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Nintendo macht Fortschritte im Umgang mit Konfliktmineralien

von

Alexander Stein

10. September 2016
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Konfliktmineralien sind ein Thema, über das in der Videospielindustrie nur selten gesprochen wird, das aber nicht ignoriert werden darf. Der Begriff bezeichnet Mineralien, die in Konfliktregionen gefördert und abgebaut werden. Oft sind Rebellen oder Milizen für den illegalen Abbau verantwortlich, der außerhalb staatlicher Kontrollen stattfindet. Diese Gruppen verstoßen für den Gewinn gegen die Menschenrechte. In schlecht gesicherten Minen kommen immer wieder Menschen ums Leben und auch ansonsten sind die Arbeitsbedingungen verheerend. Die genannten Gruppen nutzen den Abbau, um ihre Aktivitäten zu finanzieren. Dazu zählen unter anderem Entführungen, Vergewaltigungen, Morde und die Rekrutierung von Kindersoldaten. Konfliktmineralien werden vor allem im Kongo abgebaut.

Westliche Hersteller unterstützen indirekt diese Aktivitäten und Ausbeutung der Minenarbeiter. Für die Herstellung ihrer Geräte sind die Firmen auf die Mineralien angewiesen. Vor allem Nintendo stand in der Kritik. Während andere Unternehmen sich verbessert haben und die Zulieferung ihrer Rohstoffe verstärkt kontrollieren, gab es bei Nintendo keine ersichtliche Verbesserung. Nintendo landete daher in einer entsprechenden Rangliste mit null Punkten auf dem letzten Platz.

In einem nun von Nintendo veröffentlichten Bericht zur sozialen Verantwortung, gab das Unternehmen bekannt, dass mittlerweile 72 Prozent der Zulieferer von der Initiative Conflict-Free Sourcing als unbedenklich zertifiziert wurden. Sieben Prozent befinden sich derweil noch im Prozess der Zertifizierung. Die übrig bleibenden Zulieferer verstoßen möglicherweise gegen die Menschenrechte. Im Jahr 2015 waren nur 47 Prozent der Zulieferer von Nintendo als konfliktfrei zertifiziert.

Nintendo macht also deutliche Fortschritte, dennoch liegt noch ein Stück Arbeit vor Nintendo. Das Unternehmen versicherte aber seine Bemühungen fortsetzen zu wollen, indem man die Kommunikation mit den Produktionspartnern weiter verbessern und sie dazu auffordern möchte konfliktfreie Zulieferer zu nutzen.

gamesbusiness.de

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