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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1

von

Philipp

25. November 2010
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Harry Potter begleitete viele von uns durch Grundschule und weiterführende Schule. Selbst Erwachsene sind dem Charme des schmächtigen Zauberlehrlings nicht abgeneigt. Die Geschichte verbindet die Probleme der Pubertät mit Magie und Spannung und ist zudem in eine wundervolle Welt eingearbeitet. Zum vorletzten Kinofilm der Serie erscheint mit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ auch das gleichnamige Spiel. Mit der Wii-Fernbedienung als Zauberstabersatz haben wir den ein oder anderen Zauber gewirkt, um euch folgende Zeilen überliefern zu können.

I’m bad!

Der Dunkle Lord ist zurück und die Todesser weltweit haben sich versammelt, um einem Knilch das Handwerk zu legen. Denn die wenigen rebellierenden Magier haben ihre ganze Hoffnung in Harry Potter gelegt, der zahlreiche Male gegen Voldemorts Kreaturen angetreten ist und sie sogar bezwingen konnte. Für den finalen Kampf tritt Harry mit seinen beiden Freunden Hermine und Ron jedoch nicht nur gegen eine Abwandlung des Lords an, sondern gegen Du-weißt-schon-wen höchstpersönlich.

Um Voldemort das Handwerk zu legen, begibt sich das Trio auf die Suche nach den Horkruxen, in die der Fiesling seine Seele aufgeteilt hat. Dadurch erhoffen sie sich, ihren bösen Widersacher endlich und endgültig in die ewigen Jagdgründe zu schicken und die Unschuldigen vor den tödlichen Zaubersprüchen zu schützen. Die Reise führt Harry hingegen nicht in wundersame Welten, sondern in die tiefsten Abgründe seiner Vergangenheit. Deshalb bedarf es einer kräftigen Portion des seelischen Beistands seiner Freunde, die zuweilen selbst am Zweifeln sind, ob sie die richtige Entscheidung getroffen haben.

Gears of War: Harry Potter

Nach einem kurzen Ritt auf dem Höllenrad von Wildhüter Hagrid wird man in den folgenden Level auf das vorbereitet, was den Spieler für die nächsten Stunden erwarten wird. Zunächst befindet man sich auf der Hochzeit von Rons Bruder im Fuchsbau. Das feierliche Ereignis wird jedoch jäh unterbrochen, als Todesser die festliche Stimmung durch Blut und Tote ersetzen. Harry greift somit kurzerhand zum Zauberstab und attackiert die bösen Buben. Wie in vielen aktuellen Shootern aus der dritten Perspektive kann man während der Auseinandersetzungen in Deckung gehen und ab und an einen Zauber in Richtung Gegner schleudern.

Mit der Zeit erlernt Harry mehr und mehr Zauber, die im Kampf gegen Voldemorts Schergen behilflich sein sollen. Allerdings reicht fast immer auch der Standardzauber, der praktischerweise griffbereit auf den B-Knopf gelegt wurde. Zum Umsehen und Zielen bewegt man den Zeiger mittels Wii-Fernbedienung, was in der Theorie einfach klingt, in der Praxis aber nicht funktioniert. Die Spielfigur dreht sich viel zu langsam um und verdeckt einen Großteil des Bildschirms, weshalb man ständig nach mehr Übersicht durstet. Zudem ist das Deckungssystem sehr altbacken, obwohl das Prinzip sehr gut zu einem „Harry Potter“-Spiel gepasst hätte.

Metal Gear Solid: Die Heiligtümer des Todes

Die zweite Gameplayvariante besteht aus den Schleicheinlagen, die man mithilfe des magischen Umhangs von Harry hinter sich bringt. Einmal per Knopfdruck übergestülpt, wird der Held für andere Personen nahezu unsichtbar. Einige Einschränkungen gibt es aber nichtsdestotrotz. So darf man die Figur nicht zu schnell bewegen oder in andere Charaktere rempeln lassen, da man ansonsten innerhalb weniger Sekunden entdeckt wird. Gerade in späteren Missionen verdeutlicht das Entdecktwerden die technischen Restriktionen des Spiels, wenn eine Ruckelorgie der nächsten folgt.

Technik

In Sachen Grafik erhält man beim ersten Teil von „Die Heiligtümer des Todes“ durchschnittliche Kost. Die Farben sind etwas trist und der allgemeine Eindruck leidet etwas unter der unbeständigen Bildwiederholungsrate. Insgesamt sind die Charaktere allerdings schön gestaltet und deutlich erkennbar. Einzig das Modell von Hermine hat einen fast schon zu männlichen Körperbau. Beim Sound lauscht man den typischen „Potter“-Melodien, die jeweils passend eingesetzt werden. Kein Stück sticht wirklich heraus, was der Atmosphäre aber nicht schadet.

Fazit

0/10

Electronic Arts hat mit jedem Harry Potter“-Spiel das Gameplay variiert, so richtig überzeugen konnte dennoch kein Titel der Reihe. Nach der Minispieljagd im letzten Jahr wird den Fans nun ein Third-Person-Shooter mit Schleichelementen geboten, die schlecht umgesetzt wurden und kaum Spaß bereiten. Einige Elemente werden Freunden der Serie wohl zumindest teilweise gefallen, eine Kaufempfehlung können wir allerdings auf keinen Fall aussprechen.

Weitere Infos

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1

Genre: Action-Adventure
USK: ab 12 freigegeben
Release: 18. November 2010
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