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4 Elements

von

Jens Jordan

29. März 2010

Nach der Vier-Elementen Lehre des griechischen Naturphilosophen Empedokles besteht alles Leben aus den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Jedem der vier Grundelemente wurden bei der Entwicklung der Lehre im 5.Jahrhundert v.Chr. auch Götter zugeordnet. Zeus hatte die Macht über das Feuer, Persephone über das Wasser, Hera über die Luft und Hades über die Erde. astragon hat sich der Vier-Elementen Lehre angenommen und ein Spiel mit den vier Grundelementen für den Nintendo DS entwickelt, welches wir nun testen durften.

Geschichte

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Ein düsteres Schicksal hat die Bewohner des magischen Königreichs ereilt: Die Naturgewalten wurden entfesselt und haben das einst wunderschöne Königreich in eine leblose Wüste verwandelt, der Himmel wurde von dunklen Wolken bedeckt, Flüsse froren zu und die Bäume starben. Nur wenn man die Bücher der Macht finden und entschlüsseln kann, wird man das Gleichgewicht der Elemente wieder herstellen und das Königreich damit retten können.

Kette um Kette zum heiligen Altar

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Um das Gleichgewicht der Elemente wieder herstellen zu können, muss man in den vier Büchern dafür sorgen, dass die magische Energie zum heiligen Altar gelangt. Dazu wird man auf ein aus roten, blauen, gelben und grünen Steinen bestehendes Spielfeld gebracht, wobei die Farben für die vier Grundelemente Feuer, Wasser, Luft und Erde stehen. Nun muss man Ketten aus mindestens drei gleichfarbigen, neben- und untereinander liegenden Steinen mit dem Stylus bilden, damit die Steine sich auflösen und die magische Energie in die Felder einfließen kann, die daraufhin mit neuen Steinen aufgefüllt werden. So bildet man Kette für Kette gegen die Zeit und sorgt so dafür, dass der Fluss einen Weg zum heiligen Altar findet. Ein gelber Pfeil zeigt einem dabei immer den aktuellen Weg zum Altar an. Das Besondere ist nun, dass Ketten aus mindestens fünf gleichfarbigen, neben- und untereinander liegenden Steinen eine Explosion auslösen, bei der auch die umliegenden Steine zerstört werden, die magische Energie einfließen kann und neue Steine anschließend automatisch eingesetzt werden.

Power-Ups als Unterstützung

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Neben diesen Grundlagen findet man auch mit steigendem Schwierigkeitsgrad besondere Power-Ups, die einem das Erreichen des heiligen Altars erleichtern können. Mit dem Spaten kann man beispielsweise beliebige Steine entfernen, ohne Ketten gebildet zu haben und mit der Bombe kann man gleich mehrere unliebsame Steine entfernen. Mit dem Tauschobjekt kann man zwei beliebige Steine auf dem Spielfeld austauschen und mit dem Mischenobjekt werden alle Steine auf dem Spielfeld neu gemischt. Die Power-Ups findet man nicht auf einem Spielfeld, sondern man bekommt sie für möglichst lange Ketten. Durch lange Ketten wird nicht nur eine Explosion ausgeführt und ein schnelleres aufladen der Power-Ups gewährleistet, sondern sie bringen auch mehr Punkte und zerstören unliebsame Blöcke wie beispielsweise Eisblöcke auf dem Spielfeld. Ist ein Stein nämlich in einem derartigen Block versteckt, kann er vorerst nicht zum Bilden einer Kette verwendet werden. Leider bleiben die meisten Power-Ups blass und tragen somit nicht unbedingt zur Erhöhung des Spielspaßes bei.

Bonus-Level

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Zwei Arten von Bonus-Level muss man immer wieder zwischen den eigentlichen Puzzle bestehen. Einmal werden einem mehrere Gegenstände angezeigt, deren Teile man auf einem Wimmelbild finden muss, um einen Schlüssel zu erhalten mit dem man eines der vier Bücher der Macht öffnen kann. Ein anderes Mal geht es auf Fehlersuche zwischen zwei, auf den ersten Blick identischen, Bildern, um zwischen den Seite eines Buches hin- und her blättern zu können. Beide Arten von Bonus-Leveln sind recht einfach und keine sonderliche Herausforderung, mehr Puzzle wären sicherlich eine bessere Alternative gewesen.

Grafik und Sound

Optisch wirkt 4 Elements“ hoffnungslos veraltet und die Grafik ist selbst für ein Puzzlespiel zu schlicht, abwechslungs- und animationsarm. Ockerfarbene Spielfelder mit vier farbigen Steinen und einer Handvoll zusätzlichen Steinen sind beileibe keine grafische Offenbarung. Auch akustisch bekleckert sich das Spiel nicht mit Ruhm. Die zu hörenden Melodien sind zwar nicht wirklich störend, tragen allerdings auch nicht zu einer packenden Atmosphäre bei.

Unsere Wertung

0/10

Fazit

4 Elements“ ist ein kurzzeitig unterhaltsames, kleines Puzzlespiel, wobei die Betonung eindeutig auf den beiden Wörtern kurzfristig und klein liegen muss. Wirklich abwechslungsreich ist das Spielkonzept, trotz Bonuslevel in Form von Wimmelbildern und Fehlersuchen, nämlich nicht und die 64 Level sind nun wirklich kein beeindruckender Umfang. Da die technische Präsentation ebenfalls nicht überzeugen kann, reicht es dank der wirklich gelungenen Idee und der guten spielerischen Umsetzung zu einer 6er-Wertung.

Weitere Infos

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4 Elements

Genre: Puzzle
USK: ab 0 freigegeben
Release: 22. März 2010
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