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  1. #5491
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von Tiago Beitrag anzeigen
    War klar, dass dir das auffällt!



    Ich bewerte für mich immer so:

    1 Punkt (oder Stern): Herausragend schlecht.

    2 Punkte: Schlechter als der Durchschnitt.

    3 Punkte: Durchschnitt.

    4 Punkte: Besser als der Durchschnitt.

    5 Punkte: Herausragend gut.

    So kann ich wirklich die komplette Skala nutzen (eine 5/5 ist kein perfektes Spiel) und habe dennoch eine Tendenz abgebildet.
    Oh, ich denke, das ergibt Sinn.

  2. #5492
    Avatar von Rincewind
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    die Bild Wertung mag ja bei technischen Dingen ganz nützlich sein. beim Gaming völlig over the top


    Rinzi Game Awards (Juli 2021 Update)

  3. #5493
    Avatar von Garo
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    Wie ihr vllt wisst, war meine Switch jetzt rund drei Wochen bei Nintendo. Bevor ich sie zur Reparatur eingeschickt habe, habe ich Paper Mario gespielt. Als ich sie verschickte, war ich bereits in Bowsers Festung und einen Tag, nachdem die Konsole wieder bei mir war, war das Spiel auch abgeschlossen.
    Ich hole mal etwas weiter aus.
    2020 spielte ich nicht nur das neu erschienene Paper Mario: The Origami King, sondern auch in einem Nostalgie-Wahn Paper Mario: Die Legende vom Äonentor.
    Während ich mit ersterem verdammt viel Spaß hatte, ging mir zweiteres so sehr auf den Sack, dass ich es nicht mal zu Ende spielen konnte. Klar gab es ein paar coole Abschnitte (vor allem die Kampfarena und den Mord im Orient-Express), aber es gab auch Areale, die voller langweiligem Backtracking durch schlauchige, langweilige Gebiete mit respawnenden Gegnern waren, ein ganzer Berg an Nebenquests, die nahezu alle nur sinnlose Botengänge, durch dieselben, schlauchigen, langweiligen Gebiete mit respawnenden Gegnern sind, über die man schon beim ersten Mal abgekotzt hat und ein Schnellreise-Hub, der vom eigentlichen Hub-Gebiet durch mehrere Gänge mit Gegnern getrennt ist. Warum mögen die Leute dieses Spiel?
    Vor ein paar Monaten stellte ich mir die Frage, ob ein Replay von Paper Mario (meine erste Begegnung war erst auf der Wii-Virtual Console) ebenfalls dazu führt, ebenfalls zur Erkenntnis gelange, dass das absolut überbewertet ist.
    Also startete ich das Spiel in Nintendo Switch Online und spielte durch. Meine Intension war klar: Das Spiel wird durchgezockt, ich nehme hier und da ein paar Sachen mit, aber Completion wird definitiv nicht verfolgt.
    Relativ schnell befand ich mich in einem schönen Sog und spielte mit Freude durch die einzelnen Gebiete. Ja, es gab immer mal wieder Backtracking und respawnende Gegner, aber ich empfand es bei weitem nicht so nervig wie in Äonentor. Ich machte sogar alle Botengänge für Mekoopalem, einen alten Koopa, der dafür bekannt ist, junge Leute auszunutzen. Anders als Äonentor macht Paper Mario 64 keinen Hehl daraus, dass diese Nebenquests reine Botengänge sind und keine interessante Belohnung außer ein paar Münzen und Sternteile winkt. Und die Wege zu den Schnellreisezielen sind auch nicht voller nerviger Gegner. Solche Highlights wie in Äonentor gibt es zwar nicht, aber auch die Lowlights sind weitaus weniger low als im Nachfolger.
    Nach rund 23 Stunden und einem gar nicht mal so unknackigen Bosskampf (wäre einmal fast gestorben und hatte nur Glück, dass Bowser eine Attacke nutzte, die mir 1HP ließ) flimmerten die Credits über den Bildschirm. Und ich muss echt sagen, dass mir das Spiel verdammt viel Spaß gemacht hat. Kann man auf jeden Fall noch sehr gut spielen und sieht aufgrund des Artstyles tatsächlich noch gut aus.
    ​8/10

    Bin ich eigentlich Trans-feindlich wenn ich sage Lady Buu > Barbara?

  4. #5494
    Avatar von Ryo Hazuki
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    Wahrscheinlich. Wer weiß das schon so genau.
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  5. #5495
    Avatar von Ryo Hazuki
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    The Legend of Zelda: Breath of the Wild

    Wurde glaube ich schon genug zu geschrieben. Die (Open) World des Spieles ist mega. Alles macht einen Sinn, so als hätte man sich z.B. über jeden Felsen der irgendwo steht, Gedanken gemacht. Die Schreine haben mir Spaß gemacht. Finde ich besser als große Dungeons , weil die Welt selbst eben der Star ist. Habe auch alle Erinnerungen freigeschaltet. Mit den Krogs hat man es übertrieben, hatte nach 540 keinen Bock mehr aber gut, alle Plätze in der Tasche freigeschaltet. Nicht gefallen haben mir die Bugs, Zwang zur Gyro-Steuerung und das wirklich JEDE Waffe kaputt geht und die Kämpfe an sich. Habe lieber auf Kondition geskillt um schnell abhauen zu können Kämpfe gegen schwächere Gegner bringen nichts, außer man braucht Ressourcen, da gute Waffen gegen eine schlechtere zu tauschen keinen Sinn macht. Hier wären Erfahrungspunkte besser gewesen. 8/10
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  6. #5496
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von Ryo_Hazuki Beitrag anzeigen
    Mit den Krogs hat man es übertrieben, hatte nach 540 keinen Bock mehr aber gut, alle Plätze in der Tasche freigeschaltet.
    Hat man nicht. Die Krogs sind nicht dazu da, sie alle zu finden, sondern, damit man ohne allzu viel rumgesuche bequem überall in der Welt welche findet und so seine Taschen erweitern kann. Wenn es nur 100 Krogs gäbe, würde man in einem normalen Durchlauf wahrscheinlich nur ungefähr 20 finden.

    Zitat Zitat von Ryo_Hazuki Beitrag anzeigen
    Nicht gefallen haben mir die Bugs
    Was denn für Bugs? Das Spiel ist wohl eines der gepolishsten Open World-Games der letzten Jahre.

  7. #5497
    Avatar von Ryo Hazuki
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    Zitat Zitat von Garo Beitrag anzeigen
    Hat man nicht.
    Doch hat man. Warum die überall zu finden sind ist klar aber man braucht ja auch "nur" um die 400-410, wenn ich mich Recht erinnere, um alle Plätze vollkriegen will. Wenn man die 100% schaffen will braucht man alle fucking 900, und damit hat man es klar übertrieben.

    Zitat Zitat von Garo Beitrag anzeigen
    Was denn für Bugs?
    Ich steige im flachen Wasser, in der Nähe vom Turm der Zwillingsberge, von meinem Pferd, und es fängt an unendlich im Kreis zu rennen, ich kann weder aufsteigen, noch es mit pfeifen zu mir rufen ("es hört mich nicht"), wahrscheinlich tut es das immer noch Wo wir bei im Kreis rennen sind, genau das tut ein Bär, der sich nicht wehrt und anscheinend unbesiegbar ist, egal wie oft ich ihn angreife und sich irgendwann auflöst, eine Waffe verschwindet aus meinem Inventar, ich rutsche einen Berg von ganz oben runter, ohne an einem Abhang zu sein und kann diesen Prozess nicht mehr aufhalten, Link bewegt sich nicht, bis in nach einer Ewigkeit ganz unten ankomme, im Kampf gegen die Wächter richtet Link partout sein Schild nicht auf ihn, sondern einfach irgendwo anders hin, so das in natürlich von dem Strahl getroffen werde, Käfer und Wild löst sich einfach auf, während ich quasi daneben stehe; um Mal ein paar Beispiele zu nennen. Frame Rate ist auch an ein paar merkwürdigen Stellen eingebrochen aber wayne. Das ist bei 80 Stunden die ich in Hyrule verbracht hat nicht extrem aber es waren schon ein paar Bugs drin. Nichts was Gamebreaking ist und da geht auch die Welt nicht von unter, gerade bei so einem riesigen Spiel aber da ist wohl an den Stellen die Politur ausgegangen.
    Geändert von Ryo Hazuki (22.08.2023 um 22:10 Uhr)
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  8. #5498
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von Ryo_Hazuki Beitrag anzeigen
    Doch hat man. Warum die überall zu finden sind ist klar aber man braucht ja auch "nur" um die 400-410, wenn ich mich Recht erinnere, um alle Plätze vollkriegen will. Wenn man die 100% schaffen will braucht man alle fucking 900, und damit hat man es klar übertrieben.
    Aber man will ja gar nicht, dass die Spieler alle 900 Krogsamen findet. Es sind so viele, dass jeder Spieler ein paar findet und zwar ohne großartig suchen zu müssen.
    Wenn weniger in der Welt wären, müsste man irgendwann gezielt nach Krogs suchen. Genau das wollten die Entwickler vermeiden.
    Man kriegt ja auch nichts sinnvolles, wenn man alle 900 hat.

    Wenn man BotW und TotK wirklich genießen will, muss man ein paar Mindsets, die uns Spiele in den letzten Jahren eingetrichtert haben ablegen. Dazu gehört sowohl der Wille zur Completion als auch, Waffen als etwas permanentes anzusehen. Waffen sind Ressourcen, vonn denen man nach ein paar Spielstunden mehr als genug hat und immer genug Nachschub findet.
    Zitat Zitat von Ryo_Hazuki Beitrag anzeigen
    Ich steige im flachen Wasser, in der Nähe vom Turm der Zwillingsberge, von meinem Pferd, und es fängt an unendlich im Kreis zu rennen, ich kann weder aufsteigen, noch es mit pfeifen zu mir rufen ("es hört mich nicht"), wahrscheinlich tut es das immer noch Wo wir bei im Kreis rennen sind, genau das tut ein Bär, der sich nicht wehrt und anscheinend unbesiegbar ist, egal wie oft ich ihn angreife und sich irgendwann auflöst, eine Waffe verschwindet aus meinem Inventar, ich rutsche einen Berg von ganz oben runter, ohne an einem Abhang zu sein und kann diesen Prozess nicht mehr aufhalten, Link bewegt sich nicht, bis in nach einer Ewigkeit ganz unten ankomme, im Kampf gegen die Wächter richtet Link partout sein Schild nicht auf ihn, sondern einfach irgendwo anders hin, so das in natürlich von dem Strahl getroffen werde; um Mal ein paar Beispiele zu nennen. Das ist bei 80 Stunden die ich in Hyruke verbracht hat nicht extrem aber es waren schon ein paar drin. Nichts was Gamebreaking ist aber da ist wohl an den Stellen die Politur ausgegangen.
    Sehr merkwürdig. Ich habe in drei Playthroughs nichts dergleichen gehabt und wenn mal irgendwas war, dann jedenfalls nichts, was allzu störend war und damit im Gedächtnis blieb.
    Geändert von Garo (22.08.2023 um 22:19 Uhr)

  9. #5499
    Avatar von Garo
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    Vor rund einer Woche habe ich The Legend of Zelda: Oracle of Seasons abgeschlossen. Das letzte Mal auf dem 3DS ist schon eine Weile her.
    Für ein Game Boy Color-Spiel ist OoS beeindruckend. Klar ist das einfach die Engine aus Link's Awakening DX, aber auch die war schon echt hart beeindruckend. Während man in Metroid 2 noch blind auf SR388 unterwegs war, hat man in den Game Boy-Zeldas eine Karte, mit der man sich super zurechtfindet. Und in OoS hat man nicht nur Holodrum, das so groß ist wie Cocolint, sondern noch eine zweite Welt namens Subrosia. So cool die beiden Welten auch sind, so sehr stört mich die Verknüpfung dieser. Subrosia ist bis zum Erhalt bestimmter Items, vor allem des Greifenmantels segmentiert und man muss den richtigen Teleporter in Holodrum finden, um in die anderen Bereiche zu kommen. Das Spiel hilft dabei leider gar nicht. Wenn man an einen bestimmten Ort in Subrosia will und vergessen hat, welcher Teleporter wohin führt, muss man diese halt abklappern.
    Viel besser funktionieren die Jahreszeiten, die man im Spiel ändern kann. Damit hat man quasi vier Versionen derselben Welt. Die Puzzles, in denen das Feature genutzt wird, sind auch sehr clever.
    Die Dungeons waren auch größtenteils ziemlich cool. Man merkt deutlich, dass OoS sehr auf den Kampf fixiert ist und ziemlich schnell ziemlich schwer wird. Ich habe so manches Game Over erlebt und auch die Bosse, die zum größten Teil aus Zelda 1 stammen (OoS sollte ursprünglich ein Zelda 1-Remake werden) sind sehr gut umgesetzt.
    Die letzten beiden Dungeons übertreiben aber absolut. Die sind einfach nur Bullshit. Was für beknackte Dungeons, ich hasse sie. Und Onox... Oh Mann... der Boss ist absolut für den Arsch.
    Nichtsdestotrotz ist Oracle of Seasons ein verdammt gutes Spiel, ein tolles Zelda-Abenteuer und ein überragend gutes Game Boy Color-Spiel.
    Ich kehre noch so einige Male nach Holodrum zurück um im Tandem mit Oracle of Ages Geheimnisse freizuschalten, aber ansonsten bin ich mit meinen FAST 100% (natürlich bei weitem nicht alle Ringe und mir fehlt ein Herzteil, für das ich RNGesus anbeten müsste) absolut zufrieden.
    8/10
    2023082322363300-483C6BBED1D1438BF0CAEDD31329B90E.jpg
    Geändert von Garo (04.10.2023 um 10:04 Uhr)

  10. #5500
    Avatar von Garo
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    Pikmin 4
    Was lange währt, wird endlich gut. Nach über zehn Jahren ist Pikmin 4 endlich da und es ist toll geworden. Und vom Content her ist es der größte Teil bisher: Wir haben...

    • ... alle bekannten Pikmin-Arten (minus Punktmin) und sogar quasi zwei neue (quasi weil Leuchtmin nicht regulär zählen)
    • ... einen (absolut übertrieben starken) Hund mit vielen Fähigkeiten
    • ... eine Nebenkampagne, die sich wie ein direkter Nachfolger von Pikmin 1 anfühlt
    • ... viele unterschiedliche Modi, die alle clever mit der Hauptkampagne verknüpft sind (Standard-Expedition, Höhlen, Nachtexpeditionen, Dandori-Herausforderungen, Dandori-Duelle)
    • ... ein belebtes Hub-Areal mit NPCs, die alle viel zu viel Dialog haben (ohne Mist, quatscht irgendeinen Mal immer wieder an. Das ist insane.)
    • ... Nebenquests
    • ... die Piklopädie und den Schatzkatalog (nicht selbstverständlich, die Piklopädie hat in Pikmin 3 auf Wii U gefehlt)
    • ... Aufwertungsmöglichkeiten für den Hauptcharakter und Otschin
    • ....eine Spielzeit so lang wie Pikmin 1 und 3 zusammen

    Als bekannt wurde, dass die Höhlen zurückkommen, hatte ich etwas Sorge, da diese in Pikmin 2 viel zu viel Zeit einnahmen. Diese Sorge war zum Glück unbegründet. Es gibt zwar mehr Höhlen als in Pikmin 2, aber diese sind kürzer und auf mehr, viel größere Areale aufgeteilt.
    Diese Areale sind übrigens fantastisch. Durch die neue Perspektive (Third Person statt Vogelperspektive) kommen die viel vertikaler angelegten Areale besser zur Geltung und diese zu erkunden ist einfach fantastisch.
    Die Nachtmissionen mit ihrem Tower Defense-Ansatz sind eine willkommene Abwechslung und profitieren von freigelegten Abkürzungen im Hauptspiel.
    Die Dandori-Herausforderungen und Dandori-Duelle, die man findet, reißen mich leider irgendwie total raus. Mir fällt es schwer, mich mitten in einer gemütlichen Expedition umzustellen, auf Try-Hard-Dandori, denn gerade die späteren Herausforderungen benötigen gutes Dandori, um sie zu bestehen. Da gefällt es mir besser, wenn man diese von der Basis aus starten kann, wenn man sie angehen möchte, was man nach einmaligem Abschluss auch kann. Dann sind diese aber wirklich spaßig. Hier muss man als Pikmin-Spieler wirklich gut funktionieren und planen, um die begrenzten Pikmin, Otschin und den Hauptcharakter ordentlich einzusetzen.
    Apropos Basis: So cool die Idee einer Hub-Welt auch ist, so schlecht ist diese mMn umgesetzt. Die Rettungscrew der Beagle (das ist eine Hundeanspielung weil das Thema des Spiels Hunde sind) kommandiert von Kapitän Sheppard (das ist eine Hunderasse, höhö) sammelt über 50 Gestrandete auf dem Planeten ein. Diese lagern dann an der Landestelle, die komischerweise von den Kreaturen (auch nachts) verschont bleibt. Und wie überleben diese auf einem Planeten, auf dem nur drei Koppaianer für jeden Tag Saft sammeln mussten? Angeblich hat die Beagle Vorräte für hunderte an Tagen für zig Personen. Da diese nichts tun müssen, tun sie genau das: Nichts. Ich hätte mir hier ein bisschen Leben gewünscht. Was nützen die ganzen Berufe und Gründe, aus denen die Leute auf den Planeten gekommen sind, wenn sich das nur in den Dialogen widerspiegelt? Lasst die Filmcrew doch eine Art Doku machen oder die Musiker mit den gesammelten Schätzen musizieren. Lasst ein paar Gestrandete Früchte für die Versorgung auf Feldern züchten und wieder andere Verteidigungsstellungen für die Nächte bauen.
    Die Nebenquests sind auch mehr Schein als Sein. Alle Questziele sind Tätigkeiten, die man so oder so in einem normalen Run gemacht hätte. Da hätte man die Quests auch wirklich weglassen können. Ohnehin hat man ab dreiviertel des Spiels alle Verbesserungen gekauft und hortet Material nur.
    Das Handholding in den ersten zwei Kapiteln ist auch mMn viel zu extrem. Ständig nerven die Kollegen der Rettungscrew mit irgendwelchen Meldungen, die viele zu viel Platz der oberen Hälfte des Bildschirms einnehmen. Hinzu kommt, dass das Spiel viel zu einfach ist. Durch die überstarken Eis-Pikmin und Otschin ist das Spiel popeleinfach und nur wenige Dinge wie der Endboss und ein paar Dandori-Herausforderungen haben überhaupt einen ernstzunehmenden Schwierigkeitsgrad.
    Das war jetzt viel Gemecker über ein Spiel, dass ich trotzdem großartig finde. Ein persönliches Ranking unter den Pikmin-Spielen möchte ich jetzt aber nicht vornehmen, weil mir Pikmin 1 und 2 nur nostalgisch in Erinnerung sind. Das wird sich aber Ende des Monats wohl ändern.
    Mir hat Pikmin 4 verdammt gut gefallen und ich kann Pikmin 5 in fünfzehn Jahren kaum noch erwarten.
    8/10

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    Geändert von Garo (04.09.2023 um 14:48 Uhr)

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