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  1. #4941
    Avatar von kingm
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    Dass sich Bloodstained sehr stark an Castlevania orientiert war mir bewusst. Da könnte man aber bedenkenlos die Worte austauschen und es würde immer noch passen. Ein DS Castlevania mit schöner Grafik. Sehr schön auch die eine oder andere Anspielung auf andere Spiele (z.B. der blaue Schaufelrüstung-Dämon ).

    Es hat mir im Großen und Ganzen viel Spaß gemacht. Die Bosskämpfe waren vielleicht etwas weniger episch wie im Original, die Story ist gleich nebensächlich wie im Original bzw. eigentlich recht vorhersehbar, aber das war’s auch schon mit Meckern.

    Ich gebe 8 von 10 Punkte.

    Ich hab mir gerade nich die fehlenden Trophäen angesehen weil ich mit dem Gedanken gespielt habe Platin zu holen. Ich habe aber wohl die einzige verpassbare Trophäe auch verpasst und müsste es deshalb fast komplett nochmal durchspielen. Das werde ich zumindest jetzt gleich nicht machen.


  2. #4942
    Avatar von Garo
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    Eeeeeendlich! Nach 40 Spielstunden habe ich endlich Far Cry Primal abgeschlossen.
    Far Cry Primal spielt im imaginären Oros-Tal in Mitteleuropa rund 10.000 vor Beginn unserer Zeitrechnung. Man schlüpft in die Rolle von Takkar, einem Jäger vom Stamm der Weenja. Nachdem seine gesamte Gruppe bei der Mammut-Jagd von einem besonders starken Säbelzahntiger getötet wurde, findet sich Takar in Oros wieder und trifft auf Sayla, eine andere Weenja, die ihm erzählt, dass ihre Stammesgenossen überall im Tal versprengt sind und von den von Neandertalern inspirierten Udam gejagt und auch gefressen werden. Takars Aufgabe ist damit schon früh gesetzt: Den Stamm einen und die Udam und ihren Anführer Ull töten. Später im Spiel kommen noch die von Feuer besessenen Izila und ihre Anführerin Batari als Feinde des Stammes dazu.

    Anders als in anderen Far Cry-Teilen gibt es hier natürlich keine Maschinengewehre. Stattdessen bastelt man sich aus den Rohstoffen Oros' Keulen, Speere, Bögen und andere urzeitliche Waffen. Die Zutaten dafür gibt Oros aber nicht so einfach her, denn die ungezähmte Wildnis strotzt nur so vor Wölfen, Höhlenlöwen, Bären, Jaguarn und anderen Tieren. Nachts wird es anfangs richtig gruselig, da zu dieser Zeit die Fleischfresser verdammt stark werden und absolut durchdrehen und alles töten, was sie in ihre Fänge bekommen. Die Gefahr der Nacht schwindet aber schnell wenn man vom Schamanen Tensay die Fähigkeit verliehen bekommt, Wildtiere zu zähmen. Schnell hat man sich eine Menagerie an Bestien zusammengezähmt und die Furcht vor der Nacht verschwindet spätestens wenn man einen Bären oder Säbelzahntiger an der Seite hat, der die anderen Tiere verscheucht. Auf einigen großen Tieren kann man sogar reiten.

    Was macht man eigentlich in Oros? Wie in einem typischen Ubi Soft-Open World-Spiel ist die große Karte (die übrigens zu großen Teilen das Layout von Far Cry 4s Karte nutzt) übersät mit Icons. Viele Orte (darunter Rücksetzpunkte) wollen entdeckt, feindliche Lager und Leuchtfeuer eingenommen (Schnellreisepunkte) und Quests gelöst werden. Leider ist die Auswahl an unterschiedlichen Aufgaben bei den Nebenquests stark begrenzt und nach kurzer Zeit öden sie eher an. Außerdem ist die ganze Welt übersät mit nahezu sinnlosen Collectibles, die außer Erfahrungspunkten nichts bringen. Natürlich habe ich sie alle gesammelt.

    Die Erfahrungspunkte kann man dann ausgeben, um neue Fähigkeiten freizuschalten. Die die meisten Fähigkeiten und auch viele Waffen setzen bestimmte Experten voraus. Dazu zählen auch Sayla und Tensay. Mehre andere Experten müssen in Oros gefunden werden. Hat man eine Mission mit ihnen erledigt, schließen sie sich dem Dorf an und man kann von ihnen Lernen. Für fortschrittliche Fähigkeiten fordern die Krieger aber eine Bleibe, die Takkar mit seinen Rohstoffen bezahlen muss. Außerdem hat jeder Experte eine eigene, z.T. sogar ziemlich interessante eigene Questline. Doch auch andere Weenja haben in Oros Probleme. Durch Abschließen der vorher erwähnten Quests und zufälligen Ereignisse schließen die sich dem Dorf an, das von ganz allein wächst und nach und nach immer größer wird. Die Bewohner nehmen dann Takkar das Sammeln von MAterialien ab und füllen eine Kiste, auf die man von jedem Rastpunkt aus zugreifen kann. Dem Dorf beim Wachsen zusehen ist dabei sehr motivierend.

    Das Gameplay ist trotz des anderen Settings relativ Far Cry-typisch. Man rennt rum und tötet mit dem umfangreichen Arsenal und stärker werdenden Fähigkeiten Gegner aus der Ego-Perspektive. Doch in vielen Mission ist es erforderlich oder zumindest empfehlenswert zu schleichen. So erledigt man Gegner aus der Ferne mit Pfeilen oder Wurfspeeren, hetzt die mit Giftbomben der Udam gegeneinander auf, oder schleicht sich an sie heran und tötet sie mit Takedowns. Die KI fand ich dabei überraschend klug. Kein "muss der Wind gewesen sein". Sobald sie wissen, dass was nicht stimmt, machen sie sich auf die Suche nach dem Angreifer. Die tierischen Begleiter waren leider in solchen Fällen eher ein Hindernis und selbst die angeblich so leisen Jaguar-Partner gaben oft meine Position preis weshalb ich den Begleiter in solchen Missionen lieber wegschickte.

    Was ich auch sehr mochte, war UbiSofts bekannte Geschichtstreue. Jeder der drei Stämme spricht eine von UbiSoft erfundene proto-indogermanischen Sprache. Als Spieler lernt man nach und nach von ganze allein die Syntax und sogar ein paar Worte.

    Die Musik ist auch relativ stimmig und beinhaltet zur damaligen Zeit passende Instrumente und Gesänge.

    Grafisch ist das Spiel auf einem guten Niveau für 2016. Da gibt's nix zu meckern.

    Das Ende von Far Cry Primal ist leider etwas enttäuschend. Nachdem man Batari und Ull in ziemlich nervigen Bosskämpfen getötet hat (Reihenfolge darf man sich selbst aussuchen), feiert das Lager und alle sind glücklich. Ende!

    Wie viel vom Spiel habe ich erlebt? Ich habe das Spiel auf dem normalen Schwierigkeitsgrad (es gibt noch Permadeath, Überlebens-Modus und so weiter) beendet und dabei alle Fähigkeiten und Waffen freigeschaltet, jeden Ort der Karte aufgedeckt, jedes Collectible gefunden, alle Tiere gezähmt, jede Quest abgeschlossen, das Dorf vollständige aufgebaut und mit über 300 Weenja bevölkert und ehrlich: Ich war irgendwann gelangweilt. So gut das Gameplay auch funktioniert, so ist es doch immer dasselbe. Nach rund der Hälfte hatte ich eigentlich nicht mehr wirklich Lust und habe es eigentlich nur hinter mich bringen wollen. Gerade die belanglosen Collectibles und die immergleichen Nebenquests lassen einen Completionist-Run zum Schnarchfest werden. Dennoch empfehle ich jedem, der nicht zwanghaft Spiele jeden Punkt auf einer Karte abhaken muss, das Spiel zu spielen, denn das Prinzip ist wirklich gut und die Story-Missionen und das Erobern von Lagern machen wirklich Spaß.
    Deshalb gebe ich Far Cry Primal 6/10 Punkten. Es ist ein gutes Spiel, mit aber viel zu viel sinnlosen Aufgaben und viel zu früh hofft man, dass man endlich damit fertig wird.
    Geändert von Garo (23.08.2020 um 23:58 Uhr)


  3. #4943
    Avatar von Garo
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    Ich habe gerade (tatsächlich vollgestopft mit Nachos und Guacamole Guacamelee! 2 abgeschlossen!

    Viel gibt's dazu nicht zu sagen. Das Spiel sieht so aus und spielt sich wie der erste Teil. Sieben Jahre nachdem Juan Calaca besiegt und El Presidentes Tochter Lupita gerettet hat haben die beiden zwei Kinder und wohnen in Juans Häuschen in Pueblucho auf den Agavenfeldern. Juan ist fett geworden und hat wie immer bei Metroidvania-Fortsetzungen alle seine Techniken aus dem ersten Teil verlernt. Plötzlich öffnen sich überall im Dorf schwarze Löcher. Juans alter Lehrer Uay Chivo erscheint und nimmt Juan mit in die "dunkle Zeitlinie". Dort ist Juan beim Kampf mit Calaca gestorben und ein andere Luchador Salvador hat stattdessen Calaca getötet. Dieser versucht drei Reliquien zu finden, die ihm den Weg nach El Otromundo öffnen, wo alle Zeitlinien zusammenlaufen und der Gott der Zeit Tiempochtli einst seine Heilige Guacamole verbarg. Mit dieser möchte Salvador seine Krankheit heilen und unglaubliche Macht erlangen. Den Weg zu öffnen führt aber auch die Apokalypse herbei, da so das Raum-Zeit-Gefüge zusammenbricht. Juan muss nun losziehen, um die Reliquien vor Salvador zu sammeln und das Mexiversum zu retten. In der anderen Zeitlinie trifft er auf eine neue Version seiner alten Weggefährtin Tostada, die ihn tötet und mit in die Totenwelt nimmt, wo er eine neue Luchador-Maske erhält und instant wieder in Form kommt.
    Trotzdem muss er an Choozo-Statuen (die ganze Welt ist voller witziger Referenzen an andere Spielereihen) wieder seine ganzen alten und neue Fähigkeiten erlernen. Zusätzlich zu den Luchador-Fähigkeiten erhält Juan wieder die Fähigkeit, sich in ein Hühnchen zu verwandeln. Dieses erhält diesmal aber ganz eigene Fähigkeiten und Attacken und spätere Platforming-Challenges verlangen vom Spieler nicht nur wie im ersten Teil on the Flow zwischen Toten- und Lebenden-Welt zu wechseln, sondern auch zwischen der Menschen- und Hühner-Form.
    In typischer Metroidvania-Manier kämpft man sich durch eine große Welt, schaltet neue Fähigkeiten und damit Wege frei. Juans Fähigkeiten sind nahezu alle sowohl für Platforming als auch Kampf entscheiden. Ähnlich wie in Celeste stellen viele der Räume Platforming Challenges dar, die vor allem später sehr viel Trial & Error erfordern, um durchzukommen. Da ein Tod aber keine Strafen nach sich bringt kann man sich immer wieder probieren und zusehen wie man besser wird. Es ist dieses tolle Super Meat Boy-Gefühl, wenn man eine schwierige Herausforderung gemeistert hat. Auch schön, ist, dass immer wieder neue Level-Elemente eingeführt werden und später auch immer mal wieder gemixt mit anderen Elementen auftauchen. Aufgelockert werden diese Sektionen von Kampfarenen. Hier muss man mehrere auftauchende Gegner besiegen, die alle über eigene Fähigkeiten und Muster verfügen. Für einen Kampf erhält man Münzen, mit denen man seine Fähigkeiten im Menü verstärken kann, sofern man diese mit kleinen Aufgaben wie "Töte X Gegner mit dieser Fähigkeit" freigeschaltet hat. Da ich als allererstes Fähigkeiten gekauft habe, die mir mehr Münzen bescherten und ich sehr darauf versessen war, die Voraussetzungen zu erfüllen, war ich schon ein ganzes Stück vorm Finale mit allen Upgrades ausgestattet.
    Außerdem finden sich verteilt in der Welt viele Schatztruhen mit Geld oder Upgrades für Leben und Ausdauer. Diese sind oft hinter kleinen optionalen Challenge-Räumen versteckt. Außerdem gibt es noch schwierige Areale, die man erst gegen Ende des Spiels betreten kann. Diese führen zu Teilen eines Schlüssels, der zu einer extra harten Feuerprobe führt. Wenn man diese geschafft hat, schaltet man nach dem Endboss das "gute Ende" frei. Wer aber nicht das Durchhaltevermögen hat, diese extraharten Challenges anzugehen, bekommt trotzdem ein Ende. Da ich natürlich vorm Finale alle Fundstücke und alle Herausforderungen bestanden hatte, fühlten sich die Räume auf dem Weg zum Boss und selbiger auch ziemlich einfach an, was schon ein wenig das Pacing gestört hat. Ein härterer Bosskampf für diejenigen, die die Challenge fürs gute Ende bestanden haben, hätte hier Abhilfe leisten können.
    Die Grafik ist an und für sich dieselbe wie im ersten Teil. Wie immer sehen die Gebiete sehr fantasievoll und bunt aus. Außerdem gibt es jedes Gebiet in sowohl der Lebenden-Welt, als auch der Toten-Welt-Variante. Dadurch, dass alles so abstrakt wirkt, heben sich die Gebiete leider kaum voneinander ab. Die Welt war dadurch viel vergessbarer als in anderen Metroidvanias.
    Die Musik ist abgedreht mexikanisch und sehr passend zum Setting. Es waren auch echte Ohrwürmer darunter.
    Für meinen 100%-Durchlauf auf dem Schwierigkeitsgrad normal habe ich knapp über 10h gebraucht und hatte dabei wirklich sehr viel Spaß. Ich habe Welt und Charaktere nicht wirklich in mein Herz geschlossen, so wie auch im ersten Teil, dafür hatte ich aber verdammt viel Spaß mit den tollen Platforming-Sektionen und den spaßigen Kämpfen. Wer Spaß mit Guacamelee! hatte, findet hier mehr vom selben. Gönnt euch!
    7/10


  4. #4944
    Avatar von Heavydog
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    Insgesamt ein nettes Spiel was mich ganz gut unterhalten konnte. Es lässt aber auch viel Potential liegen, sodass vieles an dem Spiel leider auch nerven oder langweilen kann.

    Pros:

    • Grafische Gestaltung insgesamt sehr gut.


    • Musikalische Gestaltung fantastisch. Also ehrlich fantastisch, selten hat mir ein Soundtrack besser gefallen.


    • Abseits der Story-Line gibt es sehr viel zu entdecken und zu finden.


    • Humor wieder aller erste Sahne…

    Cons:

    • … abgesehen von Dialogen mit Fokus auf Olivia, da droppt das Niveau gewaltig. Was ein furchtbarer Sidekick.


    • Das Kampfsystem wird viel zu schnell alt und nervt mit zunehmender Spieldauer. Ausrüstung muss nicht vorgeplant werden (warum dann Slots überhaupt beschränken?) und sterben ist bis auf eine ziemlich dämliche Ausnahme quasi unmöglich, da man sich für den Einsatz von ein paar Münzen (von denen man viel zu viele hat) von den Toads heilen lassen kann oder man Herzen auf dem Spielfeld findet.


    • Wüste und Meer sehr generisch und trostlos.


    • Als (Action-) Adventure oft mit zu viel Mittelmäßigkeit. Der träge Papier-Mario hat über das komplette Spiel nur drei Fähigkeiten (hüpfen, mit dem Hammer schlagen und an leuchtenden Stellen X drücken). Ein großer Teil der Aufgaben entlang der Story-Line auf der Oberwelt und den recht kurzen Dungeons war ziemlicher Genre-Standard. Vieles beinhaltet das Abgehen langer Wege, gerne auch garniert mit einer ordentlichen Portion Backtracking. Pappmacho-Gegner abgesehen von Bossen ziemlich müßig. Viele Rätsel und Minispiel-Events belanglos und weit weg von dem, was andere Adventures wie Zelda zu bieten haben.


    • Das Spiel hat zu wenig Charaktere mit interessanten Persönlichkeiten und ebenso wenig nennenswerte Story-Elemente/Geschichten, die einen auch in schwächeren Gameplay-Phasen bei Laune halten würden. Gilt ebenso für Bossgegner. Dadurch bleibt zu wenig Erinnerungswert.


    • Handholding absolut übertrieben. Dazu ist es auch bei Oberwelt-Aufgaben beinahe unmöglich zu sterben, da man dauernd Heilungsmöglichkeiten bekommt. Die Pilze, die man zum Heilen kaufen kann, braucht man da gar nicht und werden daher nutzlos.


    • manche Toads und unsichtbare Blöcke sind ohne Hinweis (visuell, audio, logik) versteckt. Bei manchen unsichtbaren Blöcken bleibt einem da nur brute force oder eine vibrierende Hilfe, die man nach gewisser Zeit an einem Fixpunkt im Spiel wieder aufladen gehen muss. Meh, lasst doch den Akku weg.


    • Belohnung für das Sammeln der Collectibles scheint ziemlich gering zu sein. Wenn man damit ein Extra-Gebiet oder einen Secret-Boss oder sowas freischalten könnte, wäre das nicer gewesen, so fehlt etwas der Anreiz auch wirklich jeden Winkel der Welt erkunden zu wollen.


    Alles in einem lässt mich Paper Mario: The Origami King mit gemischten Gefühlen zurück. Es ist zwar klar besser als die zwei Teile davor, aber so richtig, richtig gut ist es dann leider auch wieder nicht.

    7/10

  5. #4945
    Avatar von Garo
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    Nach dem Lesen wundert mich die 7. Müsste das nicht eher eine 5 oder 6 für dich sein, ergo (leicht über) Mittelmaß?

    btw: Münzen sind nicht zu viele, sofern man es auf Completion abgesehen hat. Das Zubehör und die Schatz-Minis leeren den Geldbeutel ganz schön, sodass ich nach dem Kauf der Peach-Statue nach dem Abspann nahezu kein Geld mehr hatte. Ging also genau auf, wenn man alle Toads und ?-Blöcke und auch sonstigen Münzen mitgenommen hatte.
    Geändert von Garo (26.08.2020 um 15:59 Uhr)


  6. #4946
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    Avatar von Neino
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    Persona 5 Royal (PS4)

    Nachdem Persona 5 schon vor einigen Jahren mein Interesse geweckt hat und der Protagonist Joker überraschend in Smash Bros als DLC dazu kam war ich bereit das Spiel auszuprobieren. Glücklicherweise habe ich gewartet, denn kurz nachdem ich das Spiel kaufen wollte wurde die "Royal" Edition angekündigt, die ich dann auch mit etwas Geduld für einen sehr günstigen Preis bekommen habe (sogar mit Steelbook).

    Aber was ist eigentlich diese "Royal" Edition? Und was ist Persona?

    Die Reihe ist ein Spin Off von Shin Megami Tensei, jedoch hat die Persona Reihe seinen Ursprung a Popularität überholt und steht auf eigenen Beinen viel stärker als es SMT bisher tut. Es ist ein JRPG, bei der man zwischen der normalen Welt und einer fiktiven kognitiven Welt reist, um Menschen zu verändern.

    Man schlüpft in Persona 5 in die Rolle eines Jugendlichen, der zu unrecht für ein Verbrechen verurteilt wird und auf Bewährung nach Tokio geschickt wird, wo er im Cafe Leblanc arbeitet, lebt und vom Ladenbesitzer/Bewährungshelfer überprüft wird. In der neuen Schule lernt er seine Mitschüler und ihre Probleme kennen, darunter der perverse Sportlehrer, der eine Schülerin fast zum Selbstmord gebracht hat und dafür sorgen möchte, dass man selbst von der Schule fliegt und im Knast landet.
    Durch die Hilfe der sprechenden Katze Morgana gelangt man in die kognitive, bizarre Welt dieses Lehrers und erlangt so seinen "Persona"; einen rebellierenden Geist deines eigenen Charakters, mit dem du kämpfen kannst. Der Protagonist und seine Freunde, die mit ihm in diese Welt gelangen bilden die Gruppe der Phantom Thieves. Sie benutzen ihre Personas um die bizarren und verzehrten Welten der Menschen zu vernichten, ihren Schatz bzw. der Grund ihrer Begierden stehlen und den Menschen einen Sinneswandel zu verpassen, sodass sie in der echten Welt für ihre Missetaten gestehen und Reue zeigen.
    Das läuft so ab, dass die Gruppe sogenannte Paläste infiltrieren und eine Route zum Schatz sichert. Ist die Route gefunden, wird in der echten Welt eine Prangerkarte verschickt, mit der man die Zielperson darüber informiert, dass sie bald einen Sinneswandel erleben wird.

    Bei diesem RPG hat jeder Mitstreiter einen eigenen Persona, die über verschiedene Typen wie Feuer, Eis, Elektro, etc. verfügen, nur der Protagonist hat die Möglichkeit mehrere Personas zu erlangen und während des Kampfes zu wechseln. Die Personas können auch andere Feinde sein, die man im Kampf überredet sich einem anzuschließen. Oder man fusioniert mehrere Personas zu einem neuen mächtigeren.
    Sie dienen aber nicht nur zum Kämpfen, sondern funktionieren auch als Mittel um mit Menschen Bindungen zu bauen.

    Der wichtigste Punkt im Spiel sind die Menschen, mit denen ihr zusammen arbeitet. Verbringt man mehr Zeit mit seinen Freunden erlernt man neue Fähigkeiten im Kampf oder Skills innerhalb eines Palasts. Aber auch in der echten Welt gelangt man an neuen Möglichkeiten, wie z.B. im Unterricht mehr Zeit für andere Sachen machen zu können, wenn man sich mit der Lehrerin befreundet.
    Zeit Management ist das A und O des Spiel. Alles läuft nach eurem Kalender ab und tagsüber müsst ihr euch entscheiden was ihr als nächstes machen wollt. Will ich lieber lernen und meine sozialen Skills bessern oder meine Freundschaft verbessern? Sollte ich abends im Kaffee helfen oder neues Werkzeug für Paläste herstellen? Um darin rein zu finden braucht man ne Weile, aber hat man das System erstmal begriffen wird man überwältigt mit den Optionen die das Spiel einem gibt. Außerdem erfährt man so mehr über die toll geschrieben Charaktere, deren Hintergründe und Geheimnisse, sodass man unbedingt die Beziehung zu ihnen erweitern will. An Aktivitäten mangelt es nie.

    In der Royal Edition bekommt man zudem mehr Charaktere, mit denen man eine Bindung aufbauen kann, überarbeitete Mechaniken, sodass das Spiel wesentlich flüssiger und besser läuft als noch das Original und eine Post Story, nach dem Finale des originalen Spiels, sowie neue Personas.

    Persona 5 Royal hat sich für mich als eins der besten (J)RPGs aller Zeiten rausgestellt. Nicht nur macht es Spaß alles in diesem Spiel kennenzulernen, mit dem Zeitdruck fertig zu werden oder einfach nur die Story zu genießen, sondern es ist wohl auch das stylishste Spiel welches ich je gespielt habe.
    Das gesamte UI ist so außergewöhnlich geformt, dass man es nicht mit anderen Spielen vergleichen kann. Der Soundtrack besteht fast nur aus Ohrwürmern und die Kämpfe, die rundenbasiert ablaufen, haben so viel Dynamik dahinter. Dieses Spiel kann einen einfach nicht langweilen. Und Hut ab an die Synchronsprecher, die geben diesen Charakteren so viel Persönlichkeiten mit ihren tollen Stimmen (spielt es nicht auf japanisch! Englisch ist hier wesentlich besser, aber das ist auch ne Geschmacksfrage).

    Jedoch hat es auch paar, wenn auch kleine, Schwächen.
    Zum einen finde ich die Kamera etwas zu nah an den Charakter dran. Manchmal wenn ich um eine Ecke gehe oder von einer Plattform runterspringe, kann ich nur den Rücken von Joker betrachten. Außerdem ist das erkunden der Paläste etwas einseitig. Man springt von Deckung zu Deckung, überfällt mal einen Gegner und geht in die nächste Etage.
    Der 4. Palast des Spiel hat es auch zu gut gemeint mit seinen Rätseleinlagen. Da hätte ich fast abgebrochen, so nervig war der, aber die Handlung hat mich dann doch zu sehr interessiert um einfach aufzuhören.
    Was auch nervt ist, dass man zwar gewisse Cutscenes vorspulen kann, jedoch nicht überspringbar sind, was einfach nur zum Warten zwingt, wenn auch nicht lange.

    Alles in allem ist das Spiel aber großartig und ich bin so froh es gespielt zu haben. Es hat ca. 120h gedauert um die Credits zu erreichen, aber ich war weit davon entfernt das meiste gemacht zu haben. Dennoch fehlen mir für die Platin Trophäe gar nicht mehr so viel Zeugs, also für euch Trophäenjäger wäre das auch was. Glücklicherweise gibt es New Game + mit dem ihr sehr viel schneller durch das Spiel kommt und auch schneller eure Bindungen mit den Charakteren erhöhen könnt.
    Ich werde erstmal das Spiel zu Seite legen für was neues, aber bestimmt nochmal zurück kommen, denn zum einem will ich alle Bindungen auf max haben (und mit allen weiblichen Partnerinnen einen Harem aufbauen ), zum anderen möchte ich mich an den Superbossen probieren, denn die Kämpfe haben mir viel Spaß gemacht.

    Dicke Kaufempfehlung von mir. Ich werde mir auch mal Persona 4 Golden auf Steam gönnen, soll ja ähnlich gut sein.
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  7. #4947
    Avatar von Daniel
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    Dieses Spiel hat mich so mitgerissen, wie schon lange nichts mehr.

    Es erzeugt schon durch die Optik eine unglaubliche Atmosphäre. Ja, es ist mal wieder Pixellook. Aber dadurch, dass die Welt nur in dunklen Graustufen gehalten ist, aber dafür richtig einzigartige Lichteffekte als Kontrast dagegen gesetzt werden... mir fällt es tatsächlich schwer, das in Worte zu fassen. Einfach nur WOW!

    Die Geschichte an sich wird auch derart perfekt erzählt. Man ist quasi in drei Ebenen unterwegs: eine die nur auf Story basiert (meist als kleines Mädchen), eine, in der es auf Geschick und Rätseln ankommt, und dann noch die mit mehr Action, in der man einen "Ritter" spielt (auch die beiden letzten haben VIEL Story!).

    Der Ritter hat sehr lineare Abschnitte und muss viel Kämpfen, bei Geschick und Rätseln hat man quasi ein Mini-Metroidvania vor sich. Ich dachte nach den ersten paar Minuten, dass man - wie bei vielen Cinematic-Plattformern, denn so fühlt sich dieser Part an - oft sterben wird, aber wenn man das Prinzip einmal raus hat passiert das kaum noch. Genauer gesagt ist das komplette Spiel sehr einfach gehalten, was aber nicht wirklich schlimm ist, denn hier steht definitiv die Erzählung im Mittelpunkt. Sogar die Sammelgegenstände passen hier zu, denn neben Papierschnipseln findet man auch kleine Orbs, die man bei einer Person gegen weitere Erzählungen der Welt eintauschen kann.

    Und das Ende erst. Ich will hier garnichts spoilern. Null.

  8. #4948
    Avatar von kingm
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    Hab mir das für das kommende verregnete Wochenende eingeplant und freu mich jetzt noch mehr drauf

    edit:

    ich versuche ja immer nur ein Spiel, maximal zwei gleichzeitig zu spielen und deshalb habe ich um heute mit Inmost beginnen zu können gestern noch in einer langen Session

    Castlevania: Harmony of Dissonance

    mit dem guten Ende abgeschlossen. Naja, ich habe doch schon einige Castlevania gespielt, das war jetzt aber das Schwächste bisher. Backtracking gehört beim Genre dazu, schon klar. Aber zwei mal das nur wenig abgeänderte Schloß zu durchlaufen ist dann doch etwas zu viel davon. Vor allem wenn schon das erste Design nicht gerade spannend und besonders abwechslungsreich ist. Vielleicht war es auch einfach nicht klug es so kurz nach Bloodstained zu spielen.

    Solide Kost, aber das ging auch innerhalb der Reihe deutlich besser. Ich vergebe daher 6/10 Punkte (guter Durchschnitt).
    Geändert von kingm (29.08.2020 um 09:29 Uhr)


  9. #4949
    Avatar von fearly
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    Zitat Zitat von Daniel Beitrag anzeigen
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    Dieses Spiel hat mich so mitgerissen, wie schon lange nichts mehr.

    Ich spiele es auch gerade und weiss nicht recht was ich davon halten soll.

    Ich mag die Passagen mit dem Mädchen (meiner Meinung nach hätte man das ganze Spiel auf das aufbauen können), andererseits nerven mich die nichtssagenden Ritter Sequenzen. Bei den Metrovaniapassagen gibt es immer wieder Try and Error Momente, die den Spielfluss stören. Oder ich stelle mich zu dumm an. ^^
    Und die Story schnall ich Momentan auch nicht. Das ist auch der einzige Grund warum ich weiterspiele. Ich hoffe das wird am Ende alles noch geklärt.

    Ich will das Spiel mögen.. aber irgendwie fehlt da noch der letzte Funke.

  10. #4950
    Avatar von Link1
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    A short hike

    Bedingt durch das Sommerloch, mal was aus dem Racial Justice Bundle ausgepackt...

    Anfangs war ich von der Grafik etwas abgeschreckt, weil ich dachte dass mannes so verpixelt und verschwommen spielen soll. Dann zumindest die Grafik einstellen können, damit es angenehm für die Augen war.
    Die Welt ist echt schön und süß gestaltet, die Dialoge mit den Tierchen teils humorvoll und recht angebracht. Musik war immerzu passend und die kleinen Quests (von denen das Spiel quasi lebt) sind auch ganz cool. Die 100% hab ich vorerst nicht geholt, da ich keine Lust hatte für den Studenten Münzen zu sammeln ^^

    Insgesamt liefert das Spiel einfach positive Vibes und perfekt wenn man mal runterkommen möchte und was kleines braucht

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