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  1. #1

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    19.11.06 NO-Tagebucheintrag von mutant: Inventur

    Man stelle sich einfach mal vor man würde auf einer Welt leben, auf der es zwei verschiedene Geschlechter geben würde. Wo Menschen dann trotz verschiedenen Geschlechtern (Man unterscheidet: Mit Pinsel und ohne Pinsel) dann sogar gleich behandelt werden würden. Wahrscheinlich würde es dann auch keine Rassentrennung unter Hunden mehr geben. Jeder verdammte Köter wäre gleich. Um Menschenkenntnis und Gleichbehandlung zu erhalten wäre dann eine Körperliche Inventur (= Die körperlichen Vermögensgegenstände werden durch Zählen, Messen oder Wiegen aufgenommen. laut Wikipedia) von Nöten. Alle Organe im und um den Körper zu zählen und die jeweiligen Wert daraus zu ermitteln wäre eine Möglichkeit um Gleichheit zu erhalten. Durch das wiegen der "Gegenstände" könnte man immerhin eine Wertvorstellung bekommen. Totenköpfe könnten endlich im Fernsehn gezeigt werden und die Absurdität würde unter den Tisch fallen. Es wäre vollkommen normal. Totenschändung wär wieder selbstverständlich und öffentliche Hinrichtungen wären die Folge.
    Letztens meinte jemand zu mir, er würde es genauso machen, wie die Soldaten. Nur um Aufmerksamkeit zu erregen und endlich in der Bild-Zeitung zu stehen. Neue Skandale braucht so ein Land neben den tollsten TV-Sendungen. Ein Ex-Big-Brother lässt sich ausserdem adoptieren. Publicity kostet heutzutage läppische 300.000 Euro. Und wirklich jeder ist käuflich. Das ist sicher.
    Auch hier im Forum machen sich Trends breit. Wiieso eigentlich? Jeder dritte rennt hier mit einer Twighlight Princess Signatur rum. Aber sowas ist doch ganz normal. Hat jemand was anderes behauptet? Es mag vielleicht unverständlich klingen, wenn jemand sagen würde, dass Menschen unterschiedlicher Natur wären, aber sowas käme dann auch nur aus dem Mund von Idioten. Wir müssen einfach eine Gleichheit schaffen. Nix von wegen Meinungsfreiheit oder Geschmackssache. Wir müssen sein wie Roboter. Das hat nur positives. Keine Gefühle, keine Trauer, mehr Arbeit. >FÜR WEN??
    Und das man den Medien heutzutage noch Einfluss oder gar Manipulation unterstellt.. . Gott, wer kommt denn auf so eine Idee?
    Das Jahr 2006 neigt sich langsam dem Ende. Anschläge waren nichtmehr soo viele. Aber Scheisse gabs trotzdem genug. Religion, Krieg, Öl? Hat eigentlich jemand gewollt das sich das jemals ändern wird? In China gibts ja fast nur noch dreckiges Wasser. Fische müssen dort importiert werden. Wer will denn heutzutage noch Fisch? MacDonalds bietet es heutzutage doch auch als Fast-Food an! Mittlerweile gibts sogar Grünfutter. Wird man Fast-Food-Ketten noch nachreden können, das sie keine Vielfalt haben? Oder sind es wirklich die Leute, die kaufen was sie müssen?
    Wenn man jetzt eine Bilanz aufstellt, kann man zufrieden sein mit dem, was man hat. Die Waage ist sicher nicht bei allen gleich auf. Trotzdem ist das, was ist, für uns oft gar nicht recht. Aber uns hat ja auch niemand verboten aus dem Leben zu treten, um alles besser zu haben, oder?

  2. #2
    Avatar von Hakahori
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    Wirklich ein interessanter, fast schon ironisch abstrakter Text.
    Aber worauf willst Du hinaus?

  3. #3

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    Vieles wurde und wird uns vorgegaukelt zu sein, was gar nicht ist, siehe
    Emanzipation.
    Medieneinfluss.
    usw.

    Es ist das was unter der Oberfläche steckt. Probleme und Krisen werden verdrängt und versteckt. Einerseit reden wir von Freiheit, anderseits diskutieren wir drüber, ob wir jeden Bürger eine Identifikationsnummer geben.
    Das ist nicht Kuba, das ist nicht die DDR, das ist Deutschland.
    Wenn ich Anarchie-Kiddies sehe, die vorgekaute Parolen rufen und keine Ahnung was sie bedeuten, ja wie sinnlos sie doch sind, weiß ich:
    wir sind wieder am Anfang. Lernen seinen eigenen Verstand zu nutzen. Auf seine eigenen Gefühle zu hören.

    Zu behaupten, alles wäre ok oder wird bestimmt bald besser werden, ohne etwas zu tun, dass ist meine Defenition von realitätsfremd.
    Und so war 2006: realitätsfremd.

  4. #4
    Avatar von Hakahori
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    Du sprichst einige Dinge an und in allen Dingen muss ich Dir zustimmen. Realitätsfremd war nicht nur 2006, sondern auch die Jahre zuvor und werden wahrscheinlich auch die kommenden Jahre sein.

    Das einzige was man machen kann ist sich selbst nicht so zu verhalten wie die Mainstream-Menschen um uns herum. Alle lassen sich von Medien oder anderen Meinungen beeinflussen. Die persönliche Meinung bilden sich die Leute heutzutage nicht mehr selbst, sondern wiederholen nur das, was in Zeitungen steht oder was die Mehrheit im Freundeskreis denkt. Freidenker sind verkannt. Man hasst schlaue Kerle, man verachtet aber auch die Dummen. Wie soll man sich also verhalten?! ... DAS ist für mich realitätsfremd und leider trauriger Alltag in Deutschland (und der ganzen Welt).

    Endet das erst mit dem Ende der Menschheit?

  5. #5
    Avatar von Shiek
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    Ein interessanter Denkanstoß. Vor allem in der aktuellen Lage merkt man diese Mainstreamdenker wieder extrem stark. Aber, war das nicht irgendwie immer so? Und wie könnte man das ändern? Echt guter Diskusionsstoff...

  6. #6
    Avatar von Hakahori
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    IMO kann das nur jeder von sich aus ändern. In der Hinsicht kann man keinen Dritten "überreden" bzw. wieder davon überzeugen, dass er selbst auch eine Meinung hat. Das funktioniert nicht.
    Die Leute müssen endlich aufwachen - wenn sie es überhaupt wollen. Bestes Beispiel ist doch der Gruppenzwang. Teilt man da in einem "Freundeskreis" eine andere Meinung (= seine Meinung), ist man ratz-fatz uncool, wird gemobbt oder was auch immer. Davor haben die Meisten Angst und beugen sich "den Stärkeren". Schwachsinn.

  7. #7
    Avatar von Shiek
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    Ich stimme dir da zu, jeder muss das von sich aus tun!

    Original von The Undertaker
    Die Leute müssen endlich aufwachen - wenn sie es überhaupt wollen.
    Nur das ist wohl der Knackpunkt! Wie kann es bewerkstelligt werden, dass diese Menschen von allein sagen: "Stimmt, so kann ich nicht weitermachen!" Da müsste ja fast eine globale Revolution in den Köpfen aller Menschen stattfinden.

  8. #8
    Avatar von 3-CXT
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    was meinst du in deinem Text mit: " Scheiße gab es genug, Religion, Krieg, ÖL?" Was meinst du damit? also speziell bei dem Thema Öl verstehe ich das nicht ganz?
    Der Rest ist interessant geschrieben und bringt zumeist realitätsfremde Menschen zum nachdenken. Ich hab auch einige Aha Erlebnisse in meiner Beruflichen Karriere erleben dürfen und sehr sehr oft gemerkt, wie das IST von dem Bild-Zeitungsdenker sich unterscheidet. Leider sind die Meisten nicht wirklich in der Lage darüber nachzudenken und akzeptieren es einfach so wie es ist, bzw lassen sich vieles Einreden.

    Gruß Chris




  9. #9

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    Ja fuck, Rohstoffe werden doch immer weniger. Wir schmeissen damit um uns und tun so als gäb es keine Generationen nach uns. Wird es ja auch nicht geben, da die Welt schon vorher mit Atommüll verseucht sein wird. Also scheiss was drauf!

  10. #10
    Avatar von 3-CXT
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    Original von mutant
    Ja fuck, Rohstoffe werden doch immer weniger. Wir schmeissen damit um uns und tun so als gäb es keine Generationen nach uns. Wird es ja auch nicht geben, da die Welt schon vorher mit Atommüll verseucht sein wird. Also scheiss was drauf!
    1960 hat man noch gesgt, unsere natürlichen rohöl reserven würden noch knapp 20 jahre reichen
    1980 sagt man.. unsere rohöl reserven würden noch knapp 20 jahre halten
    2000 hat man das selbe gesagt.. und durch den technologischen fortschritt findet man mehr rohölreserven und die damals noch schwer erreichbaren sind jetzt auch kein problem mehr.

    und 2020 heißt es wieder.. das öl, das öl, es wird nur noch knapp 20 jahre reichen dann ist schluss. tsss. wir gehen schon allgemein sparsamer mit dem öl um als zuvor.




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