Nach der jüngsten Stellungnahme von Nintendo zur Zensur in den Switch-Versionen von Dispatch hat sich nun auch Entwickler AdHoc Studio ausführlich zu Wort gemeldet. In einem längeren Statement bestätigt das Team, dass das Spiel bei der Einreichung nicht den Inhaltsrichtlinien von Nintendo entsprochen habe und deshalb angepasst werden musste.
AdHoc erklärt, dass Nintendo zwar über Abweichungen von den Richtlinien informiert, jedoch keine inhaltlichen Änderungen selbst vornimmt. Die Verantwortung für die Anpassungen habe daher vollständig beim Entwickler gelegen. Man sei ursprünglich davon ausgegangen, dass Inhalte vergleichbar mit anderen Titeln wie Cyberpunkt 2077 auf der Plattform möglich seien, habe im Portierungsprozess jedoch festgestellt, dass dies in diesem Fall nicht zutraf.
Besonders deutlich räumt das Studio eigene Fehler bei der Kommunikation ein. Zwar sei ein Hinweis auf die inhaltlichen Änderungen im eShop vorgesehen gewesen, dieser sei jedoch an einer ungünstigen Stelle platziert worden und dadurch für viele Käufer:innen kaum sichtbar gewesen. Diese Darstellung sei nicht beabsichtigt gewesen und wurde nach dem Launch angepasst. Inzwischen wurden zusätzliche Hinweise vor dem Kauf ergänzt, weitere Regionen sollen folgen.
Mit Blick nach vorn zeigt sich AdHoc vorsichtig optimistisch. Man arbeite bereits gemeinsam mit Nintendo an einer Lösung, um zumindest einen Teil der entfernten Inhalte per Update wiederherzustellen. Konkrete Zusagen könne es noch nicht geben, zudem sei mit einem Zeitraum von mehreren Wochen zu rechnen.
Eingebundene Inhalte externer Webseiten werden nicht ohne deine Zustimmung automatisch geladen und dargestellt.
Durch Aktivieren der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden können.
Mehr Informationen findest du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Wie bewertet ihr den Umgang von AdHoc Studio mit der Situation und reicht euch eine teilweise Anpassung der Inhalte aus?
Weitere Infos







