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  1. #5511
    Avatar von Garo
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    The Gunk
    The Gunk ist ein lineares Action-Adventure. Man steuert Rani, eines von zwei Hobbit-Mädchen, die als Plünderer versuchen, in der Galaxis Geld zu verdienen. Mit Pilotin Becks findet sie einen unentdeckten Planeten, auf dem sie etwas wertvolles erhoffen. Ausgestattet ist die einseitig amputierte Rani mit einer Arm-Prothese, die als Sauger für alles mögliche wertvolle dient und einem Scanner, der in typischer Metroid Prime-Manier Infos zu interessanten Dingen liefert. Gesteuert wird in der Third Person-Perspektive. Beim ersten erkunden, findet Rani in dem öden Canyon, eine merkwürdige Masse, die der Scanner Gunk nennt. Nach dem Beseitigen des Schleims mit dem Sauger fangen plötzlich überall an, Pflanzen zu wachsen und neue Pfade öffnen sich.
    Nachdem man dieses Phänomen noch einige weitere Mal erleben durfte, setzt das Schiff, die Bunny zur Landung an und die Mädchen schlagen zusammen mit dem Servierroboter CURT ein Lager auf. Im Schiff kann man erbeutete Rohstoffe gegen Upgrades eintauschen. Neue Upgrades schaltet man durch das Freischalten von Scan-Einträgen frei.
    Das Gameplay von The Gunk ist nicht allzu kompliziert und macht Spaß. Später kommen noch Gegner dazu und es gibt einige Rätsel, wirklich schwer wird es aber zu keinem Zeitpunkt. Persönlich habe ich das Gefühl, dass das Gameplay nur an der Oberfläche des möglichen schöpfte und es zu lange brauchte, um in Fahrt zu kommen.
    Das Level-Design ist sehr linear, lädt aber durch versteckte Rohstoff-Vorkommen oder scannbare Objekte immer wieder zum Erkunden ein. Die Gebiete sind auch echt schön gestaltet. Vor allem wenn man es durch das Entfernen des Gunk wieder zum Leben erweckt.
    Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Die Beziehungen zwischen den beiden Hobbit-Mädels ist vielschichtig und sie sind sich oftmals nicht einig. Der beste Charakter ist aber der Servier-Roboter CURT, der nur den einen Satz "You've got served" sagen kann.
    Mir hat The Gunk durchaus Spaß gemacht und nach 5 Stunden war das Spiel dann auch vorbei. Ich denke, die Spielzeit hätte man durchaus noch interessant erhöhen können, wenn man aus dem System etwas mehr gemacht hätte. Ich kann's empfehlen.
    7/10

  2. #5512
    Avatar von Garo
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    Seeeehr verspätet kommt hier meine Einschätzung zu The Legend of Zelda: Oracle of Ages:
    Einiges spare ich mir mal, weil es sich mit meinem Review zum Schwesterspiel deckt. Im direkten Vergleich muss ich aber anerkennen, dass das System mit den zwei Welten hier weitaus besser funktioniert als Holodrum und Subrosia. Spielt man die Harfe kommt man immer an genau derselben Stelle in der anderen Epoche heraus. Auch die voranschreitende Öffnung des Konzepts, erst ausschließlich über Portale, dann überall zumindest von der Vergangenheit in die Gegenwart und dann komplett frei, wurde hervorragend umgesetzt.
    Auch so gefällt mir Labrynna besser als Holodrum. Ich fand mich in der Welt sehr viel besser zurecht.
    Die Dungeons waren durch die Ausrichtung auf Rätsel (OoS hat Kampf-Fokus und OoA Rätsel-Fokus) in meinen Augen viel besser. Man musste sich nicht mehr durch Horden von Gegnern und nervige Bosse beißen, sondern musste eher einen Weg durch vertrackte Dungeons finden. Diesmal fiel mir sogar Lord Jabu Jabus Bauch leicht, der von vielen als einer der schlimmsten Wasserdungeons in der Reihe angesehen wird (nervig war er trotzdem oft).
    Ebenfalls sehr rätsellastig ist das Vorankommen in der Oberwelt, wo man immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln muss, um Hindernisse in einer Epoche zu Umgehen, Charaktere zu treffen oder eiskalt Paradoxa zu schaffen.
    Zum Tragen kamen jetzt auch die Geheimnisse. Bestimmte NPCs erzählen nun Link sogenannte Geheimnisse in Form von fünf Zeichen langen Passwörtern (die nur in meinem Spielstand funktionieren), die ich dann NPCs in Oracle of Seasons erzählen muss. Diese geben mir dann (evtl. nach einem Minispiel) ein Item oder Upgrade und ein weiteres Geheimnis, das ich dann Farore in Oracle of Ages erzähle, um dann das Item oder Upgrade auch in Ages zu erhalten. Gerade das Master- und das Biggoron-Schwert hätten mir aber in dem kampforientierten Oracle of Seasons mehr genützt, weshalb ich jedem empfehle, zuerst Oracle of Ages und dann Seasons zu spielen.
    Nach dem Kampf gegen den (relativ leichten) Endboss Veran stand im Spiel mit Geheimnis auch der wahre Endkampf gegen Twinrova und dann gegen den halbgar wiedererweckten Ganon an. Diese Kämpfe haben dann nochmal ordentlich gefordert bis ich schließlich auch dieses Spiel abschließen konnte.
    Eine Completion ist aufgrund zweier sehr glücksbasierter Herzteile und einem viiiiiiel zu umfangreichen Ring-System inkl. eines Rings, den man in der Nintendo Switch Online-Version gar nicht ohne Trickserei erlangen kann, da man dafür auf einem GBA spielen muss ausgeschlossen.
    Insgesamt hat mir Oracle of Ages mehr Spaß gemacht als Seasons und ist wahrlich ein Highlight auf dem Game Boy Color.
    ​9/10
    Geändert von Garo (04.10.2023 um 10:09 Uhr)

  3. #5513
    Avatar von Rincewind
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    Disclaimer : ich habe mich nicht mit Basisbau und kaum mit Raumschiffbau beschäftigt / nach 60h beendet / ich versuche natürlich spoilerfrei zu bleiben
    hier meine Top 5 , 3 Fragezeichen und 8 Flop Momente zu diesem Trip :

    Achtung Wall of Text :

    Spoiler
    ++ eine Art Fallout 4 im Weltraum ? yes ! und ja ich hatte viel Spaß mit dem Teil (!)
    + die Detailverliebtheit (vor allem bei Items aber auch bei gewissen Locations (World building/Glaubwürdigkeit) ist herausragend
    + überraschend stabil ! ich hatte nur 2 Crashes und bis auf die üblichen "Open World Bugs" (NPC´s derpy , fliegende Gegenstände etc) wurde ich von nennenswerten Bugs ala unlösbare Quests verschont (ist das noch mein Bethesda ? xD )
    + endlich mal eine kreative Schloss knacken Mechanik !
    + angenehmer RPG Einschlag . auch wenns öfter derpy wirkt aber immerhin gibts mal eine andere Überreden Mechanik . auch das Skillsystem nimmt mal eine andere Route und kommt ohne die typischen Basiswerte ala Stärke , Weisheit , Ausdauer usw aus . gefällt mir !

    ? ähnlich ala Cyberpunk 2077 ist der Shooter Part wohl als "solide" zu bezeichnen . eine Art Highlight ala VATS fehlt leider. insgesamt fehlt mir da ein wenig "Wumms". wo sind Raketenwerfer (mini A-Bombs ala Fallout) oder Feuer Support vom Raumschiff aus ?
    ? Lootsystem : hier bin ich ebenfalls divided . Shops haben meist viel zu wenig Geld , Sammelsüchtige tun mir leid weil überall unfassbar viel Zeugs rumliegt , Motivation zu craften hatte ich nie da ich stets gute Waffen und Rüstungen finde
    ? Story : es gibt wirklich viele echt gut geschriebene Quests (!) aber natürlich auch viel Füllstoff und 08/15 Fraktionen Aufgaben die man gefühlt aus Skyrim kennt . dazu hat mich das Ende leider kalt gelassen


    -- unfassbar schlechte KI . Gegner KI im Kampf ist Genrestandard "meh" . kein Problem . aber NPC´s und vor allem Begleiter die permanent einem vor die Linse laufen fühlen sich derb outdated an
    -- die unnützen kleinen Ladezonen : ein neuer Planet / ein neuer Stadtteil / ein großer Dungeon muss kurz geladen werden ? no problem . aber Dinge wie : ins Raumschiff gehen , ein kleiner Waffenladen (lol) , eine neue Etage in einem kleinen Bürokomplex per Fahrstuhl usw ... dafür muss man ala Skyrim (2011) also einen eigenen Bereich laden ? ja die Ladezeiten sind kurz und viele von euch stört es sicher null . ich finde es sehr lazy programmiert und Immersion störend
    - was ich leider schon früh befürchtet hatte : mangelnde Gegner Variationen . die .. ich nenne sie mal "bösen Space Käfer" (lame) sind "anwesend" und als natürlicher Hauptfeind kommen natürlich die profillosen "Space Piraten" nicht zu kurz . gähn
    - es kommt leider zu wenig "Crew Feeling" auf dem Raumschiff auf . klar sind vllt Vergleiche zu den linearen Mass Effect oder The Outer Worlds unfair aber da saß man zusammen "in einem Boot" statt ein Klick wer dabei ist und wer nicht
    - auch der Weltraum selbst fühlt sich eher wie eine Quick Travel Map an
    - selten war Scannen langweiliger
    - die Raumschlachten sind echt solide und sollen die Spielerschaft nicht überfordern . fein . es kommen aber überhaupt keine neuen Facetten dazu . why ? vor allem weils (noch?) keinen Sinn macht mehrere Schiffe zu haben . da geht so viel Potential baden . (wegen Schiffe ... uff)
    - insgesamt zu brav . natürlich kann man keinen derben Humor ala Fallout oder epische Bossfights erwarten aber vieles wirkt wie auf Diät gesetzt . zu viel auf Nummer sicher (auch technisch und wie Quests ablaufen). da hab ich mir ein paar "holy shit" Momente mehr gewünscht


    Fazit :
    ja ich hatte sehr viel Spaß mit dem Game . allerdings habe ich bei diesem Mammutprojekt echt mehr erwartet . habe mich oft erwischt Dialoge schnell durchzuklicken (vor allem bei den vielen langweiligen Techfirmen Quests)

    7,5/10 - halber Punkt Abzug weil zu viel verschenktes Potential . aber ganz ehrlich ? in gefühlt 5 Jahren werde ich eh wieder reinschauen wenn Modder crazy Welten und bestimmt Funktionen ala Raumschiff / Basisbau "fertig" sind


    The Callisto Protocol (ps5)

    nach ca 11h Spielzeit beendet

    + optisch echt ne feine Sache und auch soundtechnisch nice (dazu gute Vertonung englisch + deutsch)
    + spielerisch hats mich echt positiv überrascht . gerade das Nahkampfgekloppe fühlt sich ala TLoU wuchtig an , keine aufgesetzten Puzzles
    + ich bin positiv vom Hauptchara Jacob überrascht . ja auch er macht dümmliche Sachen . aber insgesamt haben sie seine Rolle meiner Meinung nach recht gut geschrieben

    - unnötiges Gegner Recycling (z.B. die "Jumpscare Gegner"). und vor allem gabs ala God of War einen Mini Boss den man öfter reingeworfen hat .. why ?
    - recht dröges Leveldesign / alles schon mal gesehen ? : es gibt wieder die klassischen Levels : Gefängnis ? check , creepy Labor und Krankenstation ? check , Fabrik samt "stelle drölfzehn mal Strom wieder her!" ? check . wobei die Levels eigentlich schon gut designed wird .. es sind eher die Locations die einfach zu sehr nach Klischee triefen (aber in der Sci-Fi Welt wohl kaum anders zu lösen) / natürlich gibt es die dreisten Dead Space Anspielungen : Stasis , Stampfen , Energieanzeige am Anzug ...
    - ala FF7R verdammt viele "ich quetsche mich durch eine enge Spalte um Ladezeiten zu kaschieren" Momente

    Fazit :
    also so ganz verstehe ich die Kritikpunkte nicht . man bekommt hier einen "gorelastigen Action Horror Shooter ala Dead Space" . das dann Dinge ala "Story zu dünn" oder "zu frustrierend" (gamepro) kritisiert werden finde ich wild
    auch wenn zu viel geklaut , das Rad sicher nicht neu erfunden wurde und vieles repetitiv war -> ich hatte Spaß mit dem Teil
    7,5/10
    Geändert von Rincewind (06.10.2023 um 14:34 Uhr)


    Rinzi Game Awards (Juli 2021 Update)

  4. #5514
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von Rincewind Beitrag anzeigen
    - ala FF7R verdammt viele "ich quetsche mich durch eine enge Spalte um Ladezeiten zu kaschieren" Momente
    Nachdem ich das mittlerweile dank Shadow of the Tomb Raider, Jedi Survivor & Co. (FF7R ist nur ein weiteres von drölfzig Spielen, die das haben) auch zur Genüge kennengelernt habe, muss ich aber auch irgendwie sagen, dass die Immersion echt besser hält als ein Ladescreen. Natürlich kommt's aber auch drauf an, wie oft das kommt und wie das in Szene gesetzt ist. In Jedi Survivor sind diese Spalten auch recht abwechslungsreich und Cal und BD veranstalten da eine Art kleinen Quetschparcours, der sehr schön davon ablenkt. Wenn ich dagegen an Lara denke, die einfach mal wieder im Schneckentempo durch irgendwelchen Matsch gewatet ist, ist das tausend Mal besser.

  5. #5515
    Avatar von Garo
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    Meine Freunde und ich haben am Samstag mit Bowser-Land das letzte Spielbrett in Mario Party 2 gespielt und dieses nach meiner Definition abgeschlossen. Das Ende war ein schönes Kopf-an-Kopf-Rennen. Jeder von uns hatte nach 20 Runden einen Stern. Ich bekam (wie immer) den Minispiel-Stern, mein Freund, der immer Peach spielt, bekam den Münz-Stern (verdient durch einige Duelle in den letzten Runden) und nachdem er so einige Male ins Rad der Qualen rein und wieder raus kam, räumte er auch den ?-Stern ab und gewann die Runde.

    Nachdem ich von Super Mario Party und auch Mario Party Superstars vor allem von der hohen Münz-Inflation eher enttäuscht war, konnte mich Mario Party 2 davon überzeugen, dass ich nicht Nostalgie-Blind war. In Mario Party 2 sind Münzen viel mehr wert. Ohne, dass man ständig bei verlorenen Minispielen Mitleidsmünzen und von den 100 Glücksfelder 10-30 Münzen fürs Nichtstun bekommt, macht das ganze Spiel mehr Spaß.
    Der Nachteil liegt leider bei den Minispielen. Superstars hat durch den Best-Of-Charakter wirklich bessere Minispiele als Mario Party 2 und bei Minispielen wie Platform Chaos komme ich zwar klar, aber meine Freunde haben eher Probleme mit der etwas in die Jahre gekommenen Steuerung.
    Eine Wertung spare ich mir hier Mal aufgrund doch einer gewissen Nostalgie-Blindheit. Wir freuen uns jetzt auf jeden Fall auf MP3.

  6. #5516
    Avatar von Kadji
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    Kurzes Update zu meinem Super Mario 3D World 100% Playthrough: Ich habe mich letztes Wochenende durch die Extrawelten gekämpft, teilweise sehr herausfordernd, insbesondere das letzte Level hatte es in sich.



    Ein paar "Statistiken":
    Für alle Extrawelten habe ich knapp 5 Stunden gebraucht, der "Weg des Champions" allein hat davon knapp über eine Stunde ausgemacht und mich knapp 50 Leben gekostet. Am ende bin ich mit 4 restlichen Leben knapp dem Gameover entkommen
    Die Gesamtspielzeit, zusammengerechnet über die Youtube Exporte der Livestreams, beträgt 12,5 Stunden.

    Theoretisch müsste ich jetzt nochmal alle Level mit allen Charakteren bestreiten, aber da das ja nur jeweils einen weiteren Sticker und einen weiteren Stern für den Speicherstand gibt werde ich davon wohl absehen, oder das zumindest über längere Zeit strecken.

    Als nächstes werde ich wohl endlich Yoshi's Crafted World in angriff nehmen, weiter als Welt 2 damals nie gespielt und ich weiß gar nicht mehr warum ich das genau abgebrochen hatte...
    Geändert von Kadji (11.10.2023 um 11:50 Uhr)
    https://nintendo-online.de/forum/image.php?type=sigpic&userid=721&dateline=15375172  11
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  7. #5517
    Avatar von Garo
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    Zitat Zitat von Kadji Beitrag anzeigen
    Für alle Extrawelten habe ich knapp 5 Stunden gebraucht, der "Weg des Champions" allein hat davon knapp über eine Stunde ausgemacht und mich knapp 50 Leben gekostet. Am ende bin ich mit 4 restlichen Leben knapp dem Gameover entkommen
    Die Gesamtspielzeit, zusammengerechnet über die Youtube Exporte der Livestreams, beträgt 12,5 Stunden.

    Theoretisch müsste ich jetzt nochmal alle Level mit allen Charakteren bestreiten, aber da das ja nur jeweils einen weiteren Sticker und einen weiteren Stern für den Speicherstand gibt werde ich davon wohl absehen, oder das zumindest über längere Zeit strecken.
    Ich kann empfehlen, zumindest Champion's Road mit allen Charakteren zu versuchen. Wenn man's einmal geschafft hat, ist das plötzlich kein Problem mehr. Ich hatte auf der Wii U nach vielen erfolglosen Versuchen aufgegeben und es dann auf Switch noch einmal probiert und nach einigen Versuchen hat's dann geklappt.
    btw: Großer Respekt, dass du's ohne Power-Ups geschafft hast (du sprachst davon, dass du deine Leben aufgebraucht hast, also gehe ich davon aus, dass du nicht wie jeder andere resettet hast, um deine Power-Ups zu behalten).

  8. #5518
    Avatar von Kadji
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    Zitat Zitat von Garo Beitrag anzeigen
    Großer Respekt, dass du's ohne Power-Ups geschafft hast (du sprachst davon, dass du deine Leben aufgebraucht hast, also gehe ich davon aus, dass du nicht wie jeder andere resettet hast, um deine Power-Ups zu behalten).
    Korrekt, alles andere wäre ja auch langweilig gewesen. Das Level an sich ist OK, eigentlich sind es nur 2 Stellen die mir Probleme gemacht haben:
    Zum einen im Anfangsbereich die Blöcke über die man Rennen muss mit den Football-Chucks, manchmal landet man einfach genau zwischen den Blöcken und stirbt ohne eine Chance noch was zu machen, zum anderen die letzte Passage mit den Sprintblöcken wo man einfach kaum noch kontrolle über den Charakter hat.

    Wenn man einmal im Flow ist konnte man auch sehr schnell durch das Level sprinten, nur der träge Wasserpart hat mich gezwungenermaßen ausgebremst.
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  9. #5519
    Avatar von Marlonius
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    Blinx: The Time Sweeper (OG Xbox)



    Da brachte mein Papa damals so ziemlich zum Release plötzlich eine Xbox ins Haus und lies mich darauf voll in Jet Set Radio Future und Midtown Madness 3 versinken.
    Bei den Spielen war es aber früher so, dass sie neben dem eigentlichen enthaltenen Spiel auch noch eine Reihe Demos/Demovideos beinhalteten die man über das Hauptmenü erreichen konnte:



    So sah ich dann einen Trailer mit einer supercoolen herumhüpfenden und die Zeit manipulierenden Katze.
    Allein eine Katze als Protagonist hat schon gereicht um Feuer und Flamme für das Spiel zu werden.
    Cooler gehts doch gar nicht, ich mein, schaut euch diesen Kerl mal an:



    Wäre der mal auf einer Kellogg's Packung gewesen, hätte man doch echt nur noch die gekauft!
    Genauso werde ich früher wohl darüber geschwärmt haben, da das Spiel dann direkt zu Weihnachten unter dem Baum lag.

    AB GEHTS!

    In Blinx: The Time Sweeper spielen wir wie oben schon kurz erwähnt als den die Zeit manipulierenden Kater Blinx.
    Dieser arbeitet in einer Zeitfabrik. Dort wird die Zeit für allmögliche Welten produziert.
    Bei der Welt B1Q64 (unsere) gerät alles aus den Fugen wegen einer Diebesbande, welche ihr die entzieht, um sie dann irgendwie zu Geld zu machen.
    Mit dieser Aktion erschaffen sie überall (ungeplant) auf der Welt eine Menge Zeitparadox-Monster, welche unsere hauptsächlichen Gegner des Spiels werden.
    Die Zeitfabrikleiter sind sich einig unsere Welt wegen dieser Monster komplett abzukoppeln, wodurch unsere Zeit für immer anhalten würde.
    Gleichzeitig hat die Diebesbande dann auch noch eine Prinzessin Lena entführt, welche einen schon ziemlich an Peach erinnern kann.
    Blinx der das ganze mitansieht, möchte nicht akzeptieren, dass die Welt zugrunde geht und die Prinzessin retten.
    Ganz kurz bevor die Welt abgekoppelt wird, huscht er noch hinein, um die Welt in windeseile noch zu retten.

    Falls wer die Story sehen mag:


    Fand ich schon immer ziemlich cool, dieses Intro.

    Dann ging es auch wirklich los.
    Als ein Kind, welches Spiele wie Mario 64, Sunshine, Spyro, Ratchet & Clank, Banjo-Kazooie gespielt hatte,
    war ich ja eigentlich ganz gut vorbereitet auf 3D-Platformer jeder Art.
    Und genau so etwas, nur eben mit dem Zeitmanipulationsgimmick, hatte ich ja auch erwartet.
    Aber hier spielte ich wirklich mein erstes Dark Souls.

    Dieses Spiel ist hart. Wirklich hart.

    Trotz seines Katzendaseins, kann Blinx nicht besonders schnell rennen und noch weniger hoch springen.
    Er spielt sich ca. wie Banjo, aber dann noch mit der Metallkappe aus Smash Bros.
    Ein Banjo, schwer wie Blei.
    Die Gegner aber nicht. Sie hüpfen, rollen flott auf einen zu und eine Berührung mit ihnen schleudert Blinx erstmal zehn Meter davon, was sich jedes Mal ziemlich heftig anfühlt, als wurde man gerade von Son Goku geboxt.
    Blinx ist zu diesem Zeitpunkt dann schon völlig K.O..
    Was ihn rettet, sind wie bei Zelda die roten Herzen an der oberen linken Bildschirmecke.
    Wirst du getroffen, verlierst du eins deiner Herzen. Doch geht es nicht einfach weiter, wie bei Zelda oder Mario.
    Dein verbrauchtes Herz spult die Zeit zurück, bis ein paar Sekunden vor den Moment, in dem Son Goku dich schlagen wird.
    Du versuchst es dann wie bei einem Savestate nocheinmal anders, ihm zu entkommen.
    Schon ein sehr cooles kreatives Konzept, doch erlebt man diese Zurückspulerei wirklich sehr oft, weil die Gegner im Laufe des Spiels einfach wirklich sehr hart werden.
    Und man hat nicht viele von diesen Herzen.
    Man findet sie nicht wie bei Zelda in jedem zweiten Krug oder Unkraut.
    In Blinx sind sie sehr kostbar und müssen aufgesammelt werden über ein etwas verrücktes Zeitkristallsystem.

    Wir haben also einen gemächlichen Blinx und brutale Gegner welche uns nicht wirklich oft treffen dürfen.
    Zum bekämpfen dieser hat Blinx glücklicherweise eine Waffe mitgebracht:
    Seinen Multifunktionsstaubsauger von der Arbeit.



    Ähnlich wie Luigi hat er diesen Sauger auf dem Rücken und schnell gezückt um dann entweder herumliegene Gegenstände wie Fässer, Blumenkübel, Parkbänke, Autoreifen usw. wie Kirby aufzusaugen und auf die Gegner zu spucken.
    Einen Nahkampfangriff hat Blinx nicht.
    Es wird stets mit Müll auf Gegner geschossen.

    Dann kann dieser Staubsauger aber auch noch das Wichtigste: Die Zeit manipulieren!
    Diese Fähigkeiten sind stark um die heftigen Gegner besser bekämpfen zu können, aber besonders wichtig um in vielen Leveln überhaupt weiterzukommen.

    Zurückspulen: Während du dich ganz normal fortbewegen kannst, wird die Zeit zurückgepult. Gegner lassen sich so völlig problemlos abschießen und eingestürzte Gebäude und Brücken werden wiederhergestellt und dadurch wieder begehbar.

    Vorspulen: Mit Turbogeschwindigkeit kannst du herumflitzen mit einem zusätzlichen Schutzschild um dich herum, damit du bei der Hektik von einer Berührung eines Gegners geschützt wirst.

    Pause: Alles steht still. Auch hiermit lassen sich Gegner prima hinterhältig angreifen, ohne sich wehren zu können.
    Gleichzeitig kommst du mit dieser Fähigkeit durch viele Fallen wie zum Beispiel Stacheln, welche im normalen Zeitfluss viel zu schnell aus dem Boden kommen oder schwingende Äxte:




    Aufnahme: Für zehn Sekunden nimmst du ein Gameplay auf. Du ativierst eine Aufnahme, beginnst einen Kampf gegen einen Gegner.
    Nach zehn Sekunden wird die Zeit wieder zurückgespult und jetzt hast du einen zweiten Blinx an deiner Seite, welcher gemeinsam mit dir den Gegner angreift, so wie du es halt aufgenommen hast. Hiermit werden auch Rätsel gelöst in denen zum Beispiel zwei Schalter gleichtig gedrückt werden müssen:




    Zeitlupe: Ähnlich nützlich wie die Pause, bewegt sich hier alles um einen herum in Zeitlupe.
    Auch lassen sich damit ähnliche Rätsel wie mit Pause lösen, doch ist absoluter Stillstand manchmal tatsächlich zu viel.
    Bei Zeitlupe bewegen sich zum Beispiel schnelle Plattformen dann immernoch, nur eben in einer besseren Geschwindigkeit.

    Damit hört sich der kleine Kater ja doch ganz mächtig an.
    Bei all diesen starken Fähigkeiten scheint es dann doch richtig, dass die Gegner etwas heftiger sind.
    Aber nein.
    Unsere tollen Zeitfähigkeiten sind in diesem Spiel ein sehr rares und kostbares gut.
    Genauso wie unseren Herzen.
    Die bekommen wir nur, wenn wir in einer richtigen Reihenfolge die richtigen Zeitkristalle einsammeln.
    Gegner droppen zufällige und in den Levels sind sie spärlich platziert.
    Man kann selbst wenn man genügend passende findet gerade am Anfang des Spiels nur sehr wenige davon bei sich halten,
    wodurch man dreimal überlegt überhaupt eine einzusetzen.

    Und gegen das was die Entwickler uns hier an Gegnern vorgesetzt haben, reichen unsere mächtigen Fähigkeiten kaum aus.
    Die Gegner bringen nämlich allesamt absolut unfaire Eigenschaften mit sich.
    Sie sind während sie angreifen einfach unbesiegar.
    Weiß blinkend rollen sie wie ein wütender Sonic auf uns zu und wir sind gezwungen sie nach dem Ausweichen auch noch ausrollen zu lassen, um sie überhaupt abschießen zu können. Aber nur sehr kurz, da sie sich nach dem Rollen einmal kurz umdrehen, um dann wieder unbesiegbar auf uns zuzurollen. Hier bringt es dann auch absolut nichts die Zeit zu stoppen.
    Sie behalten ihre Unbesiegbarkeit auch bei gestoppter Zeit, sollten sie schon losgerollt sein.



    Und das war jetzt nur ein Gegnertyp. Und auch nur einer der ersten.
    Andere Gegner fressen den Müll welchen du auf die schießt einfach auf und werden dadurch einfach nur größer und noch gefährlicher.
    Du musst entweder aufwändig um sie herumkraxeln und ihren Rücken treffen, oder Bomben finden und ihnen wie King Dodongo in den Rachen schießen.




    Später kommen so unfaire Gegner, von denen ich als Kind Albträume bekommen hätte.
    Doch so weit kam ich nie.. Dazu später etwas mehr.

    Wenn die Gegner ja so schrecklich sind, dann wechsel halt einfach in den Fluchtmodus.
    Also Beine in die Hand und ab die Post auf direktem Weg zur Zielflagge.
    In Mario kannste die Gegner ja auch einfach ignorieren.
    Kommt man bei Blinx ans Levelende, ohne alle Gegner besiegt zu haben, wird der Level nicht beendet.
    "Es sind noch Zeitmonster übrig!"
    Unglaublich. Ich werde gezwungen mich mit allen Gegnern anzulegen und kaputtschlagen zu lassen.
    Wie kann man Kindern das nur antun.

    Und noch eine böse Sache. Du wirst gezwungen zu Kämpfen gegen all diese heftigen Gegner, sollst zusätzlich noch allmögliche Rätsel mit Schaltern und Laufwegen überwinden, musst dann aber auch noch zusätzlich jede Zielflagge in unter zehn Minuten erreichen.
    Auch so kannst du ganz plötzlich bitter überrascht werden und scheitern.
    In den letzten 30 Sekunden beginnt ein Majoras Mask Countdown, welcher dir klarmacht, dass du den kompletten Level gleich nochmal von vorne spielen darfst.

    Dann denkst du manchmal, dass du es dieses Mal rechtzeitig geschafft hast. Du siehst das Levelende hinter der nächsten Tür.
    Doch müssen für diese Tür zwei Schalter gleichzeitig gedrückt werden. Du hast aber in diesem Moment gar keine Aufnahme-Fähigkeit mehr
    und es liegen auch keine Zeitkristalle dafür in der näheren Umgebung herum. Jetzt kannst du den Level tatsächlich nochmal neu starten.

    Alle paar Höllenlevel darfst du in einen Shop. Dort kannst du dir ein paar wenige sehr teure Upgrades für deine Herz- und Zeitfähigkeitenanzahl kaufen, sowie auch verschiedene Staubsauger mit anderen Fähigkeiten.



    Gold bekommst du in allen Leveln immer etwas. Allerdings auch hier um einiges weniger, als du gerne hättest, wenn du in diesem Shop bist.
    Gefühlt bekommst du in jedem Level 200G, doch kostet im Shop alles 1.000G.
    Die Preise sind jenseits von Gut und Böse.
    Und solltest du dich dann dazu durchringen mal einen anderen Staubsauger zu kaufen, verlierst du dabei deinen jetzigen.
    Das ist so absolut bescheuert, weil du im Laufe des Spiels ab und zu mal hin und herwechseln möchtest.
    Gibt Staubsauger welche Feuer einsaugen können, welche die Wasser einsaugen, andere Sand und dann noch welche die riesige Gegenstände einsaugen können.
    In verschiedenen Leveln sind verschiedene Hindernisse verteilt und du sollst die verschiedenen Sauger immer wieder neu kaufen.
    Obwohl Blinx da gerade die Welt retten will, wird er von der Shopdame einfach nicht unterstützt, sondern voll ausgenommen.
    Noch viel sinnloser wird Blinx ausgenommen mit Outfits.



    In jedem Shop gibt es eine kleine Auswahl an andersfarbiger Kleidung für Blinx.
    Diese Outfits verändern absolut nichts am Gameplay.
    Und da gibt es Outfits, welche 30.000G kosten.
    Für 30.000G muss man ca. einen ganzen Arbeitstag Gold farmen.
    Das ist in diesem Spiel einfach so viel Geld, dass man fast denkt, dass das ein Tippfehler der Programmierer sei.
    Und auch hier gilt. Kaufst du ein Outfit, verlierst du dein altes Outfit für immer.
    Du kannst sie dir nicht zusammensammeln und nach Lust und Laune wechseln.
    Dagegen sind heute LEGO Sets ultragünstig.
    Und die kann man ja normalerweise behalten, wenn man neue kauft.

    Bin ich mit den negativen Punkten durch?
    Oh.. da ist noch Everwinter.
    Everwinter ist die Schneewelt.
    Du wirst schon viele viele brutale Level hinter dir haben wenn du diese Welt erreichst.
    Und obwohl du zu diesem Zeitpunkt schon Schmerzen gewohnt sein wirst, wirst du hier nochmal die Hölle auf Erden erleben.



    Hier rutscht Blinx wie ein Schlittschuhläufer über den Boden, rutscht aber wie bei Smash Bros. Brawl willkürlich alle fünf Meter aus und liegt dann erstmal ein paar Sekunden bewegungsunfähig auf dem Rücken, bis er dann endlich wieder aufsteht, nur um dann fast direkt wieder auszurutschen.
    Währenddessen gibt es plötzlich Gegner, welche auf dich zuspringen und riesige Explosionen verursachen, während eine andere fiese neue Gegnerart dich gleichzeitig versucht in einem Wirbelsturm festzuhalten, damit dir das Bombenvieh auch garantiert einen fetten bombigen Kuss aufdrücken kann.
    Gleichzeitig, in all dem absoluten Krieg, kracht der Boden an vielen Stellen dann auch noch ohne Vorwarnung unter dir weg und du verlierst hier einfach nur super schnell alle deine kostbaren Herzen.
    Altbekannte Gegner haben natürlich mittlerweile mehr Leben als früher, du musst sie aber natürlich zwingend alle besiegen und das ganze natürlich in zehn Minuten bewerkstelligen.
    Die Level nach Everwinter sind zwar nicht unbedingt leichter, doch war hier der Anstieg der Schwierigkeit wie ein Agumon, was zu SkullGreymon digitiert.
    Und hier habe ich als Kind dann entgültig entrüstet das Handtuch geworfen.
    Einfach keine Chance. Keine Kraft mehr.
    Wie konnte man dieses Spiel nur so heftig machen?

    Zeit noch für was positives und eigentlich wichtiges was wohl weiter oben hätte stehen sollen.
    Aber ich bin kein professioneller Reviewer oder sowas.
    Deshalb schreib ich hier einfach sehr spontan drauf los.

    Ich möchte hier aber mal anmerken, dass obwohl man hier durch die Hölle geht, das Spiel sehr hübsch aussieht.
    Obwohl es ein OG Xbox Spiel ist, kann es locker mit vielen vielen Xbox 360 Games mithalten.
    Hier wurde sich wirklich Mühe gegeben. Das habe ich vorallem nach meinem Replay jetzt nochmal gemerkt.

    Der Artstyle hat dazu auch noch einen niedlichen und ulkigen Flair mit dieser Welt voller krummer verbogener Gebäude und Objekte.



    Auch Blinx selber ist schon einfach ein sympathisches Kerlchen.



    Und die Musik, der ganze Soundtrack ist meiner Meinung nach ein absoluter Banger.
    Jede Welt hat eine eigene super catchy spaßige Musik, teilweise vom Composer von Sonic Heroes.
    Sogar die Musik vom höllischen Everwinter ist saucool.

    Man könnte noch positiv anmerken, dass das Zeitmanipulationsfeature wirklich kreativ umgesetzt ist und bis heute ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal dieses Spiels geblieben ist.

    Aber man muss einfach zugeben, dass das Gamedesign an einfach allen Ecken des Spiels bösartig ist.
    Das Game wurde absolut gegen die Freude und für den Frust des Spielers designt.

    - Unglaublich zähe Gegner mit unfairen Unbesiegbarkeitsmomenten, welche dich lange warten und ausweichen lassen, welche du aber besiegen musst..
    - ..obwohl du ein sehr knappes zehn Minuten Zeitlimit hast, wodurch du immer gestresst herumrennst und die Level gar nicht in Ruhe genießen kannst
    - Ein schlimmes Zeitkristallsystem, welches dich beim Einsammeln falscher Kristalle damit bestrafst, dass du gar nichts bekommst..
    - ..obwohl du manchmal gezwungen bist bestimmte Zeitfähigkeiten und ohne einfach den kompletten Höllenlevel von vorne spielen musst
    - Ein Shop der Spielerunfreundlicher gar nicht sein könnte mit viel zu teuren Sachen, welche einem durch den Kauf anderer Sachen wieder weggenommen werden
    - Viel viel viel zu wenig Gold für den überteuerten Shop
    - Everwinter

    Ein wirklich böses Spiel.
    Und oben schrieb ich irgendwo, dass ich es als Kind abgebrochen habe.
    Vor so ca. zehn Jahren, hab ich das Spiel nochmal in die Xbox360 eingelegt.
    Hier fühlte ich mich wieder genauso wie damals und kam auch wieder nur genauso weit wie zu meiner Kindheit.
    Everwinter hat mir auch hier wieder den Rest gegeben. Wieder keine Chance gehabt.

    Dann habe ich vor ein paar Tagen meine OG Xbox mal wieder rausgekramt und mal so richtig auf Vordermann gebracht.
    Aufgeschraubt, Kondensatoren, Lüfter und Leerlaufpaste gewechselt, eine dicke HDD eingebaut und wieder schön neu eingerichtet.
    Da habe ich mir dann geschworen, es endlich durchzuziehen.
    Ich muss dieses Kindheitsspiel nach über 20 Jahren endlich zuendebringen.
    2000 Spielstunden verschiedener Fromsoftware-Spiele, Jak II, 1500 Stunden Smash Ultimate müssen doch reichen!!

    ICH BRING DAS ZUENDE.



    Viel Blut habe ich verloren.

    Aber natürlich..



    hab ich es geschafft.

    Hab die Engine und Spielmechaniken mit all ihren Unfeinheiten vollständig in mich aufgenommen und das ganze jetzt auf 100% gespielt und sogar in allen Leveln die oben gar nicht erwähnten geheimen versteckten Katzenmedaillen gesammelt, alle Level mit Rang S+ abgeschlossen und damit das geheime Entwicklervideo freigeschaltet, sowie den ultimativen TS-X7-Supreme Staubsauger und das 30.000G Zebra Outfit gekauft.

    Jetzt kann ich mich ausruhen.



    Vorsichtige Bewertung:

    07/10 für jeden normalen Gamer.
    03/10 für die, die böses Gamedesign in Kontrollerzerstörung umleiten.
    10/10 für Masochisten und Menschen die ihre Kindheit nicht ruhen lassen können.

    Trotz allem was mir das Spiel angetan hat, ist es wohl mein zweitliebstes Xbox Spiel, nach Jet Set Radio Future natürlich. Ja okay, und vielleicht die Halos..

    Kleiner Funfact zum Schluss:
    Blinx sollte Microsofts Maskottchen werden. Wurde dann aber in einem Atemzug automatisch Master Chief.
    Da war echt nichts zu machen.
    Geändert von Marlonius (13.10.2023 um 15:45 Uhr)

  10. #5520
    Avatar von Garo
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    Schönes Review, Marlon. Hut ab! Und natürlich auch vor deiner spielerischen Leistung, das durchzuziehen!
    Blinx wollte ich schon immer Mal spielen. Microsoft sollte da echt Mal ein Remaster entwickeln lassen. Vllt von 4J Studios, die auch die Remasters der beiden Banjo-Spiele gemacht haben.

    Hab btw gerade Mal nach dem Blinx-Entwicklern gesucht. Das ist tatsächlich von Artoon, dem Entwickler von Yoshi's Universal Gravitation (das GBA-Spiel mit dem Gyro-Sensor im Modul), Yoshi's Island DS, Blue Dragon und zuletzt Fling Smash auf Wii. Die wurden zwischenzeitlich von AQ Interactive gekauft und wurden dann ins Unternehmen eingegliedert, u.a. um mit Mistwalker an The Last Story zu arbeiten (gibt ein gutes Let's Play von Tiago auf dem NO-Kanal). Das war dann auch deren Last Story, weil das Unternehmen dann mit Marvelous (bekannt für Story of Seasons) verschmolz.
    Kurz: Die sind weg vom Fenster.
    Geändert von Garo (13.10.2023 um 12:49 Uhr)

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