Rail Shooter, in dem es darum geht gute Bilder von den 63 Pokémon auf der Pokémon-Insel zu machen. Die Qualität der Bilder wird von Professor Eich bewertet, dem es vor allem darum geht, dass das Pokémon auf dem Bild groß genug (ergo möglichst das komplette Pokémon und möglichst bildfüllend), zentral und von vorn oder der Seite abgelichtet ist. Zusätzliche Punkte gibt es für gute Posen oder mehrere Pokémon derselben Art im Bild.
    Um die besten Bilder zu erzielen, muss man mit den Pokémon interagieren. Das schafft man mit Nahrung, Räucherbällen und der Pokéflöte, die man nach und nach freischaltet. Die Interaktion mit der Welt ist durchaus einfallsreich. So muss man z.B. ein Karpador mit einem gezielten Wurf auf ein Menki schleudern, das dieses mit einem Schlag über die halbe Strecke schickt, wo man dann das Karpador mit einem weiteren Räucherball in den Wasserfall schickt, wo es entwickelt rauskommt.
    Die Pokémon tummeln sich auf sechs Strecken, die zwar schön gestaltet und gefüllt sind, aber keine alternativen Routen beinhalten. Es gibt in dreien zumindest alternative Ausgänge, die zu einer neuen Strecke oder Professor Eichs verstecktem Labor führen.
    An und für sich macht es durchaus Spaß, Jagd auf gute Bilder zu machen und die Rätsel hinter besonderen Pokémon herauszufinden, zumindest wenn man nicht wie ich schon alles weiß. In dem Falle geht's dann fix. Ich habe so ziemlich 2,5h für alle Pokémon gebraucht. Das ist natürlich krass wenig für ein Spiel, das damals Vollpreis gekostet hat, die 10€, die Nintendo heute für die (englische) Wii U-Version verlangt, sind aber okay.
    Mit einer Zahlenwertung tue ich mich schwer weil ich nicht weiß, ob ich die kurze Spielzeit einfließen lassen sollte. Wenn ich die außen vor lasse, wären es 6/10 weil mittlerweile durch das Spiel durchrenne und noch so ziemlich weiß, wie ich alles bekomme. Damit entfiel das interessanteste an dem Spiel. Wenn ihr es aber noch nicht kennt, kann ich es durchaus empfehlen, aber natürlich nur für kleines Geld.


  3. #4933

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    Gerade mit Ending E fertig geworden und wow, vorerst mal Hut ab an die Story. Was für mich anfangs noch relativ unspektakulär und durchschnittlich erschien wurde mit der Zeit immer mehr ein Gespinst von Twists an jeder Ecke. Selten hat mich die Story eines Spieles dermaßen gepackt und mich bis zum Ende gefesselt. Lediglich dieses dämliche Minigame vom E Ending ging mir ziemlich auf dem Sack, dass man es offline nicht alleine schaffen kann und man online gehen muss, wenn man das Ende sehen möchte. Die Message, die man hier vermitteln möchte, ist mir egal, sowas geht IMO gar nicht und ist mega uncool. Das Ende selber ist aber klasse.

    Zum Spiel an sich muss ich gestehen, dass ich die ersten Stunden und somit einen großen Teil von Playthrough A als relativ zäh empfand. Das Gameplay ist so lala, in Sachen Kämpfen ist nicht sehr viel Tiefe geboten (was ich von einem Platinum-Spiel eigentlich schon erwartet hätte), die Nebenquests (aber auch einige Hauptquests) spielen sich größtenteils gleich oder ähnlich ab (sehr viele langweilige Fetch-Quests) und das farmen von Items ist typisch JRPG-mäßig dumm ohne Ende (das erste Pod-Upgrade hatte ich erst in der Mitte vom zweiten Durchgang) - es erfüllt zumindest seinen Zweck, könnte aber besser sein; Gameplay ist schließlich King. Mit der Zeit habe ich aber immer mehr die dem Spiel zugrundeliegende Thematik erkannt, ab wann es mir weniger ums Gameplay ging sondern mehr um die Story und die Charaktere - von der Welt habe ich mich nämlich absolut mitreißen lassen und habe letztendlich bis zum Schluss eifrig mitgefiebert. Und eine Welt aufbauen, das kann dieses Spiel extrem gut.

    Eine Sache, die man hätte besser machen können, ist der Aufbau vom zweiten Durchgang, wenn man mit 9S spielt. Die zusätzlichen Storybits sind alle wirklich klasse und tragen ungemein zum Verständnis der gesamten Lage bei, aber vieles ist hauptquesttechnisch leider identisch zum ersten Durchgang und die Story ein zweites Mal direkt im Anschluss zu spielen, ist doch etwas zäh. Zumindest gibt es neue Nebenquests und die, die man im ersten Durchgang erledigt hat, bleiben auch weiterhin abgeschlossen, so dass man sie nicht wiederholen muss. Der dritte Durchgang hingegen - oh boy - schon von der Anfangssequenz an war ich wieder dermaßen mit dabei und hab bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.

    Die Musikuntermalung ist ebenfalls absolut klasse und sorgt größtenteils für eine klasse Atmosphäre - wenn es ein Lied gibt, das mir absolut auf den Sack ging, dann ist es dieser pseudo-französisch klingende Trauergesang, der nach fast jeder Quest mit traurigem Ende spielt und mega laut in die Ohren plärrt und nicht weggeht, bis man das gesamte Gebiet verlässt. Ein, zweimal ist ok, aber mir spielte das viel zu oft. Grausam.

    Ein Abschnitt, den ich immer noch nicht verstehe ist
    Spoiler

    nachdem man mit A2 Pascal und die Kinder aus dem Dorf evakuiert hat und sie vor der Roboterhorde verteidigt, bringen sich die Kinder aus Angst ja selber um, indem sie ihre Kerne zerstören. Wenn man Pascal hackt und seine Erinnerungen löscht, kann man ihn später in seinem Dorf antreffen, wo er dann die einzelnen Roboterteile seiner ehemaligen Dorfbewohner an dich verkauft. Einer der Items ist der Kern der Kinder, der laut Beschreibung "in einem guten und stabilen Zustand ist" (in der japanischen Version zumindest, in der englischen Version fehlt dieser Teil seltsamerweise). Wie kann er denn einen gut erhaltenen Kern verkaufen, wenn die Kinder sich umgebracht haben? Plothole?

    Ansonsten gibt es, glaub ich, nicht mehr viel zu sagen, außer dass ich dieses Spiel jedem ans Herz legen würde, der eine coole Story erleben möchte. Viel Geduld sollte man aber nichtsdestotrotz mitbringen, vor allem für den Anfang.

    Noch eine kurze Frage am Rande: Mein Haupt-PS4-Account ist japanisch, das Spiel in der GOTY jedoch die deutsche, d.h. der Download-Code für den DLC für den Europaraum gedacht und über meinen japanischen Account nicht einlösbar. Wenn ich mir einen neuen, deutschen Account anlege und den Code einlöse, kann ich auf den Inhalt dann auch mit anderen Accounts auf der gleichen PS4 zugreifen? Muss ich dann evtl. das Spiel mit dem neuen Acc dann auch nochmal starten, damit es irgendwie "aktiviert" wird?


  4. #4934
    Avatar von DureaL
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    Zitat Zitat von Buu Beitrag anzeigen
    Lediglich dieses dämliche Minigame vom E Ending ging mir ziemlich auf dem Sack, dass man es offline nicht alleine schaffen kann und man online gehen muss, wenn man das Ende sehen möchte. Die Message, die man hier vermitteln möchte, ist mir egal, sowas geht IMO gar nicht und ist mega uncool.
    Sei froh das uns Yoko Taro nicht wieder sowas wie den True Ending Boss von Drakengard 3 vorgesetzt hat.

    Zitat Zitat von Buu Beitrag anzeigen
    Noch eine kurze Frage am Rande: Mein Haupt-PS4-Account ist japanisch, das Spiel in der GOTY jedoch die deutsche, d.h. der Download-Code für den DLC für den Europaraum gedacht und über meinen japanischen Account nicht einlösbar. Wenn ich mir einen neuen, deutschen Account anlege und den Code einlöse, kann ich auf den Inhalt dann auch mit anderen Accounts auf der gleichen PS4 zugreifen? Muss ich dann evtl. das Spiel mit dem neuen Acc dann auch nochmal starten, damit es irgendwie "aktiviert" wird?
    Neuen DE Account erstellen, einloggen, DLC einlösen und runterladen. Jetzt sollte der ganz normal auf deinem JP Account aktiviert sein.
    Falls nicht: JP Account einloggen und die PS4 als primäres System aktivieren.

  5. #4935

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    Perfekt, konnte meinen alten deutschen Account von der PS3 rüberholen und hab's drüber runtergeladen, funktioniert einwandfrei. Aber die Arenen selber sind doch nicht so dolle wie ich dachte, geht ja von den Level weit hoch und ich bin grad mal 59. Plus die teils dämlichen Einschränkungen dazu. Glaub, ich bin fertig mit dem Spiel.

    Aber gut zu wissen für die Zukunft, dass das so funktioniert. Danke dir.


  6. #4936
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von Buu Beitrag anzeigen
    Lediglich dieses dämliche Minigame vom E Ending ging mir ziemlich auf dem Sack, dass man es offline nicht alleine schaffen kann und man online gehen muss, wenn man das Ende sehen möchte. Die Message, die man hier vermitteln möchte, ist mir egal, sowas geht IMO gar nicht und ist mega uncool. Das Ende selber ist aber klasse.
    Ja, das war ziemlicher Bullshit. Vor allem, dass einem auffällt, was für eine Bullshit-Lüge man da aufgetischt bekommt, wenn man nur mal fünf Minuten drüber nachdenkt.
    Hat mich auch sehr gestört. Der Rest war aber klasse, so klasse, dass ich sogar alle Endings A-Z gemacht habe, obwohl dafür verdammt viel Farming nötig war.


  7. #4937
    Avatar von Daniel
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    Definitiv eines der besseren Lizenz-Videospiele!

    Ein richtiger Hit ist es dennoch nicht geworden. Dazu fehlt es einfach an Variation: in den 10 normalen Leveln sind die Ziele immer die gleichen:

    - Sammle 50 Münzen
    - Finde 5 XY
    - Gewinne ein Rennen (entweder direktes Wettrennen, einfach ein Ziel in der Zeit erreichen, oder mit Zeitlimit 5 Objekte einsammeln)
    - Besiege den Boss
    - Und nur Nr. 5 unterscheidet sich, indem es mal mehr, mal weniger originell im Level versteckt ist (manchmal ist ein kleines Rätsel davor)

    Dennoch macht das Spiel definitiv Spaß. Das liegt vor allem an den tollen Leveln, die sich nicht nur optisch sehr unterscheiden, sondern eben auch in ihrer Struktur und sonstigen Ideen. Da ist man in Andys Haus unterwegs und geht von Zimmer zu Zimmer, arbeitet sich in einem Aufzugschacht nach oben oder - Achtung! Spoiler letztes Level! - nutzt die Flügel eines auf der Rollbahn rollenden Flugzeugs, um höher gelegene Bereich zu erreichen.

    Wenn man sich die Konkurrenz von Mario und Co. anschaut, ist Buzz eben auch recht steif unterwegs. Er kann springen, sich an Kanten hochziehen und auch an Stangen hochklettern. Gegner werden abgeschossen oder weggewirbelt. Man hat halt leider schon zwei Jahre zuvor gesehen, wie viel Spaß es machen kann, einfach mit verschiedenen Moves durch die Gegend zu flitzen.

  8. #4938
    Avatar von Rincewind
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    Deliver Us the Moon (PC Gamepass)

    + definitiv im Top Drittel der "Walking Sims" anzusiedeln (was ja nicht unbedingt gleich Award heißt ^^)
    + sehr ordentliche Story - Respekt an das kleine niederländische Team
    + solide Rätsel und Einsatz des Drohnenbuddies

    - der Hauptheld ... tja . blass , steif animiert ... leider sehr unspektakulär
    - grafisch sehr seltsam . selten so einen großen Unterschied zwischen Texturen Quali ultra und hoch (hier waren einige Schritftafeln unlesbar (!) (vllt liegts auch an meiner Kartoffelgraka) gesehen
    - es gibt natürlich die obligatorischem Strom ausgefallen , Sauerstoff knapp , finde einen anderen Weg usw Wiederholungsaufgaben
    - die Gameplayabschnitte (z.B. etwas Jump n Run und Stealth) gewinnen sicher keine Preise aber sind nicht sooo schlimm da sparsam eingesetzt

    7/10 für ein wirklich gelungenes Weltraumabenteuer (0,5 Bonuspunkte da kleines Studio und frische Story Idee inklusive)

    - Rincewind´s Reviews - Stand : Juli 2020

  9. #4939
    Avatar von Rincewind
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    kein aktuelles Großprojekt (auch dank Hitze wenig Bock zum zocken) deswegen abends/nachts kleinere Dinge wie :

    Slay the Spire (PC Gamepass)

    ist wieder so eine Sache . einerseits habe ich gar keinen großen Spaß daran . aber es ist einfach sau gut gemacht das man an der Stange bleiben möchte
    nach ca 18 Std lief der Abspann und die 4 Charaktere sind freigespielt

    + richtig gut gemachter Mix aus Deckbuilding , Roguelike , Zufallshassliebe usw
    + die unterschiedlichen Charas spielen sich wirklich unterschiedlich . sehr viele taktische Möglichkeiten und natürlich die Randomness sorgen für eine gute Dynamik . dazu kommt ein feiner Suchtfaktor "ach eine Runde noch !"

    - irgendwie finde ich den Style (z.B. Monster) sehr mittelprächtig
    - natürlich kann die Randomness einen auch den Spielspaß verhageln . wenn man ausgerechnet im Bosskampf : Boss macht stärkste Attacke -> und man zieht wirklich die dümmsten Karten wirds fies ^^

    für mich wieder ein Paradebeispiel für ein 7/10 Spiel . spielerisch richtig stark (!) aber in Sachen Spielwelt , Gefühl und Co fehlt mir da der gewisse Funke (z.B. gab es in Darkest Dungeon oder Binding of Isaac eine richtige Spielwelt/Stimmung) hier ist alles so : hey du .. möbel alles weg und besieg den Boss ... irgendwie zu Mobile Style .. apropos :


    Reigns : Game of Thrones

    + Spielidee natürlich top , fairer Preis trotz der Lizenz , für ein paar unterhaltsame Stunden
    -- leider wiederholt sich so unfassbar viel . dazu muss man akribisch den richtigen Weg suchen damit sich neue Dialogbäume/Charaktere öffnen und Co ..

    5,5/10 nett gemeint aber irgendwie erinnert mich das an Facebook . man bekommt ständig die gleichen Hackfressen bei den Freundesvorschlägen ^^

    - Rincewind´s Reviews - Stand : Juli 2020

  10. #4940
    Avatar von Garo
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    Paper Mario: The Origami King
    Freitag Nacht habe ich den letzten Kampf bestritten. Bis dahin hatte ich auch alles gefunden mit Ausnahme eines speziellen Schatz-Minis (mehr dazu später).
    Wenn ich eine Bewertung dieses Spiels verfasse, tue ich das aus der Perspektive eines Menschen, der die ersten drei Paper Marios (ja, auch Super Paper Mario) geliebt und Sticker Star und Color Splash verabscheut hat. Deshalb war ich sehr skeptisch gegenüber The Origami King. Aber von der ersten Welt an, habe ich mich in das Spiel verliebt. Der großartige Humor, die schöne Grafik (alles ist aus Papier) und die wundervollen Charaktere haben mich in ihren Bann gezogen. Die Story und der Bösewicht fügen sich ganz gut ein, sind aber nicht soooo besonders. Auch sieht man Bösewicht, Origami König Olly kaum, dafür aber dessen Schwester (dazu später mehr). Auch das Kampfsystem gefiel mir zumindest am Anfang noch sehr gut, das Bosskampfsystem sogar bis zum Ende.
    Erfahrungspunkte und Level-Ups gibt es nicht mehr, dafür erhält man Münzen und zwar in Massen. Ich war etwas schockiert, als ich für jeden Kampf hunderte an Münzen erhielt und aus einem ?-Block plötzlich 1000 Münzen herauskamen. Aber das Spiel enthält einige Money Sinks. Das sind zum einen komplett optionale Schatz-Minis (mehr dazu später), aber auch Zubehör, das als permanente Upgrades fungieren. Außer durch dieses Zubehör wird man auch stärker, indem man Herzen findet. Diese erhöhen Marios KP und führen dazu, dass Mario stärker wird und mehr Schaden verursacht und manche Feinde schon vor dem Kampf in der Oberwelt besiegen kann. Außerdem gibt es Ausrüstung, die zwar kaputt geht, aber gerade in späteren Kämpfen durchaus benutzt werden will. Man erhält auch reichlich davon und kann auch nachkaufen.
    Mario ist auch nicht allein unterwegs: Ihm zur Seite steht wie schon erwähnt das Origami-Wesen und Schwester des Bösewichts Olivia. Da sie gerade erst erschaffen wurde, ist sie absolut kindlich naiv. Manche mögen ihre Art und ihr Handholding ab und zu nervig finden, aber ich finde Olivia einfach verdammt süß. Außerdem begleiten Mario an bestimmten Stellen der Story ein paar bestimmte Charaktere, die ab und zu im Kampf angreifen und helfen, aber eher für die Story wichtig sind. Die Charaktere sind alle sehr cool eingearbeitet und ich begrüße sie sehr.
    Mein absolutes Highlight waren die tollen Welten. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist die Welt zusammenhängend. Das Vorankommen in der Welt ist relativ linear, aber viel der Gebiete sind riesig und bieten vieles optionales. Und auch die Fortbewegung in dieser tollen Welt ist super easy über freischaltbare Röhren und ein Sensorlabor mit Teleportfax in jedem Gebiet. Wie schon gesagt, bieten die großen Gebiete sehr viel optionales zu entdecken: Toads, Schatzkisten, ?-Blöcke, Schatz-Minis und "Grundlose Löcher" (höhöhö) gibt's noch und nöcher inkl. super nützlicher Fortschrittsliste für jeden einzelnen Bereich, also der Traum eines jeden Completionists. Hinzu kommt das Museum, in dem es alle möglichen Sammlungen wie Soundtrack (fregeschaltet durch Stopfen der grundlosen Löcher) oder alle Gegner gibt. Doch hier liegt die Krux, warum ich das Spiel nicht completet habe: Im Museum gibt ein Achievement-System in Form von Pokalen und alle 15 werde ich definitiv nicht holen. Es gibt ein paar, die zu holen in übermäßiger Arbeit ausarten und darauf habe ich keine Lust, genauso wenig wie das letzte Schatz-Mini, für das ich nochmal alle Bosse besiegen müsste. Damit habe ich nur sieben der 15 Pokale.
    Abseits davon ist das Spiel aber seeeehr einfach. Wenn man das Kampfsystem ordentlich beherrscht und die richtigen Waffen einsetzt, geht man ohne Schaden aus den Kämpfen. Nur bei den Bosskämpfen wird es ab und an etwas eng bis man kapiert, wie der Boss funktioniert.
    Alles in allem ein ganz großartiges Spiel, dessen einzige Schwächen mMn das langweilig werdende Kampfsystem und die ein wenig nervige Begleiterin sind. Abseits dessen war das Spiel große Klasse und ich muss ehrlich und mit ein wenig Schmerz zugeben, dass ich es im Side-by-Side-Vergleich mit Paper Mario: Die Legende vom Äonentor, dass ich gerade auch spiele tatsächlich spaßiger finde.
    ​9/10


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