Bereits im kommenden Monat erscheint mit Pokémon Pokopia ein ganz neuer Ansatz in Sachen Taschenmonster. Aus aktuellen Preview-Eindrücken geht nun hervor, dass das Spiel eine der größten Überraschungen im Switch-2-Line-up werden könnte. Zahlreiche internationale Medien konnten bereits Hand anlegen – und viele zeigen sich positiv überrascht.
Skepsis weicht Begeisterung
Bisher war wenig über den Titel bekannt und gerade der neue Ansatz in Sachen Crafting und Aufbausimulation sorgte vielerorts für Skepsis.
Besonders deutlich formuliert es Nintendo Life: Trotz anfänglich niedriger Erwartungen habe das Spiel den Autor „grinning from ear to ear“ zurückgelassen. Die Mischung aus Aufbau-Gameplay, Pokémon-Interaktion und entspannter Atmosphäre funktioniere deutlich besser als zunächst angenommen.
Auch IGN spricht in seiner Preview von einem Titel, der mehr Eigenständigkeit besitzt, als der erste Trailer vermuten ließ. Zwar seien Parallelen zu Cozy-Games offensichtlich, doch entwickle Pokopia schnell eine eigene Dynamik und Alleinstellungsmerkmale.
„Animal Crossing mit weniger Downtime“
Vergleiche bleiben natürlich dennoch nicht aus. GameReactor beschreibt das Spiel als eine Art „Animal Crossing: New Horizons mit weniger Downtime“. Gemeint scheint zu sein, dass klassische Lebenssimulationen oft stark auf Echtzeit-Mechaniken setzen, wohingegen Pokopia einen aktiveren Spielfluss bietet. Bauen, Crafting und das Anlocken neuer Pokémon greifen demnach direkt ineinander.
Ähnlich äußert sich GamerBraves, die besonders die kreative Freiheit loben. Spieler formen aktiv ihre Umgebung, errichten Strukturen und nutzen Pokémon-Fähigkeiten, um neue Bereiche freizuschalten. Kreativität stehe wohl hier klar im Mittelpunkt.
Mehr Sandbox als Social Sim?
Interessant ist auch der Artikel bei Polygon: Dort wird betont, dass Pokopia weniger ein reines Social-Game sei, sondern stärker in Richtung Sandbox tendiere – mit Elementen, die eher an Aufbauspiele erinnern als an reine Nachbarschaftspflege.
Mehrere Redaktionen ziehen zudem Prallelen zu Dragon Quest Builders, insbesondere was das strukturierte Freischalten neuer Bauoptionen betrifft. Dennoch bleibt das Pokémon-Universum stets zentral: Bekannte Monster erscheinen nicht nur als bloße Sammelobjekte, sondern übernehmen vielmehr aktive Rollen im Gameplay.

Nicht einfach nur chillen
Ein weiterer Punkt, der sich durch viele Previews zieht: Die Welt von Pokopia wirkt ruhig und charmant, aber nicht seicht. Die Ausgangssituation – ein verlassenes Land, das nach und nach wiederbelebt wird – verleiht dem Spiel eine unterschwellige narrative Tiefe.
Zudem wurde bestätigt, dass kooperative Elemente integriert sind. Bis zu vier Spieler können gemeinsam bauen und Ressourcen verwalten – ein Feature, das sicher viele gemeinsam vor den Bildschirm bringt.
Auch unsere Freunde bei Nintendo Connect urteilen:
Pokémon Pokopia ist kein Spiel für Fans klassischer Abenteuer – aber vielleicht genau das Experiment, das die Marke gebraucht hat. Indem Wettbewerb bewusst ausgeklammert wird, rückt erstmals das friedliche Zusammenleben mit Pokémon in den Mittelpunkt.
Ob Pokémon Pokopia auch langfristig motivieren wird, muss der Release zeigen. Die bisherigen Eindrücke deuten jedoch darauf hin, dass hier deutlich mehr drin steckt als nur „Animal Crossing mit Pikachu“.
Pokémon Pokopia erscheint am 5. März 2026 exklusiv für die Nintendo Switch 2.








