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The Ultimate History of Video Games

von

Tobias Schmitz

8. Juni 2014

Geschichtsbücher tragen für gewöhnlich äußerst trockene Titel. Bei dem Standardwerk im Gebiet Videospielgeschichte sieht das jedoch anders aus.
Auch das Cover von The Ultimate History of Video Games“ wirkt eher
wenig fachmännisch. Doch tatsächlich gilt das 2001 veröffentlichte Werk
als alles andere als unprofessionell.

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Das ultimative Videospielbuch

Videospieljournalismus konzentriert sich heute hauptsächlich auf ein
Medium: Das Internet. Videospielmagazine verkaufen sich immer schlechter
und die Menge an Büchern zum Thema, die wirklich etwas taugen, lässt
sich an einer Hand abzählen. „The Ultimate History of Video Games“ steht
daher so ziemlich alternativlos dar. Kein anderes Buch hat sich derart
mit der gesamten Videospielgeschichte zu befassen versucht.



Der Videospieljournalist und heutige Science-Fiction-Schriftsteller Kent
beginnt mit den frühen Ursprüngen der Videospielindustrie, den
Pinball-Automaten. Er beschreibt ausführlich die Kindestage der
Industrie, den Werdegang und Fall von Atari und alles, was danach bis
2001 geschah. Er fokussiert sich also nicht auf Nintendo, sondern
berichtet von einer unabhängigen Position, in der er sämtliche großen
Spieler der Industrie berücksichtigt.


Romantauglich

Insgesamt braucht Kent etwa 600 Seiten, um die gesamte Geschichte der
Videospielindustrie zu erzählen. Sein Schreibstil ist dabei sachlich und
neutral, aber alles andere als langweilig. Tatsächlich steckt das Buch
voller interessanter und lustiger Anekdoten und wird durch unzählige
Zitate aufgelockert.



Neben den älteren Videospielgeschichtsbüchern „Game Over“ von David
Sheff sowie „Phoenix: The Fall & Rise of Video Games“ von Leonard
Herman waren eine Reihe von Interviews die Hauptquelle für Kents Buch.
Insgesamt führte er über 500, teils mehrstündige Interviews mit
sämtlichen großen Namen der Videospielbranche. Einzig der legendäre
Ex-Nintendo-Präsident Hiroshi Yamauchi und zwei weitere Personen standen
nicht für Interviews zur Verfügung. Fast alle Zitate in dem Buch
stammen aus dieser ausführlichen Interviewsammlung.



Die Zitate, die einen nicht zu unterschätzenden Teil des Buches
ausmachen, tragen zu dem sehr angenehmen und lockeren Schreibstil bei.
Das Buch ist damit sehr souverän geschrieben und wirkt teils sogar wie
ein guter Roman. Auch inhaltlich gibt es absolut nichts zu bemängeln.
Ein wenig monoton könnte es lediglich für jene werden, die gerne
optische Abwechslung haben, denn abgesehen von ein paar Seiten in der
Mitte des Buches sind Bilder Fehlanzeige.

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Fazit

„The Ultimate History of Video Games“ ist mit Sicherheit eines der
besten und umfangreichsten Werke zum Thema Videospielgeschichte. Es ist
sachlich und neutral, aber trotzdem interessant und unterhaltsam
geschrieben und kann jedem, der sich für die Thematik interessiert,
absolut empfohlen werden. Zum Preis von aktuell etwa 14 Euro lohnt sich
das Buch auf jeden Fall.

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