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E3: Persönliche Daten von über 2000 Journalisten versehentlich veröffentlicht

von

Marco Lipke

4. August 2019
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Die E3 erlebt gerade ihren größten Skandal. Wie nun bekannt wurde, hat ein Fehler auf der E3 Expo-Website dafür gesorgt, dass die Daten von über 2000 Journalisten und Youtuber öffentlich sichtbar waren. Dazu gehören Kontaktinformationen sowie die privaten Adressen der Betroffenen. Zwar hat die Entertainment Software Association, kurz ESA, die Datei sowie den entsprechenden Link entfernt, natürlich werden die Informationen aber weiterhin in Foren und anderen Winkeln des Internets verbreitet. 

Wie Kotaku weiter berichtet, haben mindestens zwei der betroffenen Anrufe von Leuten erhalten, die ihre privaten Nummern dank der Liste erhalten haben. Youtuberin Sophia Narwitz war die erste, die von dem erschreckenden Leak berichtete und kontaktierte einige Betroffene sowie die ESA, bevor sie ihr Video produzierte. Zwar wurde der Link daraufhin entfernt, bevor das Video online ging, die Datei war darüber aber trotzdem erhältlich, sodass diejenigen, die eine ältere Version der Website aufriefen, noch immer die Datei mit den persönlichen Informationen herunterladen konnten. Erst, als Zuschauer darauf aufmerksam wurden, löschte die ESA die Datei vollständig, der Schaden war zu diesem Zeitpunkt allerdings angerichtet.

Mittlerweile hat sich die NSA auch zu der Situation geäußert und beteuert, dass so schnell wie möglich reagiert wurde, auch wenn Narwitz bestätigte, dass die Datei zu spät gelöscht wurde. Zudem beteuerten sie, dass bereits notwendige Schritte in die Wege geleitet wurden, um ein derartiges Problem in Zukunft zu verhindern. Auf eine Anfrage seitens Kotaku, wieso die Liste nicht per Passwort geschützt wurde, wie lange die Datei für die Öffentlichkeit verfügbar war und seit wann die Daten so behandelt wurden, gab es keine Antworten.

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Als Reaktion zeigten sich die Betroffenen empört, während zahlreiche Journalisten und Betroffene nun zum Boykott der Messe im kommenden Jahr aufrufen, da nicht sichergestellt sei, dass die persönlichen Daten sicher behandelt werden. Inwiefern dies die E3 2020 beeinflussen wird, dürfte sich im kommenden Jahr herausstellen.

kotaku.com

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