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  1. #4641
    Hypetrain-Lokführer 2019 & King of Smash
    Avatar von Neino
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    Hab gestern Abend die zweite Kampagne mit Claire beendet.
    Was ein klasse Spiel! Ich hab bisher sehr wenige Horrorspiele gezockt (Dead Space und RE7 letztes Jahr), aber ich bin richtig hooked von dem Genre. Was mir in RE2 so gut gefallen hat, war wie hochwertig sich alles angefühlt hat. Die Kulissen mit dem Polizeipräsidium, die Kanalisation und Umbrella gepaart mit dem Sound Design und diese extrem geile Optik/Grafik!
    Auch die Rätsel haben mich immer bei Laune gehalten, nur find ich dass das Spiel da etwas zu sparsam war mit dem Inventarplatz, weil man gefühlt alles mitnehmen muss um weiter zu kommen und dafür alle restlichen Items liegen lassen muss, oder man darf wieder zurück laufen zur Kiste und aussortieren. Das backtracking war wohl mein größter Minuspunkt, aber wenn man sich halbwegs in der Gegend auskennt ist auch das keine große Hürde mehr.
    Gegen Ende hin hat mich auch ein gewisser Boss ziemlich frustriert, aber an sich fand ich alle Boss Battles in beiden Kampagnen super und der Tyrant a.k.a. Mr X ist mein Liebling geworden, obwohl er nicht immer sanft war und mir eigentlich immer Angst gemacht hat weiter zu laufen

    Als ich dann fertig war mit der Story ist mir erst aufgefallen wie viel Inhalt im Spiel noch steckt. 4 Modi mit unterschiedlichen Charakteren, extrem viel zum freischalten (Konzeptzeichnung, Kostüme, Modelle, etc.) und den Tofu Modus! Wie geil ist das denn!? Man braucht locker, um alles auf 100% zu kriegen, max. 50h Spielzeit wenn nicht sogar länger. Für den Umfang haben sich die 20€ dafür mehr als nur gelohnt.

    Ich kann das Spiel jedem sehr ans Herz legen, der keine Angst vor solchen Spielen hat. Meiner Meinung nach solltet ihr es auch immer im dunklen Zimmer mit Kopfhörern spielen, das macht alles noch viel authentischer

    An der Stelle muss ich auch den geilen Endcredit Song loben, den man nach Beenden der zweiten Kampagne hört:

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  2. #4642
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von Neino Beitrag anzeigen
    Man braucht locker, um alles auf 100% zu kriegen, max. 50h Spielzeit wenn nicht sogar länger.
    Laut HLTB sind das nur 29h durchschnittlich, Rushed sogar nur 22h.


  3. #4643
    Hypetrain-Lokführer 2019 & King of Smash
    Avatar von Neino
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    Laut HLTB sind das nur 29h durchschnittlich, Rushed sogar nur 22h.
    Joa klingt vernünftiger als meine Schätzung, allerdings für die 100% muss man so viele details beachten, dass man sicher mehrere Anläufe braucht bei den challenges.
    Achja, es gibt auch wöchentliche Aufgaben von Capcom, aber ob die was taugen weiß ich nicht
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  4. #4644
    Avatar von Sepp91
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    meine Mädels waren heute aufm Weihnachtsmarkt, deshalb hatte ich den halben Tag Zeit und hab

    Lost Ember (PC)

    durchgespielt. Ich hab das Spiel schon ne ganze Weile beobachtet, weil die Trailer einfach wunderschön aussahen.

    In seinem Kern ist Lost Ember ein Walking Simulator (ich mag den Begriff nicht...). Der Kniff des ganzen ist jedoch, dass man als Wolf unterwegs ist (und von einer leuchtenden Kugel begleitet wird, die sprechen kann^^) und sich per Knopfdruck in alle möglichen Tiere "switchen" kann, die man so auf der Welt begegnet. Ähnlich wie in Super Mario Odyssey. Die Tiere haben alle unterschiedliche, mal mehr oder weniger spannende Fähigkeiten, um kleinere Hindernisse zu überwinden und in der Geschichte voranzukommen. Vor allem die Flugpassagen durch tiefe Schluchten oder wenn man als Fisch einen Fasserfall runtersaust gehören für mich zu den absoluten Highlights.

    Schwerpunkt ist ganz klar die Story, die wird mittels Rückblenden erzählt. In der Welt sind kleinere und größere "Feuer" verteilt, die man schon von weitem durch Rauchwolken sieht und die aktiviert werden wollen. Über die Story will ich nichts weiter schreiben, ist schließlich der Hauptaspekt des Spiels. Ich hatte zum Schluss auf jedenfall nen fetten Kloß im Hals. Ich fand den Twist gegen Ende allerdings ein wenig zu vorhersehbar.

    Die Grafik ist auf seine Weise einfach traumhaft. Kein Fotorealismus, aber unfassbar schön. Selbiges gilt für die Musik, die meistens dezent im Hintergrund bleibt, zum Finale aber nochmal alle Register zieht. Gameplay geht gut von der Hand, Kamera spinnt allerdings manchmal ein wenig rum, vor allem in engen Räumen. Da ja aber nix hektisches passiert, ist das zu verschmerzen. Abseits der Story gibts noch einige Collectables zum einsammeln in Form von verschiedenen Pflanzen/Pilzen und sog Relikten (leuchtende Gegenstände in der Welt). Die haben aber allesamt keinen Einfluss auf den Spielfluss.
    Was den Spielfluss leider manchmal schon gestört hat, waren kleinere Ruckler und 3 Abstürze des Spiels. Aber es gibt bei jedem "Erinnerungsfeuer" dass man aktiviert einen Autosave, deshalb war es nicht so wild.

    Zum Schluss mal ne kleine Pro und Con Liste:

    Pro:
    - tolle Atmosphäre
    - schöne Grafik
    - schöne dezente Musik
    - sehr schöne Geschichte
    - Tiere spielen sich sehr unterschiedlich, mit einigen Highlights...

    Con:
    - ...gibt aber auch sehr langweilige Tiere, die im Endeffekt nur gradeaus laufen können (von den Elefanten hatte ich mir mehr erwartet...)
    - technische Mängel (Ruckler, Abstürze, Sprecher wird im Dialog manchmal im Satz abgebrochen oder Dialoge überlappen, Untertitel passen nicht zum Gesprochenen,...)
    - vielleicht größter Kritikpunkt - Spielzeit und Preis:
    Hab für meinen Durchlauf knapp 5 Stunden gebraucht, hab die Welt dabei großzügig erkundet, aber bei weitem nicht alles gefunden, man kann also durchaus noch ein bisschen Zeit in Lost Ember verbringen. Werd ich aber wahrscheinlich nicht tun, weil es mir nix gibt, es hat für mich keinen Reiz alle Pflanzen/Relikte zu finden, deshalb wars das für mich. Und das ist bei einem Preis von momentan 26,99€, ab 3.12. 29,99€ vielleicht ein wenig happig.

    Ich habs aber denoch nicht bereut, einerseits fand ich die Story wirklich toll, zum anderen ist das das Erstlingswerk eines sympathischen deutschen Entwicklerteams, die muss man einfach unterstützen. Wem's zu teuer ist (was ich aber auch verstehn kann), wartet auf einen Sale, nehmt euch nen Tag Zeit und genießt es

  5. #4645
    Avatar von kingm
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    Portal 2

    Ich hatte es schon lange auf meine Watchlist und angeregt durch das Bracket in dem Glados vorkam habe ich mir Portal 2 vor ein paar Wochen zugelegt und habe soweit den Singleplayer-Modus abgeschlossen.

    Meine PS3 steht im Keller vor dem Ergomether, auf dem ich mein Winter-Radtraining mache. Wer sowas ab und zu mal macht weiß, dass das psychisch sehr sehr sehr mühsam ist und selbst bei gutem "Entertainmentprogramm" die Zeit gefühlt rückwärts läuft. Letzte Woche habe ich dank Portal 2 aus versehen ein Mal 20 Minuten "zu lange" trainiert . Ein ziemlich eindeutiges Indiz, dass mir das Spiel sehr viel Spaß gemacht hat.

    Es ist einfach ganz was anderes wie man es gewohnt ist. Jedes mal wenn man anfänglich das Gefühl hat, dass es repetitiv wird kommt postwendend eine neue Spielmechanik daher. Einzig das Kapitel 5 (oder 6?) nach dem Absturz war etwas langweilig. Deshalb reicht es nicht ganz für die volle Punktzahl sondern "nur" für eine kurzweilige 9/10.


  6. #4646
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von kingm Beitrag anzeigen
    Portal 2
    Verstehst du jetzt auch, warum alle so begeistert vom GLaDOS waren?

    btw: Ich fand selbst Kapitel 6 interessant weil man in diesem und den folgenden Kapiteln die Evolution von Aperture Science miterleben konnte. Das fand ich persönlich super interessant.


  7. #4647
    Avatar von Garo
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    Ich habe gestern Abend endlich PictoQuest beendet.
    PictoQuest ist ein Picross-Spiel, das jedoch einige RPG-Features aufweist. Auf einer Weltkarte bewegt man sich fast vollständig linear von Rätsel zu Rätsel ab und zu wartet abseits des Hauptweges ein Shop, ein Teleporter (Schnellreise) oder ein NPC mit ein paar (versucht) witzigen Sprüchen und einer "Quest". Letztere bestehen lediglich daraus, ein früher gelöstes Rätsel unter bestimmten Bedingungen (Ohne Fehler, Zeitdruck...) erneut zu lösen. Dafür bekommt man ein Gratis-Item in einem der Läden. Die man dort auch kaufen oder aus dem auf fünf Items begrenzten Inventar verkaufen kann.
    Die Rätsel selbst präsentieren sich auf zwei Arten: Entweder öffnet man ohne jeglichen Zeitdruck eine Truhe (die jedoch viel zu oft einfach leer ist) und verliert mit jedem Fehler ein wenig Geld oder man kämpft gegen eines oder mehrere Monster. Diese Monster haben wie bei Final Fantasy eine sich langsam füllende Action-Anzeige. Ist diese voll, greift es an und kostet den Spieler ein halbes, bei kritischen Treffern ein ganzes von drei Herzen. Sobald man jedoch eine Reihe oder Spalte vervollständigt hat, fügt man dem Monster nicht nur Schaden zu, sondern reduziert dessen Action-Leiste auch um die Hälfte. Strategisch wird es, wenn man mehreren Monstern begegnet. Mit den Schultertasten kann man eines der Monster anvisieren und fügt auch nur diesem Schaden zu. Dementsprechend muss man sich entscheiden, ob man jetzt dem am weitesten geschwächte Monster den Rest gibt, oder einen Gegner, dessen Action-Leiste schon weit genug ist, um bald anzugreifen diese Chance nimmt. Oder aber amn füllt eine Reihe absichtlich nicht ganz aus, um diese in der Hinterhand zu behalten, um einen anstehenden Angriff zu unterbrechen. Interessant sind auch Bossgegner, die deutlich häufiger kritisch treffen und ab und zu sogar einen Zauber einsetzen, der einen bestimmten Bereich des Felds von allen Markierungen befreit.
    Zur Hilfe des Spielers kommen die bereits erwähnten Items. Es gibt zwei Heiltränke, die Herzen wiederherstellen, drei Zauber, von denen zwei freilegbare Felder anzeigen und eines vor einem Angriff schützt und es gibt Zusatzherzen, wodurch man seine Lebensenergie auf fünf Herzen anheben kann.
    Meine Kritikpunkte mach ich heute mal als Liste:
    Pro:
    +Hübsche Aufmachen mit putzigen Charakterbildern, Sprites auf der Karte und jeweils einem animierten Bild, das aus den Rätseln entsteht
    +Schöne Idee, Picross und Kämpfe zu verbinden
    Kontra:
    -Oberwelt ist durch die Linearität eigentlich belanglos und durch den Kartenlook im Hintergrund absolut langweilig
    -Da die auf der Karte verteilten Shops immer die exakt selben mit demselben Händler und Angebot sind, wäre eine Shop-Button viel sinniger gewesen.
    -Unterirdische deutsche Übersetzung
    -Gespräche und Story sind absolut belanglos und langweilig.
    -Rätsel allgemein zu leicht; selbst am Ende hatte ich keine wirklichen Probleme
    -Verschenktes Potential: Die Idee Picross + RPG bietet mehr Potential als das (durchaus gute) Kampfsystem, eine (langweilige) Oberwelt und (für geübte Spieler nutzlose) Items
    Alles in allem war es wohl okay, hinterlässt aber einen Beigeschmack, dass doch mehr drin gewesen wäre.
    ​6/10


  8. #4648
    Avatar von Mjyrn
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    Nach gut 51h habe ich gestern den Abspann des "besten" Endings (es gibt insgesamt 5) sehen dürfen.

    Nach den eher mäßigen vorherigen Spielen des Entwicklers, hat das Studio mit Greedfall imho einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.
    Greedfall ist ein klassisches RPG durch und durch. Fans von Piranha Bytes Spielen oder dem ersten Dragon Age Teil werden sich hier sofort heimisch fühlen.

    Story:
    Storytechnisch schlüpft man in die Rolle eines Diplomaten, der auf eine neu entdeckte Insel geschickt wird, die von verschiedenen Fraktionen kolonialisiert wird. Dort soll dieser nicht nur zwischen den verschiedenen Fraktionen vermitteln und möglichst den Frieden bewahren, sondern nebenher auch ein Antidote gegen eine schlimme Plage, die den Heimatkontinent heimsucht finden.
    Viel mehr möchte ich an dieser Stelle von der Story gar nicht verraten, macht sie doch einen Großteil des Charms des Spiels aus.
    Obwohl ich leider auch anmerken muss, dass grad zum Schluss die Geschichte etwas gestreckt wird und man die letzten 2h fast nurnoch sinnlos hin- und her rennt, um mit irgednwelchen Leuten zu reden. Das hat meinen Gesamteindruck vom Spiel zeimlich geschadet, hatte das Spiel diese "Streckung" doch gar nicht nötig...
    Schön hingegen fand ich, dass man viele verschiedene (Dialog-)entscheidungsmöglichkeiten hatte, die dann auch wirklich das Ende beeinflusst haben. So etwas mag ich immer.

    Charaktere
    Während des Spiels trifft man auf verschiedene Weggefährten, die einem durch die Story begleiten. Diese sind auch alle sehr unterschiedlich und haben jeweils ihre eigenen Ansichten zu den Geschehenissen auf der Insel. Interessant fand ich, dass die Gefährten den Spieler durchaus in brenzlige Situationen bringen können, nimmt man einen zu einer, mit seinem Volk,verfeindeten Fraktion mit.
    Leider bleiben die Charaktere im Großen und Ganzen dennoch relativ flach. Es gibt zwar extra Begleiterquestes und man kann sich mit den Gefährten anfreunden, bis hin zur Romanze, abseits davon haben die einzelnen Begleiter jedoch meist nicht viel zu sagen.
    Hier fehlt der Charme von Dragon Age (welches ein ähnliches System hatte), wo die Gefährten eigentlich ständig ihren Senf zu allem dazugaben.

    Grafik:
    Grafisch ist das Spiel für ein AA Studio ziemlich gut gelungen. Die großen Städte der Insel sind wunderschön abwechslungsreich und mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Besonders die Sonnenauf- und untergänge sehen in den Städten richtig toll aus.
    Auch die Räume in Häusern sind sehr detailiert und wirken daher richtig lebendig.
    Leider (und ich schätze hier merkt man einfach das beschränkte Budget eines AA Studios) unterscheiden sich die einzelnen Häuser kaum voneinander. Die Räume wurden immer und immer wieder kopiert, sodass eigentlich jedes Haus gleich ausieht. Bsp: die Taverne in Stadt A sieht genauso aus wie in Stadt B u.s.w.
    Auch außerhalb der Städte gibt es leider wenig Abwechslung. Das ganze Spiel über wird man durch Wiesen und Wälder geführt, welche zwar durchaus gut aussehen, sich aber kaum voneinander untercsheiden.

    Animationen:
    Sind sehr typisch AA Studio. Alles wirkt ein wenig holprig und unbeholfen, wer Risen oder Elex kennt, weiß was ich meine. ^.^
    Mich stört sowas eher weniger, aber Personen, die damit Probleme haben sollten das Spiel nicht anrühren.
    Einziger Störfaktor für mich: Was ist mit den Zähnen der Charaktere los? Irgendwie scheinen diese sich unabhängig vom Mund zu bewegen, sodass die Sprechanimationen echt komisch aussehen. o.o

    Gameplay/Charakter-/Kampfsystem
    Alle drei Aspekte sind wahrlich nichts besonderes. Man kann anfangs zwischen drei Charakterklassen (Kämpfer, Magie, Taktiker) wählen, kämpft in Hack'n Slash Manier, bekommt bei jedem Level Up Skillpunkte, die es zu verteilen gilt.
    Standartkost also.Wirklich schlimm fand ich, grad zum Ende hin, allerdings die Laufwege, um von Punkt A nach B zu kommen. Es gibt zwar ein Schnellreisesystem, aber die Reisepunkte sind imho nicht so gut gesetzt. Die Tatsche, dass man nach wirklich jeder Reise in ein Camp geschmissen wird, in dem man seine Begleiter/Ausrüstung etc. verwalten kann, fand ich nach etlichen Stunden Spielzeit echt nervig. Das hätte man anders Lösen müssen.

    Steuerung:
    Die Steuerung ist zweckmäßig, wenn auch oft sehr wonky. Der Charakter steuert sich z.B. recht schwerfällig, was besonders in Kämpfen manchmal echt anstrengend ist. Eine teilweise hippelige Kamera hilft da nur bedingt.
    Alles in allem ist Greedfall trotzdem ein verdammt gutes Spiel. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Welt zu erkunden und zu versuchen den fragilen Frieden zwischen den einzelnen Fraktionen zu bewahren. Die Haupstory ansich hat sich gut entwickelt, obwohl die ganzen Nebenaufgaben definitiv mein Highlight waren.
    Wenn sich Spiders weiterhin so gut entwickelt und an ihren Schwachpunkten arbeitet, dann könnte dem Studio eine glorreiche Zukunft bevorstehen.

    Zum Schluss eine Pro-/Contra Liste:

    Pro:
    + interesssante Story+ zahlreiche interessante Nebenquests
    + schöne, abwechslungsreiche Städte
    + abwechslungsreiche Charaktere
    + viele Wahlmöglichkeiten, die Questes, Dialoge und das Ende beeinflussen
    + viel Erkundung möglich, obwohl das Spiel kein OpenWorld ist

    Contra:
    - Begleiter bleiben trotz eigener Questreihenrelativ blass
    - gestreckte Haupstory zum Ende hin
    - viel zu lange Laufwege/ unzureichendes Schnellreisesystem
    - schwerfällige Steuerung
    - Kampfsystem ist sehr standard
    - sehr viele Copy-Paste Umgebungen
    - wenig abwechslungsreiche Oberwelt, abseits der Städte

    Endwertung: 7/10

    EDIT: langer Beitrag, sorry.
    ~~We don't get to choose the things we naturally admire...~~

  9. #4649
    Avatar von Rincewind
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    sorry ? im Gegenteil . liest sich sehr gut und Respekt das du so einem "unbekannten" Spiel eine Chance gibst

    - Rincewind´s Reviews - Stand : Juli 2020

  10. #4650
    Avatar von Sepp91
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    Nach gut 51h habe ich gestern den Abspann des "besten" Endings (es gibt insgesamt 5) sehen dürfen.

    Nach den eher mäßigen vorherigen Spielen des Entwicklers, hat das Studio mit Greedfall imho einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.
    Greedfall ist ein klassisches RPG durch und durch. Fans von Piranha Bytes Spielen oder dem ersten Dragon Age Teil werden sich hier sofort heimisch fühlen.

    Story:
    Storytechnisch schlüpft man in die Rolle eines Diplomaten, der auf eine neu entdeckte Insel geschickt wird, die von verschiedenen Fraktionen kolonialisiert wird. Dort soll dieser nicht nur zwischen den verschiedenen Fraktionen vermitteln und möglichst den Frieden bewahren, sondern nebenher auch ein Antidote gegen eine schlimme Plage, die den Heimatkontinent heimsucht finden.
    Viel mehr möchte ich an dieser Stelle von der Story gar nicht verraten, macht sie doch einen Großteil des Charms des Spiels aus.
    Obwohl ich leider auch anmerken muss, dass grad zum Schluss die Geschichte etwas gestreckt wird und man die letzten 2h fast nurnoch sinnlos hin- und her rennt, um mit irgednwelchen Leuten zu reden. Das hat meinen Gesamteindruck vom Spiel zeimlich geschadet, hatte das Spiel diese "Streckung" doch gar nicht nötig...
    Schön hingegen fand ich, dass man viele verschiedene (Dialog-)entscheidungsmöglichkeiten hatte, die dann auch wirklich das Ende beeinflusst haben. So etwas mag ich immer.

    Charaktere
    Während des Spiels trifft man auf verschiedene Weggefährten, die einem durch die Story begleiten. Diese sind auch alle sehr unterschiedlich und haben jeweils ihre eigenen Ansichten zu den Geschehenissen auf der Insel. Interessant fand ich, dass die Gefährten den Spieler durchaus in brenzlige Situationen bringen können, nimmt man einen zu einer, mit seinem Volk,verfeindeten Fraktion mit.
    Leider bleiben die Charaktere im Großen und Ganzen dennoch relativ flach. Es gibt zwar extra Begleiterquestes und man kann sich mit den Gefährten anfreunden, bis hin zur Romanze, abseits davon haben die einzelnen Begleiter jedoch meist nicht viel zu sagen.
    Hier fehlt der Charme von Dragon Age (welches ein ähnliches System hatte), wo die Gefährten eigentlich ständig ihren Senf zu allem dazugaben.

    Grafik:
    Grafisch ist das Spiel für ein AA Studio ziemlich gut gelungen. Die großen Städte der Insel sind wunderschön abwechslungsreich und mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Besonders die Sonnenauf- und untergänge sehen in den Städten richtig toll aus.
    Auch die Räume in Häusern sind sehr detailiert und wirken daher richtig lebendig.
    Leider (und ich schätze hier merkt man einfach das beschränkte Budget eines AA Studios) unterscheiden sich die einzelnen Häuser kaum voneinander. Die Räume wurden immer und immer wieder kopiert, sodass eigentlich jedes Haus gleich ausieht. Bsp: die Taverne in Stadt A sieht genauso aus wie in Stadt B u.s.w.
    Auch außerhalb der Städte gibt es leider wenig Abwechslung. Das ganze Spiel über wird man durch Wiesen und Wälder geführt, welche zwar durchaus gut aussehen, sich aber kaum voneinander untercsheiden.

    Animationen:
    Sind sehr typisch AA Studio. Alles wirkt ein wenig holprig und unbeholfen, wer Risen oder Elex kennt, weiß was ich meine. ^.^
    Mich stört sowas eher weniger, aber Personen, die damit Probleme haben sollten das Spiel nicht anrühren.
    Einziger Störfaktor für mich: Was ist mit den Zähnen der Charaktere los? Irgendwie scheinen diese sich unabhängig vom Mund zu bewegen, sodass die Sprechanimationen echt komisch aussehen. o.o

    Gameplay/Charakter-/Kampfsystem
    Alle drei Aspekte sind wahrlich nichts besonderes. Man kann anfangs zwischen drei Charakterklassen (Kämpfer, Magie, Taktiker) wählen, kämpft in Hack'n Slash Manier, bekommt bei jedem Level Up Skillpunkte, die es zu verteilen gilt.
    Standartkost also.Wirklich schlimm fand ich, grad zum Ende hin, allerdings die Laufwege, um von Punkt A nach B zu kommen. Es gibt zwar ein Schnellreisesystem, aber die Reisepunkte sind imho nicht so gut gesetzt. Die Tatsche, dass man nach wirklich jeder Reise in ein Camp geschmissen wird, in dem man seine Begleiter/Ausrüstung etc. verwalten kann, fand ich nach etlichen Stunden Spielzeit echt nervig. Das hätte man anders Lösen müssen.

    Steuerung:
    Die Steuerung ist zweckmäßig, wenn auch oft sehr wonky. Der Charakter steuert sich z.B. recht schwerfällig, was besonders in Kämpfen manchmal echt anstrengend ist. Eine teilweise hippelige Kamera hilft da nur bedingt.
    Alles in allem ist Greedfall trotzdem ein verdammt gutes Spiel. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Welt zu erkunden und zu versuchen den fragilen Frieden zwischen den einzelnen Fraktionen zu bewahren. Die Haupstory ansich hat sich gut entwickelt, obwohl die ganzen Nebenaufgaben definitiv mein Highlight waren.
    Wenn sich Spiders weiterhin so gut entwickelt und an ihren Schwachpunkten arbeitet, dann könnte dem Studio eine glorreiche Zukunft bevorstehen.

    Zum Schluss eine Pro-/Contra Liste:

    Pro:
    + interesssante Story+ zahlreiche interessante Nebenquests
    + schöne, abwechslungsreiche Städte
    + abwechslungsreiche Charaktere
    + viele Wahlmöglichkeiten, die Questes, Dialoge und das Ende beeinflussen
    + viel Erkundung möglich, obwohl das Spiel kein OpenWorld ist

    Contra:
    - Begleiter bleiben trotz eigener Questreihenrelativ blass
    - gestreckte Haupstory zum Ende hin
    - viel zu lange Laufwege/ unzureichendes Schnellreisesystem
    - schwerfällige Steuerung
    - Kampfsystem ist sehr standard
    - sehr viele Copy-Paste Umgebungen
    - wenig abwechslungsreiche Oberwelt, abseits der Städte

    Endwertung: 7/10

    EDIT: langer Beitrag, sorry.
    Steht seit Release auf meiner "Beobachten"-Liste, hätte zum Sale auch fast zugeschlagen. Klingt auf jedenfall ganz gut, was du schreibst.

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