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Crazy Machines

von

Philipp

29. Oktober 2008

Crazy Machines und Jean Pütz – zwei Namen, die eigentlich jeder schon einmal irgendwo gehört hat, einen Zusammenhang zwischen den beiden gab es allerdings nur im weitestgehenden Sinne. Bei Crazy Machines handelt es sich um eine Rätselreihe der FAKT Software GmbH, die erstmals im Jahre 2004 für die heimischen Computer erschienen ist. Die Reihe baute auf dem Spielprinzip von The Incredible Machine und konnte so einige Erfolge verbuchen. Jean Pütz hingegen ist Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator. Der Moderator mit dem markanten Oberlippenbart führte von 1974 bis 2004 durch die WDR-Sendung Hobbythek. Und genau darin findet sich nun auch die Verbindung: Komplizierte Wissenschaft einfach und mit viel Spaß erklärt. Ob wir beim Testen genauso viel Spaß hatten, wie Herr Pütz damals in seiner Sendung, klären wir für euch in unserem Review.

Der Professor benötigt Hilfe

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Das Bild, das einem beim Nennen des Wortes Professor“ einfällt, ist bei vielen immer dasselbe: Ein grauhaariger, alter Mann mit Bart, zerknittertem Arbeitskittel und Brille. Zwar ist er hochintelligent, dennoch vergisst er mit der Zeit immer mehr wichtige und unwichtige Dinge. Genug mit den Stereotypen, aber genau so einem Professor muss man in Crazy Machines unter die Arme greifen. Jener bastelt seit Jahren an seinen verrückten Maschinen herum, so richtig fertig wurde er allerdings mit keiner. Die Aufgabe des Spielers ist es nun, die Arbeiten fertigzustellen, dadurch Kettenreaktionen auszulösen und die kniffligen Denk-Aufgaben des Professors zu lösen.

Einfache Aufgaben schwer gemacht

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Dazu werden einem auf dem unteren DS-Bildschirm die bisher verbauten Gegenstände angezeigt, durch Berühren der Schaltfläche erhält man zudem noch weitere Bauteile, um die Aufgaben zu lösen. Die klingen meist aber allesamt einfacher, als sie schlussendlich sind. Wer denkt beispielsweise bei „Befördere den Ball in den Korb“ daran, dass man zunächst Holzbretter, Glühbirnen, Luftballons und viele andere Dinge auf der Arbeitsfläche verteilen muss, damit der Ball heil im Korb ankommt? Nur durch Logik und das gewisse Feingefühl kann man die Gegenstände so positionieren, dass die gewünschte Kettenreaktion ausgelöst und die Aufgabe erfüllt wird.

Ein Spiel, drei Modi

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Im kleinen DS-Modul fanden drei Spielmodi Platz. Beim ersten und auch bekanntesten Modus handelt es sich um den normalen Puzzle-Part, der sich nicht von den bisherigen Teilen unterscheidet. Im Action-Modus fällt die ruhige Bedenkzeit aus dem Puzzle-Teil komplett weg, man steigt sofort in laufende Experimente ein und muss diese so manipulieren, dass sie zum Wohlwollen des Professors enden. Im Action-Teil werden zusätzlich zur normalen Touchscreen-Bedienung auch noch die besonderen Fähigkeiten wie das Mikrofon des DS benutzt, um beispielsweise Ballons zu bewegen. Schlussendlich stößt noch der Baukasten zur Knobel-Runde hinzu. Hier kann man seine eigenen Experimente und Aufgaben erstellen und sie mit Freunden über WiFi tauschen.

Steuerung so simpel wie Physik?

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Die Steuerung wurde genau wie der Rest des Spiels selbsterklärend und intuitiv gestaltet. Dialoge setzt man durch Berühren des Touchscreens fort, Gegenstände bewegt man durch Hin- und Herziehen umher. Sobald man ein Bauteil auf der Arbeitsfläche platziert hat, kann man durch erneutes Drücken noch eine weitere Schaltfläche aufrufen, durch die man Dinge wie das Drehen oder Spiegeln regeln kann. Steuerungstechnisch wurde also insgesamt alles richtig gemacht und selbst kleineren Kindern steht dem Knobeln nichts mehr im Weg.

Grafik und Sound

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Grafisch haben die Titel der Crazy Machines-Reihe kaum Fortschritte gemacht. Noch immer werden die gleichen Teile präsentiert, die für den DS-Teil sogar noch etwas detailloser ausgefallen sind. Die Gegenstände im Allgemeinen sehen somit nicht nur altbacken, sondern auch langweilig aus, wodurch die Übersicht zumindest immer gewährleistet wird. Ausgeschmückt wird das Spiel noch durch das Charaktermodell des Professors, der frappierende Ähnlichkeiten zu Jean Pütz hat. Auch die Hintergründe lockern den harten Experimentier-Alltag etwas auf.

Für den Sound wurde auf Sparflamme geschaltet, denn außer einigen Effekten während den Aufgaben und der Hintergrundmusik im Menü bekommt man nichts zu hören. Die Menü-Musik ist für die kurze Zeit, in der man sie hört wenigstens nicht nervig und auch die Soundeffekte passen zu den jeweiligen Gegenständen.

Unsere Wertung

0/10

Fazit

Mit Crazy Machines wird einem auf dem Nintendo DS nicht nur eine müde Umsetzung der PC-Fassung präsentiert. Man erhält noch einen speziellen Modus, der von den einzigartigen Fähigkeiten des Doppelbildschirms Gebrauch macht. Die Mühe des Entwicklers wird belohnt, der Titel macht auf dem DS eine sehr gute Figur und lässt einen durch das nach wie vor süchtig machende Spielprinzip für längere Zeit nicht mehr los. Leider wurden Grafik und Sound hierbei etwas vernachlässigt, zum Budgetpreis von nur 30€ können wir euch den Kauf nichtsdestotrotz absolut empfehlen.

Weitere Infos

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Crazy Machines DS

Genre: Puzzle
USK: ab 0 freigegeben
Release: Herbst 2008
Amazon
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