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F-Zero (VC)

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Inside Nintendo 57: Wo bleibt eigentlich F-Zero?

Nintendo bringt doch nur „Mario“- und „Zelda“-Spiele heraus, lautet ein beliebter Vorwurf an den japanischen Kultkonzern. Im gleichen Atemzug folgt dann fast immer die Klage, dass Nintendo „Star Fox“, „Metroid“ und „F-Zero“ vernachlässige. Nachdem erstgenannte Reihe in wenigen Monaten einen neuen Ableger für Wii U erhalten wird und wir uns im Oktober 2013 mit Vergangenheit und Zukunft von „Metroid“ befasst haben, bleibt uns von diesen drei typischen Verdächtigen noch „F-Zero“. In der heutigen „Inside Nintendo“-Ausgabe befassen wir uns daher mit der Geschichte dieser futuristischen Rennspiel-Reihe. Außerdem werden wir uns mit der Frage beschäftigen, warum seit zehn Jahren kein neuer Serienableger erschienen ist, und ob sich dies in der nächsten Zeit ändern wird.

Die Galionsfigur des SNES

Das Super Nintendo Entertainment System (SNES) erschien im November 1990 in Japan. 22 Jahre später erschien die Wii U, deren Auswahl an Launch-Titeln sich starker Kritik stellen musste. Doch dabei waren für das SNES zu seiner japanischen Markteinführung gerade einmal sage und schreibe zwei Spiele erhältlich: „Super Mario World“ und „F-Zero“. Als die Konsole 1991/1992 auch im Westen erschien, waren glücklicherweise bereits weitere Titel bereit, um die Konsole bei ihrer Markteinführung zu begleiten.

„F-Zero“ macht intensiven Gebrauch vom Grafikmodus „Mode 7“, der dem SNES die Skalierung und Rotierung großer Hintergrundtexturen ermöglicht. Verständlicher ausgedrückt: Auf dem SNES waren, wenn auch aus heutiger Sicht äußerst primitive, dreidimensionale Effekte möglich, was die Tür für ein Spiel wie „F-Zero“ öffnete. Dieses diente zum SNES-Launch als eindrucksvollstes Beispiel für die Rechentechnik der neuen 16-Bit-Konsole.

Wie entstand „F-Zero“?

Leider ist nicht viel über die Entwicklung von „F-Zero“ bekannt. Das Spiel entstand, wie auch „Super Mario World“, innerhalb der berühmten Nintendo-Abteilung Entertainment Analysis & Development (EAD). Zwölf Personen umfasste das Entwicklerteam: Shigeru Miyamoto als Produzent, Kazunobu Shimizu als Projektleiter, Takaya Imamura als Charakterdesigner sowie je drei Grafiker, Programmierer und Komponisten.

Anders als gerne behauptet, ist „F-Zero“ kein Spiel, das direkt von Miyamoto entwickelt wurde. Shimizu ist stattdessen der tatsächliche Begründer der Reihe und konnte als Director von „Famicom Grand Prix 2: 3D Hot Rally“ bereits Erfahrung mit der Entwicklung von Rennspielen aufweisen. Er und Imamura sind die wahren Schöpfer von „F-Zero“. Imamura hat übrigens auch die Charaktere der „Star Fox“-Serie konzipiert.

Was auf Screenshots dröge aussieht, wirkt in Bewegung dank des hohen Tempos selbst heute noch beachtlich.


Kein Nachfolger benötigt

„F-Zero“ konnte seinerzeit sowohl technisch als auch spielerisch überzeugen, veranschaulichte es doch die Leistung des SNES und begründete das Untergenre der futuristischen Rennspiele. Da wäre es nur logisch gewesen, direkt einen Nachfolger zu entwickeln. Doch zu Beginn der 1990er Jahre gegründete EAD mehrere neue Reihen, die sich nur sehr langsam entfalten konnten. Dies war leider auch bei „F-Zero“ der Fall.

Wenige Monate nach der Veröffentlichung von „F-Zero“ erschien in Japan die Flugsimulation „Pilotwings“, die ebenfalls intensiv den Mode 7-Effekt nutzt. Auch diese Reihe entwickelte sich nur sehr langsam und erhielt in den letzten beiden Jahrzehnten bloß zwei Nachfolger.

Kurze Zeit später begann EAD die Entwicklung eines auf „F-Zero“ aufbauenden Rennspiels. Dieses sollte zwar die Mode 7-Technik auf vergleichbare Weise einsetzen, im Gegensatz zu dem SNES-Launchtitel jedoch einen Zweispielermodus bieten. Letztlich wurde aus dem Projekt kein „F-Zero“-Nachfolger, sondern „Super Mario Kart“, das 1992 für das SNES auf den Markt kam.

Aufgrund der Mario-Lizenz entwickelte sich das Spiel zu einem unglaublichen kommerziellen Erfolg. Auch der spaßige Mehrspielermodus trug dazu bei. „Super Mario Kart“ machte einen neuen „F-Zero“-Teil somit obsolet. Als ob das noch nicht genug wäre, musste das Spiel Anfang 1993 auch noch seinen Ruf als Technik-Vorreiter abgeben. Und zwar an den ebenfalls von der EAD entwickelten Rail-Shooter „Star Fox“, der dank des neuen Super FX-Chips erstmals, wenn auch aus heutiger Sicht äußerst rudimentäre, dreidimensionale Polygon-Modelle auf dem SNES ermöglichte.

Der König ist tot, lang lebe der König

Bevor sie überhaupt eine richtige Serie werden konnte, war „F-Zero“ Mitte der 1990er Jahre an ihrem Tiefpunkt angekommen: Sie war für Nintendo überflüssig geworden. Vor dem endgültigen Tod bewahrte sie nur eine merkwürdige, nur in Japan erschienene Zusatzperipherie für das SNES: Das Satellaview.

Dieses Gerät, das Nintendo 1995 auf den Markt brachte, erlaubte es, via Satellitenausstrahlung zu vorgegebenen Uhrzeiten Spiele auf seine SNES-Konsole herunterzuladen. (Was die weltweite Kommunikation betrifft, war Nintendo gar nicht so träge, wie dem Unternehmen zu oft unterstellt wird. Selbst zu Famicom-Zeiten betrieb Nintendo bereits einen via Modem ermöglichten Netzwerk-Service!). 1996 und 1997 wurden zwei auf das erste „F-Zero“ aufbauende Spiele, „BS F-Zero Grand Prix“ und „Grand Prix 2“, für das Satellaview herausgebracht, Verzeihung, ausgestrahlt.

Screenshots werden dem Spiel nicht gerecht: „F-Zero X“ muss man in Bewegung erleben.

Der Phoenix erhebt sich aus der Asche

Kann man diese beiden Spiele, besser gesagt „Ausstrahlungsdownloads“, überhaupt als Comeback von „F-Zero“ werten? Sie boten wenige neue Inhalte und waren nur einem überschaubaren Publikum zugänglich. Sie sollen zwar die Überreste eines abgebrochenen zweiten „F-Zero“-Spiels für das SNES sein, diese Behauptung konnten wir jedoch nicht nachweisen. Immerhin aber zeigten diese beiden Spiele damals, dass Nintendo die Reihe nicht ganz aufgegeben hatte. Und tatsächlich entwickelte der Konzern bereits einen richtigen Nachfolger.

Die Grafiker von „F-Zero“, die Programmierer des N64-Launchtitels und Rennspiels „Wave Race 64“ und als Projektleiter der vorherige „Pilotwings“- und „Mario Kart“-Director Tadashi Sugiyama bildeten das Team für das zweite richtige „F-Zero“-Spiel. Es kam 1998 für das N64 auf den Markt und wurde, der anscheinend existierenden Konvention für N64-Spieltiteln widersprechend, auf den Namen „F-Zero X“ getauft. Auf der E3 1996 zeigte man übrigens auch ein „F-Zero“-Spiel für den Virtual Boy, das jedoch nie auf den Markt kam.

„F-Zero X“ bugsierte das Serienkonzept gekonnt ins N64-Zeitalter: 3D-Grafik und eine butterweiche Bildrate von 60 fps betonten die hohen Geschwindigkeiten im Spiel, wenngleich auch auf Kosten von Polygon- und Texturenqualität. Die Fachpresse war zwar begeistert, doch mit weltweit nur etwa 450.000 Verkäufen konnte das Spiel finanziell keinen Blumentopf gewinnen. Bis Ende 1998 verkaufte es sich in Japan immerhin 100.000 Mal.

2000 veröffentlichte Nintendo einen Pseudo-Nachfolger, der wie schon die Satellaview-Ableger eine Erweiterung des Grundspiels darstellte. Blöd nur: Auch das „F-Zero X Expansion Kit“ kam für ein geflopptes Zusatzgerät heraus, in diesem Fall das N64 Disk Drive, das es ebenfalls nicht über die Grenzen Nippons hinaus schaffte. Dieses Erweiterungspack blieb dem westlichen Markt also vorenthalten.

Altes Spiel, neuer Entwickler

Ein weiterer Serienteil, der dritte Hauptableger, folgte 2001 unter dem Titel „F-Zero: Maximum Velocity” für den GBA. Aufgrund der dem SNES vergleichbaren Technik des Handhelds ähnelt das Spiel stark dem ersten Serienableger. Es stammt jedoch von einem komplett neuen Entwicklerteam, das sich aus Angestellten der Nintendo-Abteilung Research & Development 1 (R&D1) sowie der Nintendo-Tochter Nd Cube zusammensetzte. 300.000 Mal ging das Spiel in Japan innerhalb seines ersten Jahres über die Ladentheken – ein Erfolg.

Beide Studios existieren heute nicht mehr in ihrer damaligen Form: R&D1 wurde aufgelöst, Nd Cube ist seit seiner Umstrukturierung nur noch für die „Mario Party”-Reihe zuständig. Zumindest der Director von „Maximum Velocity” konnte Erfahrung mit der Reihe aufweisen: Kazunobu Shimizu, der beim ersten „F-Zero” die Regie geführt hatte, kehrte erstmals – und zugleich zum letzten Mal – zur Serie zurück.

Grafisch spielte „F-Zero GX” in einer ganz anderen Liga als sein Vorgänger ohne G für das N64.

„F-Zero“ gibt Vollgas

Nur zwei Jahre später erschienen gleich zwei neue „F-Zero”-Spiele: „GX” Mitte 2003 für den GameCube und „GP Legend“ Ende 2003 bzw. 2004 für den GBA. „F-Zero GX“ baut auf den N64-Ableger auf und erweitert die Serie durch einen Missionsmodus mit Handlung. Mit einem Metascore von 89 Punkten gilt das Spiel als eines der besten Rennspiele überhaupt.

Das Besondere daran: Das Spiel wurde nicht von Nintendo, sondern unter Nintendos Aufsicht von Amusement Vision entwickelt, einem Studio, das dem ehemaligen Nintendo-Rivalen Sega gehörte. Parallel dazu erschien ferner eine Arcade-Adaption namens „F-Zero AX“, für deren Entwicklung sich Nintendo, Sega und Namco zusammentaten. Es war die erste Zusammenarbeit zwischen Nintendo und dessen Anfang der 1990er Jahre erbittertsten Rivalen. 100.000 Verkäufe in Japan innerhalb von sechs Monaten pflichteten der GameCube-Version bei.

Das zweite „F-Zero”-Spiel von 2003, „GP Legend“ für den GBA, baut hingegen auf „Maximum Velocity“ auf und bietet wieder einmal Mode 7-Grafik. Gameplay-Neuerungen aus den N64- und GameCube-Ablegern wurden aufgenommen, wodurch das Spiel zeitgemäßer als sein GBA-Vorgänger ist. Übrigens handelt es sich dabei um eine Adaption der gleichnamigen, 51-episodigen Anime-Serie rund um „F-Zero“.

Wie in der Reihe fast schon Tradition, wurde auch „GP Legend” nach seiner Veröffentlichung durch zusätzliche, kostenpflichtige Inhalte erweitert – und das Jahre vor dem DLC-Boom. Diesmal konnte der Spieler spezielle Karten erwerben, die für den E-Reader des GBA lesbare Daten enthielten. Doch leider blieben auch diese Erweiterungen wieder nur dem japanischen Markt vorenthalten. Mit 10.000 Verkäufen in seiner Startwoche war das Spiel zudem weniger erfolgreich als seine Vorgänger.

Kein Entwickler

„The Legend of Zelda” hat Eiji Aonuma, „Super Mario” hat Yoshiaki Koizumi. Yoshio Sakamoto ist der „Metroid“-Supervisor und Miyamoto ist der Vater aller Nintendo-Reihen schlechthin. Die meisten wichtigen Nintendo-Reihen haben einen festen Entwickler oder zumindest ein festes Team. Nicht aber so bei „F-Zero”. Die ersten Spiele waren zwar noch intern innerhalb Nintendos EAD-Abteilung entstanden, jedoch mit unterschiedlicher Belegschaft. Die Serienableger nach 2000 verteilte Nintendo schließlich gänzlich an andere Studios.

Die zwei Studios hinter „Maximum Velocity” existieren in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr. Amusement Vision, zuständig für „Super Monkey Ball“ und eben auch „F-Zero GX“, wurde 2004 geschlossen. Inzwischen ist das Team unter anderem für Segas „Yakuza-Serie“ verantwortlich. Und „GP Legend“ stammt ebenfalls nicht direkt von Nintendo, sondern von einem Studio namens Suzak. In den frühen 2000er Jahren hat es viele Nischenspiele entwickelt, für Nintendo etwa auch ein „Wario”-Spiel für den DS. Und nur ein Jahr nach der Veröffentlichung von „GP Legend“ auch schon einen direkten Nachfolger.

„F-Zero Climax” erschien im Oktober 2004 für den GBA. Nennenswerte Unterschiede zu dem nur wenige Monate zuvor erschienenen Vorgänger gibt es nicht. Im Prinzip war es nicht mehr als ein Erweiterungsspiel, wie schon erwähnt quasi eine Tradition der Serie. Offenbar maß auch Nintendo dem Spiel nur geringe Bedeutung bei. Es erschien ausschließlich in Japan, und dort markierte es mit 5.000 Verkäufen in der ersten Verkaufswoche einen neuen Tiefpunkt für die Reihe. Das zuständige Studio Suzak hat inzwischen seine Pforten geschlossen.

Dieser Screenshot ist zwar „F-Zero Climax“ entnommen, zeigt aber zugleich abgesehen von minimalen Unterschieden, wie „Maximum Velocity” und „GP Legend“ aussehen.

Hoffnungslos

Das war's, aus und vorbei. Seit „Climax” ist kein neues „F-Zero”-Spiel auf den Markt gekommen. In Europa ist die letzte Veröffentlichung sogar schon 12 Jahre her. Nachdem die Reihe plötzlich an Fahrt gewonnen hatte, ließ Nintendo sie fallen. Warum nur, fragen sich die Serienfans schon seit vielen Jahren.

Einen der vermutlichen Gründe haben wir bereits angesprochen: Es gibt keinen festen zuständigen Entwickler für die Reihe, und die Studios hinter den letzten Ablegern existieren nicht mehr. Hinzu kommt, dass es sich trotz der hohen Qualität immer noch um eine Nischenserie handelt. „Mario Kart” ist für Nintendo weitaus lohnender. Zuletzt ist nennenswert, dass die Reihe sehr inkonsequent ist: Von zwölf entwickelten Projekten wurden zwei abgebrochen und nur sechs erschienen überhaupt im Westen, einer davon als Arcade-Portierung. Somit kommt die Reihe nur auf fünf eigenständige Veröffentlichungen im Westen innerhalb von fast 25 Jahren.

Kein Entwickler, kein Erfolg, keine Bedeutung, keine Konsequenz: Das klingt hart, ist aber noch nicht alles. 2007 etwa meinte Miyamoto, Nintendo sei mit den extern entwickelten „F-Zero”-Teilen unzufrieden gewesen.

Licht am Ende des Tunnels?

Doch so schlecht es auch aussehen mag, „F-Zero” ist nicht tot. Wie uns das Beispiel „Kid Icarus: Uprising” ganz deutlich bewiesen hat, lässt Nintendo seine Marken nicht sterben, sondern versetzt sie höchstens in eine lange Ruhephase.

Im Falle von „F-Zero” hat Nintendo in den letzten Jahren tatsächlich alles Mögliche getan, um die Bekanntheit der Serie ohne neuen Ableger am Horizont zu bewahren. So konnte man im Rahmen des 3DS-Botschafterprogramms kostenlos an „Maximum Velocity” gelangen und 2013 war das erste „F-Zero” für bloß 30 Cent während der Famicom-Jubiläumsmonate für die Wii U zu erhalten.

Ferner gehört „F-Zero” zum elitären Kreise jener zwölf Nintendo-Reihen, die eine eigene Attraktion in „Nintendo Land” haben. Auch wenn Serienfans nicht viel von dem „F-Zero”-light hielten, das ihre Lieblingsreihe repräsentieren sollte: Es ist ein eindeutiges Zeichen seitens Nintendo, dass man noch immer an die Serie denkt. Zuletzt kam ein solches Zeichen übrigens in Form der „F-Zero”-Strecke im „Mario Kart 8”-DLC. Erst vor wenigen Monaten hat Nintendo mit „Majora's Mask 3D” bewiesen, dass unerbittliches Flehen der Fans und jahrelange Andeutungen seitens der Entwickler tatsächlich Früchte tragen. 

Bleibt dies unsere einzige Chance, ein HD-„F-Zero” zu spielen?

Die Hoffnung nicht aufgeben

A propos „Mario Kart 8”: Das Spiel orientiert sich zum Teil an „F-Zero” und scheint zunächst einmal einen neuen Teil der futuristischen Rennspielserie überflüssig zu machen. Vielmehr aber besteht die Möglichkeit, dass das Entwicklerteam auf Basis der Engine des Spiels ein vollwertiges „F-Zero” für die Wii U zaubern könnte. Die Entwicklung würde im Idealfall nicht lang andauern, und ein „F-Zero” in HD, 60 fps, Online-Funktionalität und der Qualität eines „Mario Kart 8” ist der Traum eines jeden Serienfans. Dank der „F-Zero”-Strecke im ersten DLC-Pack existieren zudem bereits einige passende HD-Assets.

Bestätigt ist natürlich noch nichts. Aber der „Mario Kart 8”-Produzent selbst äußerte Mitte 2013, gern ein neues „F-Zero” zu sehen. Und in der „Super Smash Bros.”-Reihe wird „F-Zero” ja ebenfalls lebendig gehalten; selbst deren Chefentwickler, Masahiro Sakurai, fragte sich öffentlich, wann endlich ein neuer Teil erscheine.

Mitte 2013 erteilte Miyamoto einem neuen „F-Zero” jedoch eine scheinbare Absage. Ein neuer Teil müsse neue Ideen beheimaten, aber eine wirkliche Neuerung für die Reihe könne er sich nicht vorstellen. Nintendo wisse schlicht nicht, in welche Richtung man die Reihe weiter entwickeln solle. Nachdem frühere Ableger von externen Studios entwickelt wurden, wolle man jedoch künftig die Entwicklung vergleichbarer Spiele intern vornehmen. Sollte also ein neues „F-Zero” entwickelt werden, so wird dieses vermutlich wieder innerhalb der EAD-Abteilung entstehen.

Miyamotos Aussage klingt nach einer Absage. Aber nicht selten dementiert Nintendo ein Produkt, nur um es kurz darauf zu enthüllen. Und diese Miyamoto-Aussage ist bereits anderthalb Jahre her. In Zeiten, in denen Nintendos enorm effiziente EAD-Abteilung für ein von Grund auf entwickeltes „Mario Kart 8” nur zwei Jahre benötigt, kann sich innerhalb dieses Zeitraums alles ändern. Hinzu kommen die oben erwähnten Bestrebungen, „F-Zero” aktuell zu halten. Früher oder später wird ein neues „F-Zero” erscheinen. Vielleicht sogar eher früher als später.

Eine ganz aktuelle Aussage von Miyamoto klingt bereits Mut machender: Demnach könne ein neues „F-Zero“-Spiel erscheinen, sobald man ein dafür passendes Controller-Interface gefunden habe. Wir sind angesichts dessen überzeugt, dass Nintendo mindestens feste Pläne zu einem neuen Teil hat.

Weiterführende Links: Forum-Thread

Bisher gibt es 27 Kommentare

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  • Avatar von Demon
    Demon 13.01.2015, 20:03
    Zitat Zitat von Darkmask Beitrag anzeigen
    Ich wäre ebenfalls für ein neues F-Zero für Wii U, aber ein 3D-F-Zero für den 3DS wär jetzt auch nicht schlecht

    PS: Hab in F-Zero GX vor kurzem alle Cups auf "Experte" gemeistert und habe zur "Belohnung" einen noch höheren Schwierigkeitsgrad freigeschaltet
    (Wtf Nintendo...)
    Ist ja eigentlich bei jedem F-Zero so, wenn du es auf Experte gemeistert hast, schaltest du den Master-Modus automatisch frei. Bei F-Zero gibts keine Belohnungen, man belohnt sich selbst mit Skills.
  • Avatar von Darkmask
    Darkmask 13.01.2015, 16:46
    Ich wäre ebenfalls für ein neues F-Zero für Wii U, aber ein 3D-F-Zero für den 3DS wär jetzt auch nicht schlecht

    PS: Hab in F-Zero GX vor kurzem alle Cups auf "Experte" gemeistert und habe zur "Belohnung" einen noch höheren Schwierigkeitsgrad freigeschaltet
    (Wtf Nintendo...)
  • Avatar von Garo
    Garo 13.01.2015, 13:12
    Zitat Zitat von rowdy007 Beitrag anzeigen
    Jo hast recht. Ist aber vergleichsweise immernoch ziemlich wenig. Kann mir auch nicht vorstellen, dass es bei zeitgemäßer Grafik mehr werden könnten.
    Zu wenig? Ging nicht 4 Spieler + KI?
  • Avatar von rowdy007
    rowdy007 13.01.2015, 07:17
    Zitat Zitat von Tropicallo Beitrag anzeigen
    GX ging zu viert.

    Jo hast recht. Ist aber vergleichsweise immernoch ziemlich wenig. Kann mir auch nicht vorstellen, dass es bei zeitgemäßer Grafik mehr werden könnten.
  • Avatar von Strandboy
    Strandboy 13.01.2015, 02:41
    Ich würde mich auch über F-Zero auf der WiiU freuen. Glaube aber nicht daran, dass meine Wünsche erfüllt werden.
  • Avatar von Tropicallo
    Tropicallo 12.01.2015, 19:17
    Zitat Zitat von rowdy007 Beitrag anzeigen
    Der Multiplayer in F-Zero GX war gerade mal für zwei Leute. Ich bezweifle, dass es jemals ein F-Zero Multiplayer mit so vielen Leuten geben wird. Dazu ist die Wii U viel zu schwach. 60fps wird schon schwierig.
    GX ging zu viert.

    Nichtsdestotrotz fürchte ich, dass du mit deiner Kernaussage Recht hast.
  • Avatar von fearly
    fearly 12.01.2015, 17:10
    ahhh.. :-)

    Danke. Aber soooo schlimm finde ich das jetzt gar nicht. Bez. ist mir bisher noch gar nie richtig aufgefallen. ^^
  • Avatar von Garo
    Garo 12.01.2015, 15:50
    Zitat Zitat von fearly Beitrag anzeigen
    Wo zuppeln den die Charas in Mario Kart rum? ^^ hö?
    Er meint, dass die laggen. Quasi verschwinden und plötzlich woanders auftauchen oder nicht ins schleudern geraten, ob wohl du die aus deiner Sicht mit dem Panzer getroffen hast, die aber ganz woanders sind.
  • Avatar von fearly
    fearly 12.01.2015, 15:15
    Wo zuppeln den die Charas in Mario Kart rum? ^^ hö?
  • Avatar von Garo
    Garo 12.01.2015, 15:06
    Zitat Zitat von Lehtis Beitrag anzeigen
    Wie immer super Artikel!

    Ein 60fps Teil für die WiiU mit Online Multiplayer mit ~30 Leuten wäre der Hammer!
    Dazu einen guten Singleplayer und der Fan bekommt alles was er will.

    Als Neuerung wäre ein Streckeneditor super den man wie "Trackmania" zusammen bauen kann am WiiU Gamepad.

    Selber hab ich den N64 Teil am meisten gespielt und geliebt.^^
    Der Gamecube Teil schaut super aus und bot tolle Neuerungen. (Auto selber bauen), aber war Bock schwer! Selbst beim leichtesten Schwierigkeitsgrad habe ich es nicht geschafft es durchzuspielen! Da gabs eine Mission wo man 1. werden musste und das war unmöglich.
    Also bitte diesmal Schwierigkeitsgrade einbauen die man auch schaffen kann

    Und bitte beim WiiU Teil auch KO System einbauen. Also man fährt unendlich Runden und muss versuchen alle raus zu hauen. (Das war beim N64 Teil einfach nur genial )
    DEATH RACE!!! Awesome Mode! Auf jeden Fall.
  • Avatar von Balki
    Balki 12.01.2015, 14:59
    30 Spieler fände ich auch etwas übertrieben für ein F-Zero. 12-16 wären schon super. Wenn die dann noch vernünftig dargestellt/berechnet werden und nicht so umher zuppeln wie in Mario Kart, ist alles gut.
  • Avatar von rowdy007
    rowdy007 12.01.2015, 14:40
    Zitat Zitat von Lehtis Beitrag anzeigen
    Ein 60fps Teil für die WiiU mit Online Multiplayer mit ~30 Leuten wäre der Hammer!
    Dazu einen guten Singleplayer und der Fan bekommt alles was er will.
    Der Multiplayer in F-Zero GX war gerade mal für zwei Leute. Ich bezweifle, dass es jemals ein F-Zero Multiplayer mit so vielen Leuten geben wird. Dazu ist die Wii U viel zu schwach. 60fps wird schon schwierig.
  • Avatar von Lehtis
    Lehtis 12.01.2015, 13:26
    Wie immer super Artikel!

    Ein 60fps Teil für die WiiU mit Online Multiplayer mit ~30 Leuten wäre der Hammer!
    Dazu einen guten Singleplayer und der Fan bekommt alles was er will.

    Als Neuerung wäre ein Streckeneditor super den man wie "Trackmania" zusammen bauen kann am WiiU Gamepad.

    Selber hab ich den N64 Teil am meisten gespielt und geliebt.^^
    Der Gamecube Teil schaut super aus und bot tolle Neuerungen. (Auto selber bauen), aber war Bock schwer! Selbst beim leichtesten Schwierigkeitsgrad habe ich es nicht geschafft es durchzuspielen! Da gabs eine Mission wo man 1. werden musste und das war unmöglich.
    Also bitte diesmal Schwierigkeitsgrade einbauen die man auch schaffen kann

    Und bitte beim WiiU Teil auch KO System einbauen. Also man fährt unendlich Runden und muss versuchen alle raus zu hauen. (Das war beim N64 Teil einfach nur genial )
  • Avatar von justforfungamer
    justforfungamer 12.01.2015, 11:34
    Das wäre neben Mario Kart 8 doch ein Highlight für die Wii U.
    Aber leider müssen wir uns noch lange gedulden, bis dieser Traum Wirklichkeit wird.
  • Avatar von Taurin
    Taurin 12.01.2015, 06:18
    Das satellaview sieht ja geil aus! Die sounds waren ja schon mal n64 style! Danke für den Bericht.
  • Avatar von fearly
    fearly 11.01.2015, 22:24
    Wave Race HD ohhhhh
  • Avatar von Demon
    Demon 11.01.2015, 22:00
    Zitat Zitat von Stefan K. Beitrag anzeigen
    Eigentlich kann Nintendo das GameCube F-Zero nehmen, die Grafiken auf HD polieren, neue Strecken machen, Story-Mode entfernen (war eh zu schwer), dafür einen Onlinemodus integrieren und fertig.
    Story-Mode und schwer? Ach komm...
    Ne, ein komplett neues F-Zero würde hinhauen, wir brauchen da keine Remakes oder einfach nur ne doofe Verbesserung...
    Was ganz Neues sollte auf jeden Fall mit dabei sein. *Träum, träum*
  • Avatar von 1UP-Maschine
    1UP-Maschine 11.01.2015, 21:39
    Irgendwie hab' ich jetzt mehr Bock auf eine Satellaview-VC als auf ein neues F-Zero...
  • Avatar von Stefan K.
    Stefan K. 11.01.2015, 20:54
    Eigentlich kann Nintendo das GameCube F-Zero nehmen, die Grafiken auf HD polieren, neue Strecken machen, Story-Mode entfernen (war eh zu schwer), dafür einen Onlinemodus integrieren und fertig.
  • Avatar von virus34
    virus34 11.01.2015, 20:52
    Vielen Dank wieder mal für den tollen Bericht.
    Vielleicht erscheint es ja doch noch für die WiiU, vielleicht aber auch erst mit der nächsten Konsole als Launchtitel, man weiß es nicht.
    Worüber ich mich auch sehr freuen würde (nachdem ich durch den Text daran erinnert wurde) wäre ein neues Waverace. Habe auch das Jetski fahren bei Wii Sports Resort geliebt und würde eine Waverace mit aktueller Grafik einfach gigantisch finden. Oder ein neues Endless Ocean, wäre auch super.
  • Avatar von Fringe627
    Fringe627 11.01.2015, 20:18
    Danke Nintendo-Nerd ist wirklich schade, dass Nintendi die Fans da so hängen lässt, auch wenn es wahrscheinlich nicht besonders viele interessiert
  • Avatar von Demon
    Demon 11.01.2015, 18:46
    Gut geschrieben.
    Seit Jahren hoffe ich auf einen neuen Teil der Serie, bin mit F-Zero X aufgewachsen und habe es als Kind geliebt, wie kein anderes Game.
    Mein Wunsch: Kündigt an der E3 ein neues F-Zero an, das würde rocken wie Sau und mich erlösen.
    Ich will mir gar nicht vorstellen, wie der Soundtrack aussieht! Falls sie eine Cover-Version verkaufen, kauf ich mir 1000 Stück davon!

    Show me the game!

    PS: F-Zero Climax war eigentlich von den Ideen her das Geilste überhaupt und coole Pose am Anfang.

    Achja, den Anime würd ich euch wärmstens empfehlen, der ist so geil, das sogar ich am Schluss geweint hab. Die Story und alles drum und dran, herrlich...
  • Avatar von Tobias
    Tobias 11.01.2015, 18:44
    Zitat Zitat von Fringe627 Beitrag anzeigen
    Ist grad ein bisschen Off-Topic, aber könntet ihr mal in Inside Nintendo Recherche über Nintendo TVii anstellen? Kommt das überhaupt noch? Wieso lässt Nintendo Europa einfach fallen? Und wieso geben sie nicht einmal Bescheid? Mich macht das Programm noch verrückt ich würde mir das so sehr wünschen...
    Da gibt's leider nichts zu recherchieren. Die letzte Info davon ist diese hier - puh, das ist ja wieder fast genau ein Jahr her. Entschuldigen sich halt dafür, dass der Service noch nicht verfügbar ist, aber arbeiten weiter dran. Die Mikroseite wurde seitdem nicht aktualisiert. Inzwischen glaub ich kaum, dass da noch was kommt. Scheint an den Lizenzen zu liegen, vllt. ergeben da die Verhandlungen einfach nichts. Aber ist schon echt ungeschickt, dass der Menüpunkt immer noch so prominent im Wii U-Menü vertreten ist.
  • Avatar von Garo
    Garo 11.01.2015, 18:36
    Brace yourselves. Strategos is coming...

    Ich bin auch stark für eine Wiederbelebung der Reihe. Wenn ich's nicht falsch verstanden habe, ist der aktuell zuständige Director derselbe, der auch für Stairfax zuständig ist, ergo gibt es auch einen Director.
    Ich glaube die Chancen stehen gut.
  • Avatar von Fringe627
    Fringe627 11.01.2015, 18:29
    Ist grad ein bisschen Off-Topic, aber könntet ihr mal in Inside Nintendo Recherche über Nintendo TVii anstellen? Kommt das überhaupt noch? Wieso lässt Nintendo Europa einfach fallen? Und wieso geben sie nicht einmal Bescheid? Mich macht das Programm noch verrückt ich würde mir das so sehr wünschen...
  • Avatar von ahixd
    ahixd 11.01.2015, 18:25
    Sehr guter Beitrag
    Bisher fand ich alle Teile ganz gut, aber den N-64 Teil fand ich persönlich am besten.
    Das Game war einfach abnormal geil!
    Das Spiel hat 100% Potenzial.
    Auch neue Ideen dafür hab ich allein schon ohne Ende, da die Reihe noch gar nicht "abgenutzt" ist.
    Also ich würde mich wirklich freuen wenn ein neuer Teil angekündigt würde
  • Avatar von Tobias
    Tobias 11.01.2015, 18:19
    Seit ein paar Monaten komme ich irgendwie mehr und mehr in F-Zero-Laune. Hab bislang zwar nur F-Zero für SNES sowie Maximum Velocity. Aber sobald F-Zero X im Wii U-eShop erscheint (das muss doch irgendwann mal so weit sein!), würde ich es mir sofort holen. Und ein F-Zero für Wii U, keine Frage, wäre ein Day-One-Kauf.