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Langzeitstudie: Gewalt in Videospielen erhöht nicht die Aggression

von

Georg

19. Januar 2021
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Immer wieder geraten Videospiele in Verruf aggressives Verhalten hervorzurufen. Unter Spielern ist seit langer Zeit bekannt, dass hier Unrecht getan wird. Um jedoch die allgemeine Bevölkerung überzeugen zu können, benötigt es handfeste Beweise. Eine nun abgeschlossene Langzeitstudie, die auf zehn Jahre lief, liefert eine auf Fakten basierende Argumentationsgrundlage.

Die Studie, bekannt unter dem sperrigen Titel Growing Up with Grand Theft Auto: A 10-Year Study of Longitudinal Growth of Violent Video Game Play in Adolescents“, durchgeführt von Coyne und Stockdale, untersucht Personen im Alter zwischen zehn bis 23 Jahren über einem Zeitraum von zehn Jahren, die GTA in ihrer Entwicklung spielen.

Für die Untersuchung sind die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in drei Gruppen eingeteilt. Dabei fallen nur vier Prozent in die Gruppe, ein Faible für Gewalt in Videospielen zu haben und eine riesige Mehrheit von 73 Prozent präferiert wenig bis gar keine Gewalt. Die übrig gebliebenen 23 Prozent bilden eine moderate Gruppe. Als Methode ist ein moderner personenzentrierter Ansatz gewählt, der mehr Ausschluss darüber gibt, inwiefern verschiedene Variablen sich unterschiedlich von Mensch zu Mensch auswirken. Die beiden Wissenschaftlerinnen beziehen auf diese Weise eine größere Heterogenität, die sich in der Vielfalt der Ethnien widerspiegelt, ein.

Das Ergebnis hält einerseits fest, dass eher männliche Individuen zu gewaltvollen Spielen greifen, als weibliche. Andererseits auch, dass depressive Menschen zu einem Interesse an Gewalt in Videospielen neigen. Zudem kann auch beobachtet werden, dass Leute ihre Scheu vor Gewalt in Videospielen ablegen, wenn sie sich damit lange genug beschäftigen. In Bezug auf einer Veränderung im sozialen Verhalten, zeige zwar die moderate Gruppe in der letzten Welle am meisten Bereitschaft für aggressives Verhalten, aber eine Korrelation zwischen gewalthaltigen Videospielen und verstärkter Aggressivität ist selbst nach vielen Jahren nicht festzustellen.

Es ist nicht die erste Studie, die dem alten Glaubensbild, dass Gewalt in Videospielen Aggressionen hervorrufe, widerspricht, jedoch die erste, die über einen derart langen Zeitraum durchgeführt wurde. Der gesamte wissenschaftliche Artikel kann hier kostenpflichtig als PDF heruntergeladen werden.

heise.de

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