Mit „Mario Tennis Fever“ steht das erste Mario-Sportspiel exklusiv für Nintendo Switch 2 zum Aufschlag bereit. Ab dem 12. Februar darf dann in hitzigen Matches um Ruhm und Ehre auf dem Court gekämpft werden. Viel ist noch nicht über das sportliche Abenteuer bekannt. Vor geraumer Zeit gab es einen Übersichtstrailer, der unserer Meinung nach durchaus Hoffnung machen darf. Schließlich war man vor allem inhaltlich nicht gerade verwöhnt, was die Sport-Spiele aus dem Pilzkönigreich für Nintendo Switch angeht.
Worin sich unsere vorsichtige Zuversicht begründet und was „Mario Tennis Fever“ anders macht als seine direkten Vorgänger, beleuchten wir anhand der bislang bekannten Details.
Wo ist der alte Glanz?
Wenn man so will, liegen die goldenen Tage der Mario-Tennis-Reihe bereits ein paar Jahre zurück. Mit Titeln wie „Mario Power Tennis“ auf dem GameCube und „Mario Tennis: Power Tour“ auf dem Game Boy Advance bot die Serie einen außergewöhnlich umfangreichen Mix aus zugänglichem Party-Charakter und überraschend tiefgehenden RPG-Elementen. Gerade Letztere sorgten dafür, dass auch Solo-Spieler:innen viele Stunden motivierenden Spielspaß geboten bekamen.
Spätere Titel boten das, was man hier lieb gewonnen hatte, nicht mehr. „Mario Tennis: Ultra Smash“ für Wii U und „Mario Tennis Aces“ für Nintendo Switch ließen einiges vermissen, was die Tennis-Laune gerade bei langjährigen Fans etwas drückte. Insbesondere der Abenteuer- beziehungsweise Story-Modus von „Aces“ führte bei vielen Spieler:innen zu langen Gesichtern. Hier waren es vor allem die repetitiven Aufgaben und der geringe Umfang, die zur Kritik beitrugen.
Viele Hoffnungen liegen nun also auf „Mario Tennis Fever“. Schauen wir uns an, was das Spiel zu bieten hat.
Der Abenteuer-Modus kommt
Es ist bereits bestätigt, dass „Mario Tennis Fever“ für Single-Player eine Kampagne bieten wird. Der Aufhänger ist hier, dass mehrere Charaktere durch mysteriöse Monster zu Babys werden, um daraufhin ihre Tennisfähigkeiten im Laufe der Story wieder zurückzuerlangen. Inwieweit hier auch wirklich in die Tiefe gegangen wird, muss sich noch herausstellen. Viele Fans wünschen sich die genannten Rollenspiel-Elemente zurück. Das Potential für derlei Tiefgang ist durchaus da, die Frage ist, ob Nintendo dies nutzen wird oder überhaupt einen Sinn darin sieht, hier Entwicklungszeit zu investieren.
Tennis en masse?
Auch das Thema Umfang, gerade in Sachen spielbare Modi und Charaktere , ist ein Punkt, der von vielen stark beäugt wird. In Bezug auf „Mario Tennis Fever“ scheint man bei Nintendo aber wirkliche Verbesserungen gerade in Bezug auf „Mario Tennis Aces“ zu schaffen. Dies geht vor allem aus dem kürzlich veröffentlichtem Übersichtstrailer hervor, der einige Modi und Spielvarianten vor dem kommenden Release bestätigte und die wir hier erwähnen wollen.
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Neben dem bereits erwähntem Abenteuer-Modus, bietet „Mario Tennis Fever“ auch einen klassischen Turniermodus. Außerdem gesellen sich zusätzliche Solo-Herausforderungen, wie die Missionstürme und experimentelle Varianten mit wechselnden Regeln und speziellen Court-Effekten hinzu. Natürlich dürfen auch lokale Mehrspielerpartien und umfangreiche Online-Optionen inklusive Ranglisten-Matches nicht fehlen.
In Summe entsteht so der Eindruck eines deutlich vielseitigeren Umfangs, der nicht erst durch spätere Updates, wie in „Aces“ heranwachsen muss.
Eine neue Ära?
Blickt man auf das, was wir bisher über „Mario Tennis Fever“ wissen, bietet das Spiel vielleicht alles, was viele seit den starken Ablegern der GBA- und GameCube-Ära vermissen. Ein motivierender, tiefgängiger Story-Modus scheint greifbar zu sein und die häppchenweise Versorgung mit Inhalten ein Ende zu haben. Sollte es so eintreten, bekommen wir eventuell schon bald ein „Mario Tennis“, das mit Singleplayer-Vergnügen und mit umfangreichen Modi sowie Langzeitmotivation zu überzeugen weiß. Am 12. Februar 2026 wissen wir spätestens mehr.
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