Mein eigeNach dem Release von Meine Tierpension: Tapsige Tierbabys“ aus dem Hause dtp young entertainment schickt Tivola mit „Mein eigener Tierbaby-Zoo“ die nächste Aufzuchtssimulation auf dem Nintendo DS ins Rennen, welches sich mit Aufgaben rund um die Pflege junger exotischer Tiere beschäftigt. Ob man mit diesem Konzept auf dem hart umkämpften Markt Fuß fassen kann, kann man nun in den nachfolgenden Zeilen erfahren.
Aus dem Leben eines Tierpflegers
Zu Beginn des Spiels kommen die vier Pinguinbabys Helli, Jogi, Sara und Tini in den Tierbaby-Zoo. Die Direktorin Kathrin Raue überträgt einem daraufhin die Aufgabe der Aufzucht und Pflege der Pinguinbabys, die besonders viel Pflege und Zuwendung benötigen. Sie selbst gibt einem dabei unterstützende Hilfen in Form eines kurzen Tutorials und teilt später neue Aufgaben per Email mit. Der Tagesablauf eines Tierpflegers reicht dabei vom Wechseln des Wassers und der Fütterung, über das Reinigen der Ställe, bis hin zu einem Freigang der Tiere im Außengehege. Die notwendigen Utensilien für die Aufgaben wie den Kescher zur Reinigung der Filteranlage findet man dazu in den jeweiligen Gebäuden auf dem Zoogelände, beispielsweise in diesem Fall im Lager. Da man allerdings immer nur sechs Gegenstände in seinem Inventar mit sich herumtragen kann, muss man im Laufe seines Tages häufiger zu den entsprechenden Gebäuden und seine Arbeitsgeräte austauschen.
Pinguin, Eisbär und Co.
Eine gute Pflege schlägt sich in guten Werten in den vier Bedürfnisleisten Freude, Hunger, Pflege und Fitness nieder. Wer sich bei der Pflege der Pinguine Mühe gibt und gute Leistungen erzielt, bekommt nach und nach auch noch die Pflege von Eisbären-, Elefanten-, Affen und Tigerbabys übertragen. Um bei den ganzen Aufgaben nicht die Übersicht zu verlieren und mit den falschen Reinigungsmaterialien im falschen Gehege zu landen, kann man eine Übersichtskarte aufrufen, auf der man die unterschiedlichen Gebäude des Zoos erkennen kann. Zusätzlich kann man sich eine Übersicht über den Zustand seiner Schützlinge aufrufen, um sich im Notfall schnell bei dem jeweiligen Tier sehen zu lassen. Da „Mein eigener Tierbaby-Zoo“ im gefühlten zehn Sekunden Takt das Spiel abspeichert, beispielsweise immer wenn man ein Gebäude betritt, muss man sich in diesen Fällen auch direkt aufmachen und dem Tier zur Hilfe zu eilen, denn jede andere Aktion auf dem Weg zum Notfall wird abgespeichert und so kann ein alter Speicherstand mal nicht geladen werden, wenn man trotz Übersichtskarte mal nicht so genau hin geschaut hat.
Besucherzahlen, Budgets und Diplome
Eine tagtäglich gute Pflege hat neben einer guten Gesundheit der Tiere auch noch den positiven Effekt, dass die Zahl der Besucher des Zoos steigt, was wiederrum neues Geld in die leeren Kassen spült und einem die Möglichkeit bietet neue Nahrungsmittel, Medikamente, Objekte für das Außengehege, Tierbaby-Bücher, Spielzeug, Werbemittel und Kleidung zu kaufen. Während einige Objekte wie neue Nahrungsmittel sich positiv auf die Tiere und einige Objekte wie Werbematerialien sich positiv auf die Besucherzahlen auswirken, sind andere auch dazu da, dass eigene Wissen zu verbessern und am Ende einen richtigen Test abzulegen und erfolgreich sein Tierpfleger-Diplom zu erhalten. Doch bevor es soweit ist müssen erst die neu erworbenen Tierbaby-Bücher gelesen werden und man muss sich durch regelmäßigen Schlaf, Nahrungsaufnahme und dem Wechseln der Kleidung selbst ebenfalls fit halten.
Grafik und Sound
Die Grafik von „Mein eigener Tierbaby- Zoo“ hat dasselbe Problem wie beinah alle Aufzuchtsimulationen, nämlich das die Grafik aus der normalen Perspektive recht undeutlich und unscharf wirkt und nur in der Nahaufnahme der einzelnen Tiere okay ist. Der Sound mit dem regelmäßig zu hörenden Geräuschen der unterschiedlichen Tierarten geht dagegen in Ordnung.
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