1. #1
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    Ein klassisches Simpel-Thema, das ich weder irgendo in Foren entdeckte noch jemals eröffnete. Nach vielen Jahren tu ich es hiermit, besser spät als nie. Was gibt es besseres an Hauptthemennamen als der damals bekannte Werbeslogan allgemein seitens Nintendo? kann mir da nix vorstellen.

    Auch wenn ich damit zu rechnen habe, daß hier kaum einer dafür interessiert genug für diese Konsole ist, trotzdem: Hier mein wiederholter Tribut an genau die Videospielkonsole, die zugleich den zuvor zerstörten Videospielemarkt rettete und auch neu erfand bzw inspirierte.

    Zwischendurch mal eine interessante Anekdote zum Satz, der auf jedem NES-Spiel auf der Verpackung draufsteht: "This game cannot be used with the Mattel or NES versions of the Nintendo Entertainment System". Zu Mattel: damals gab es auch vom sehr bekannten Barbiepuppen-Hersteller eine Videospielkonsole namens "Mattel Intellivision". Bei "NES version" weiß ich das leider nicht gänzlich mehr, hatte aber irgendwas mit eigenem Format entweder in Großbritannien oder Frankreich zu tun.

    Lustig war zudem oft das Vorwort in manchen Deutschsprachigen Bedienungsanleitung, vorzugsweise für Spiele von Konami oder Palcom: "Vielen Dank" etc, "Nun sind sie stolzer Besitzer von Spiel Xyz" usw. In manch einer Bedienungsanleitung haperte es zudem sehr an der korrekten Rechtschreibung. Dies war vor allem zufälligerweise bei der Anleitung zu "George Foreman's KO Boxing" der Fall... alsob die vom Druckverlag zuvor selbst gegenseitig geboxt hätten

    Und trotz der berühmten strengen Qualitätskontrollen seitens Nintendo selbst, damit eine Lizenz mit Qualitätssiegel zustande kam, erschien nicht nur in den USA viel Trash... der oft aber trotzdem richtig Spaß machte. Ansonsten habe ich von ca. 700 erschienenen Titel mindestens 150 Favouriten, unterhalte mich hier aber gerne über alles, was mit dieser Konsole zu tun hat
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  2. #2
    Avatar von Karltoffel
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    Das "Playing with Power" hab ich - glaube ich - zum ersten Mal bei Youtube gehört. Ich kann mich allerdings auch an überhaupt keine NES-Werbung erinnern. Während der Slogan in den USA vermutlich jedem Kind ins Hirn gebrannt wurde, haben die vielzahl an Nintendo-Distributoren es hierzulande schlicht nicht auf die Reihe bekommen.

    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Zwischendurch mal eine interessante Anekdote zum Satz, der auf jedem NES-Spiel auf der Verpackung draufsteht: "This game cannot be used with the Mattel or NES versions of the Nintendo Entertainment System". Zu Mattel: damals gab es auch vom sehr bekannten Barbiepuppen-Hersteller eine Videospielkonsole namens "Mattel Intellivision". Bei "NES version" weiß ich das leider nicht gänzlich mehr, hatte aber irgendwas mit eigenem Format entweder in Großbritannien oder Frankreich zu tun.
    Nintendo eine Vielzahl von Distributoren in Europa, z.B. Bienengräber in Deutschland und eben Mattel in England und Italien. Mattel bestand wohl darauf, dass sein NES inkompatibel zum Rest ist, also gab es neben der "European Version" auch die "Mattel Version".
    Als Nintendo 1990 den Vertrieb in Europa selbst übernahm, haben sie die Mattel-Version einfach in "NES Version" umbenannt.

    Dass Mattel eine eigene Konsole hatte, überrascht gar nicht. Nach Pong wollten einfach viele Spielzeughersteller im Videospiel-Markt mitmischen, und haben entweder eine Konsole vertrieben oder selbst entwickelt. Und nachdem sie mit einer der beiden Varianten gescheitert sind, haben sie oft die andere ausprobiert.
    Nintendos Einstieg ins Videospielgeschäft war ja auch der Vertrieb des Magnavox Odyssey.

    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Lustig war zudem oft das Vorwort in manchen Deutschsprachigen Bedienungsanleitung, vorzugsweise für Spiele von Konami oder Palcom: "Vielen Dank" etc, "Nun sind sie stolzer Besitzer von Spiel Xyz" usw.
    Ich glaube, das zeigt wunderschön die damals noch kundenorientierte Mentalität der Publisher, die heute einfach fehlt.

    Konami Europa hatte damals seinen Sitz auch in Deutschland, was so ein bisschen die etwas hochwertigeren deutschen Anleitungen erklärt. Und wieso die sich als einziger Publisher Gedanken über die BPjS gemacht haben: Eine Beschlagnahmung eines Spiels wäre einem europaweitem Verkaufsverbot gleichgekommen.

    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Und trotz der berühmten strengen Qualitätskontrollen seitens Nintendo selbst, damit eine Lizenz mit Qualitätssiegel zustande kam, erschien nicht nur in den USA viel Trash...
    Welche Qualitätskontrolle? Nintendo hat einfach die Anzahl Spiele pro Publisher beschränkt und darauf spekuliert, dass diese dann eben nur die qualitativ hochwertigen Titel veröffentlichen. Ergebnis waren dann eben Marken wie Palcom, mit denen Publisher diese Regel umgangen haben.

  3. #3
    Avatar von mr.murdock
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    Ja ich zähle zu denen, die es wohl nie so einfach vergessen. "Have more fun" kam ja so ziemlich mit dem Super Nintendo, "The new dimension of fun" mit dem Nintendo 64 sowie "Gaming 24:7" mit dem Gamecube. Sehr oft sah ich selbst Werbung zu "The Legend Of Zelda", "Super Mario Bros. 3" und dem NES-Paket mit Super Mario Bros. sowie Duck Hunt 2 in 1. Zumindest was mir auf Anhieb einfällt.

    Palcom und Konami waren sowas wie Schwester- und Subunternehmen in der Art.

    Ich glaube eher, es war die Verwechslungsgefahr zwischen NES und Intellivision-Modulen. Zumindest rechtlich gesehen für alle Fälle draufgeschrieben, wie zum Beispiel manchmal auf einem Videospiel "do not eat" draufsteht Ansonsten war es insbesondere bei Castlevania so, z.B. erschien Teil 3, "Dracula's Curse" in USA durch Konami und Europa durch Palcom.

    Mit der Qualitätskontrolle wurde ja auch nur vermieden, daß man 100 Dollar oder DM für ein Spielemodul mit nur 4 eingespeicherten Strichen überhaupt auf dem Markt bringt, sehr übertrieben ausgedrückt. Dies war ja auch oft Mitursache für den Zusammenbruch des Videospielemarktes in Etwa um 1983.
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  4. #4
    Avatar von Karltoffel
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    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Ich glaube eher, es war die Verwechslungsgefahr zwischen NES und Intellivision-Modulen. Zumindest rechtlich gesehen für alle Fälle draufgeschrieben, wie zum Beispiel manchmal auf einem Videospiel "do not eat" draufsteht Ansonsten war es insbesondere bei Castlevania so, z.B. erschien Teil 3, "Dracula's Curse" in USA durch Konami und Europa durch Palcom.
    Nein, das ist so ein Nintendo-Fetisch. Der Text wurde ja auf NES-Spiele in Europa außer England/Italien gedrückt, wo es überhaupt keine Verwechslungsgefahr mit einer Mattel-Konsole bestand. Der Text findet sich in verschiedenen Varianten auf jedem europäischen Nintendo-Spiel mit Region-Lock.

    Auf dem 3DS heißt es z.B. "Nur zur Verwendung mit der europäischen und australischen Version des Systems".

    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Mit der Qualitätskontrolle wurde ja auch nur vermieden, daß man 100 Dollar oder DM für ein Spielemodul mit nur 4 eingespeicherten Strichen überhaupt auf dem Markt bringt, sehr übertrieben ausgedrückt. Dies war ja auch oft Mitursache für den Zusammenbruch des Videospielemarktes in Etwa um 1983.
    Die Ursache für den Crash war nur bedingt die Masse an schlechten Spielen.
    Problematisch waren eher das Fehlen von guten Spielen, und die miese Hardware im Vergleich zu den aufkommenden Heimcomputern.

    Dass der Markt komplett zusammengebrochen ist und von Nintendo of America und dessen Seal of Quality gerettet wurde, ist eine (von NOA selbst verbreitete) urbane Legende. Viel mehr als NOA hat vermutlich die Miyamoto zum Videospiel-Comback beigetragen. Denn eigentlich hätte man am Anfang nur eine Konsole mit Super Mario Bros. in den Laden stellen müssen, und es hätte sich von selbst verkauft.

  5. #5
    Avatar von mr.murdock
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    Das eine ist Quark, das andere habe ich doch sehr viel verständlicher geschrieben. Miyamoto trug maßgebend zur "Rettung" bei, das habe ich ja nicht geleugnet.

    1984 war ich gerade mal 5, Jahre später aber 7 und 8. Ich bekam also schon mit, wie es sich Anfang der 1980er zugetragen hatte. Vorwiegend war dieses Ereignis durch sehr schlecher Spiele und Raubkopien verursacht worden. Ich meine es nicht böse, aber der Fernseher ist schon längst ein Gerät, der sehr viel Dünnzeug wiedergibt. Wenn dort diese Informationsquellen herkommen sollten. Schlimm genug ist, daß in allen Belangen manch ein 60-jähriger bewußt Quatsch erzählt.


    um doppelte Beiträge zu vermeiden


    wovon viele sicher auch schon gehört haben, für das NES wurde ursprünglich auch schon Internetdienstleistungen vorgesehen. Da aber 1994 zu wenig Nachfrage an NES-Produkten bestand und das Super Nintendo sowie der Game Boy am ehesten beliebt waren, wurde dieses Vorhaben fallengelassen, bis auf in Japan. Jedoch nicht länger als 4 Wochen gab es diese Internetmöglichkeit dort. Zum Beispiel konnte man dort für The Legend Of Zelda beliebig eigene Dungeons kreieren und diese der gesamten Kugel, besser ausgedrückt in Japan, zeigen und zur Verfügung stellen.

    Für das Nintendo 64 gab es Jahre später ein sehr ähnliches Vorhaben mit dem 64DD-Laufwerk, das ebenso fast überall vorzeitig beendet wurde, und ganze 2 Wochen in Japanischen Märkten zum Verkauf stand. Die Gemeinsamkeit des NES und Nintendo 64 ist ein Anschluß unterhalb beider Konsolen, wofür jeweils beides zunächst geplant worden war.

    Ansonsten widerlege ich strikt das beliebte Vorurteil, alle Spiele von Acclaim, Ljn und Mindscape seien schlecht. Wie wäre es mit u.a. "Alien 3" von Acclaim/ Ljn, "Dirty Harry" und "Friday The 13th" von Ljn sowie "Road Blasters" und "Captain Planet" von Mindscape? Ein Keyboard mit Lernprogramm auf Modul namens "Miracle Piano Teaching System" erschien ebenso mal von Mindscape
    Geändert von mr.murdock (25.08.2019 um 18:51 Uhr) Grund: siehe zwischen 2. und 3. Absatz :)
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  6. #6
    Avatar von Karltoffel
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    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    1984 war ich gerade mal 5, Jahre später aber 7 und 8. Ich bekam also schon mit, wie es sich Anfang der 1980er zugetragen hatte. Vorwiegend war dieses Ereignis durch sehr schlecher Spiele und Raubkopien verursacht worden.
    Nun, das wirft drei Fragen auf:

    1.) Wieso haben deine Eltern (und alle anderen) dann nicht einfach die paar guten statt den vielen schlechten Spielen gekauft? Informieren konnte man sich ja bereits, schließlich gab es Videospielmagazine im größeren Umfang seit Anfang der 80er Jahre?

    2.) Raubkopien betrafen primär Home-Computer, nicht Videospielkonsolen. Bringst du da nicht zwei Dinge durcheinander? Waren eure Spiele zuhause vielleicht einfach schlecht, weil ihr jeden Rotz kopiert habt?

    3.) Wenn viele schlechte Videospiele zum Crash führen (können), wieso haben EA, Ubisoft und Activision es trotz aller Versuche nicht geschafft, den Markt kaputtzumachen? Meine Theorie: Weil es zwischen all dem Dreck – von dem es heute übrigens ein Vielfaches von damals gibt – es immer wieder gute Spiele gibt.


    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    wovon viele sicher auch schon gehört haben, für das NES wurde ursprünglich auch schon Internetdienstleistungen vorgesehen. Da aber 1994 zu wenig Nachfrage an NES-Produkten bestand und das Super Nintendo sowie der Game Boy am ehesten beliebt waren, wurde dieses Vorhaben fallengelassen, bis auf in Japan. Jedoch nicht länger als 4 Wochen gab es diese Internetmöglichkeit dort.
    Laut Wikipedia war das Modem und der Online-Service für 3 Jahre in Betrieb.

    Ich vermute auch, dass du Nintendos NES-Modem (Prototyp Ende der 80er Jahre) hier mit dem unabhängigen Serviceprovider XBAND verwechselst, der 1994 auf SNES und Megadrive gestartet ist.


    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Für das Nintendo 64 gab es Jahre später ein sehr ähnliches Vorhaben mit dem 64DD-Laufwerk, das ebenso fast überall vorzeitig beendet wurde, und ganze 2 Wochen in Japanischen Märkten zum Verkauf stand.
    Der 64DD wurde etwas über ein Jahr offiziell mit neuen Spielen von Nintendo supported. Ein wunderbares Sammlerstück, zumal der F-Zero-Streckeneditor auch heute noch ein guter Grund ist, das Gerät einzuschalten. (Es gibt nichts schöneres als einen Kurs, bei dem 29 Computergegner von der Strecke abkommen ...)

    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Die Gemeinsamkeit des NES und Nintendo 64 ist ein Anschluß unterhalb beider Konsolen, wofür jeweils beides zunächst geplant worden war.
    Diesen Anschluss hatte jede Nintendo-Konsole bis einschließlich Gamecube – für nachfolgende Konsolen gab es dann ja USB als Anschluss für alles. Er wurde auch bei allen Konsolen verwendet.

    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Ansonsten widerlege ich strikt das beliebte Vorurteil, alle Spiele von Acclaim, Ljn und Mindscape seien schlecht. Wie wäre es mit u.a. "Alien 3" von Acclaim/ Ljn, "Dirty Harry" und "Friday The 13th" von Ljn sowie "Road Blasters" und "Captain Planet" von Mindscape? Ein Keyboard mit Lernprogramm auf Modul namens "Miracle Piano Teaching System" erschien ebenso mal von Mindscape
    Ich find Alien 3 und Friday 13th ziemlich doof. bei Captain Planet hab ich seinerzeit Brechreiz bekommen, obwohl ich riesiger Fan der TV-Serie war. Das einzige gute Spiel von Ljn, an das ich mich erinnere, war "The Amazon Spider-Man" auf dem Gameboy. Aber das wurde auch von Rare entwickelt. Und es war so bockschwer, dass ich es als Kind einfach nur gehasst habe.

  7. #7
    Avatar von mr.murdock
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    Entschuldigen Sie bitte, werter Herr Du bringst hier aber eine ganze Menge durcheinander. Ich bin der Erste meiner Familie überhaupt der damit anfing, sich für Videospiele zu interessieren. Raubkopien waren immer ein ernstzunehmendes Problem gewesen und werden es weiterhin sein. Egal in welchem Staat oder Land. 1983 hatten es zu viele Raubkopierer nunmal fürs Erste geschafft. Komisch empfand ich nur vor 20 bis vor 7-8 Jahren, wieso der Videospielemarkt dürch eine Menge an Müll in dieser Zeit nicht zusammenbrach. Ehrlich gesagt aber nicht so komisch, weil einige Gesichtspunkte außerhalb der Videospiele zu berücksichtigen sind.

    mit Acclaim und Ljn ist es wie mit sonst welchen Vertrieben und Programmierfirmen, Geschmäcker sind Maschinen. Dies empfand ich ja nebenbei schon immer als Problem deshalb, ein Spiel bei Bewertungen in Grafik, Sound und Spielspaß wie einen Kuchen zu teilen, vor allem Spielspaß. Jedes Spiel macht nicht wirklich Jeden Spaß

    Was das Nintendo 64DD angeht, da bin ich auf Garo's Meinung sehr gespannt, das N64 war ja offensichtlich voll und Ganz seine Zeit. Ich sage, für das 64DD waren ursprünglich Mario Artist und Doshin The Giant geplant (zweiteres erschien danach für den Nintendo Gamecube), das Erscheinen des 64DD war ursprünglich für 1997 geplant, danach immer wieder verschoben und anschließend gestrichen.

    Man sollte schon wissen, daß genauso auf wikipedia nicht alles stimmt, was draufsteht
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  8. #8
    Avatar von Karltoffel
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    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Entschuldigen Sie bitte, werter Herr Du bringst hier aber eine ganze Menge durcheinander. Ich bin der Erste meiner Familie überhaupt der damit anfing, sich für Videospiele zu interessieren.
    Und du bist dann als 5-jährige Steppke in den Laden gerannt und hast dir die Spiele so gekauft? Naja, vielleicht. Wer weiß, wie das in den USA damals gehandhabt wurde...

    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Raubkopien waren immer ein ernstzunehmendes Problem gewesen und werden es weiterhin sein.
    Raupkopien waren für die ersten Videospielsysteme ein eher geringeres Problem. Dazu waren die Module häufig in der Produktion zu teuer. Selbst der CIC-Chip des NES sollte vor allem unlizensierte Spiele verhindern. Bei Videospielen (und nochmal ausdrücklich: Ich spreche nicht von Computerspielen für C64, VC20 und Co) wurden Raubkopien erst mit dem SNES und Geräten wie dem Super Magicom zum Problem.

    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Egal in welchem Staat oder Land. 1983 hatten es zu viele Raubkopierer nunmal fürs Erste geschafft.
    Richtig. Durch Kopieren von Floppy-Disks. Es gab aber keine Floppy-Disk-Laufwerke für Videospielkonsolen. Sondern nur für Heimcomputer.

    Und nochmal: Der Crash der amerikanischen Videospielindustrie bedeutete nicht, dass es keine Spiele mehr gab, oder nur noch schlechte. Die US-Unternehmen blieben nur auf ihren Konsolen und ihren Spielen sitzen, weil sich die Kunden lieber ausländische Heimcomputer gekauft haben. Weil diese bessere Spieleumsetzungen boten, bessere Grafik und viel eher das Arcade-Feeling.

    Zitat Zitat von mr.murdock Beitrag anzeigen
    Was das Nintendo 64DD angeht, da bin ich auf Garo's Meinung sehr gespannt, das N64 war ja offensichtlich voll und Ganz seine Zeit. Ich sage, für das 64DD waren ursprünglich Mario Artist und Doshin The Giant geplant (zweiteres erschien danach für den Nintendo Gamecube), das Erscheinen des 64DD war ursprünglich für 1997 geplant, danach immer wieder verschoben und anschließend gestrichen.
    Ich vergess immer, dass du Amerikaner bist, und daher eine komische Weltsicht hast....

    Fürs 64DD war verdammt viel geplant. Sogar ein Zelda. Und es erschien auch in Japan, weil Yamauchi es als Schande empfunden hätte, das Gerät nach den vielen Ankündigungen nicht zu veröffentlichen.

    Aber ich glaub dir einfach mal. Vermutlich hat man mir bei meinem Japan-Urlaub Drogen eingeflößt und ich hab das 64DD in den 2nd-Hand-Läden nur geträumt.

  9. #9
    Avatar von mr.murdock
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    Statt Maschinen meinte ich da natürlich verschieden, blöder Schreibfehler meinerseits Ansonsten freut es mich auf einmal sehr, daß ich mit Deinem Beitrag sehr viel anfangen kann, mein Kompliment, ich empfinde es als erfrischend

    Zitat Zitat von Karltoffel Beitrag anzeigen
    Und du bist dann als 5-jährige Steppke in den Laden gerannt und hast dir die Spiele so gekauft? Naja, vielleicht. Wer weiß, wie das in den USA damals gehandhabt wurde...
    Du wirst es vielleicht kaum glauben, es stimmt, aber natürlich paar mal tagsüber. Mitte der 80er wohnte ich zwischendurch aber in D-Land (in D-Land zudem zunächst geboren), wie einige Zeit später nochmal etwas kürzer, zwischendurch zudem mal in GB. Das waren aber noch die 1980er, und auch so gut wie alleine nur die USA. Nur selbst gekauft nicht, das entschieden natürlich die Eltern

    Zitat Zitat von Karltoffel Beitrag anzeigen
    Raupkopien waren für die ersten Videospielsysteme ein eher geringeres Problem. Dazu waren die Module häufig in der Produktion zu teuer. Selbst der CIC-Chip des NES sollte vor allem unlizensierte Spiele verhindern. Bei Videospielen (und nochmal ausdrücklich: Ich spreche nicht von Computerspielen für C64, VC20 und Co) wurden Raubkopien erst mit dem SNES und Geräten wie dem Super Magicom zum Problem.
    für NTSC-Versionen gab es vereinzelt auch in (West-)Deutschland ein klein wenig diese Problematik auch bei NES-Spielen. Man erkannte diese natürlcih viel einfacher, und konnte diese meistens strikt von so genannten Promo-Modulen unterscheiden, aber nicht immer. Man denke an die 5000 in 1 oder Wrecking Crew und Contra-Module. Jedenfalls war es zu NES-Zeiten nicht unbedingt anders


    Zitat Zitat von Karltoffel Beitrag anzeigen
    Richtig. Durch Kopieren von Floppy-Disks. Es gab aber keine Floppy-Disk-Laufwerke für Videospielkonsolen. Sondern nur für Heimcomputer.

    Und nochmal: Der Crash der amerikanischen Videospielindustrie bedeutete nicht, dass es keine Spiele mehr gab, oder nur noch schlechte. Die US-Unternehmen blieben nur auf ihren Konsolen und ihren Spielen sitzen, weil sich die Kunden lieber ausländische Heimcomputer gekauft haben. Weil diese bessere Spieleumsetzungen boten, bessere Grafik und viel eher das Arcade-Feeling.
    genauestens genommen stimmt es natürlich. Jedoch bot an diesen Jahren kaum noch ein Geschäft bedeutend viele Videospiele an.



    Zitat Zitat von Karltoffel Beitrag anzeigen
    Ich vergess immer, dass du Amerikaner bist, und daher eine komische Weltsicht hast....

    Fürs 64DD war verdammt viel geplant. Sogar ein Zelda. Und es erschien auch in Japan, weil Yamauchi es als Schande empfunden hätte, das Gerät nach den vielen Ankündigungen nicht zu veröffentlichen.

    Aber ich glaub dir einfach mal. Vermutlich hat man mir bei meinem Japan-Urlaub Drogen eingeflößt und ich hab das 64DD in den 2nd-Hand-Läden nur geträumt.
    da streite ich mich aber lieber mit jemandem herum, der auch damals lange genug in Japan wohnte. In der Presse, auch in der Nintendo Power (offiziell von Nintendo herausgebracht) habe ich immer ganz genau alles aktuelle gelesen. Auch mit Zelda war etwas für das 64DD geplant, sowie ein Streckeneditor für F-Zero X
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