In einem aktuellen Interview mit der Kyoto Shimbun (Tageszeitung) gibt Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa seltene Einblicke in die Zukunft des Unternehmens – von der Preisfrage der Switch 2 bis hin zu neuen Spielen, Filmen und sogar Anime-Ambitionen. Dank einiger Übersetzungen (via @ninpatentswatch.bsky.social) können wir euch Einblicke in diverse Aspekte des Interviews geben.
Switch 2: Preis & Verfügbarkeit
Im Interview bestätigte Furukawa , dass die Versorgungslage mit Switch 2 Konsolen weltweit stabilisiert werden konnte. Einzig in Japan sieht er noch Verbesserungsbedarf. Hinsichtlich des Preises äußerte sich Furukawa gewohnt zurückhaltend und wollte keine Aussagen zu möglichen Anpassungen treffen.
Neue Spiele ab 2026: Bekannte Reihen und frische Ideen
Mit Blick auf das Software-Angebot kündigte Furukawa an, dass Nintendo im Jahr 2026 sowohl neue Ableger beliebter Serien als auch komplett neue Spiele plant. Ziel sei es, die Erwartungen der Fans zu erfüllen und zugleich Raum für frische Ideen zu schaffen. Man darf hier gespannt sein, inwiefern sich das Line-Up für dieses Jahr gestalten wird.
Filme: Mario, Zelda und die Zukunft der Marke
Auch in Bezug auf das Geschäft außerhalb der Produktion von Videospielen äußerte sich der Präsident. So zielen die kommenden Filme weniger auf kurzfristigen Gewinne, sondern vielmehr auf die langfristige Stärkung der eigenen Marken. Rund um den kommenden Super-Mario-Film will Nintendo gezielt Spannung aufbauen, während Informationen zum geplanten Zelda-Film schrittweise folgen sollen. Außerdem bestätigte Furukawa, dass man weitere Filme plant.
Anime und Streaming: Eine vorsichtige Perspektive
Auf die Frage nach möglichen Anime-Produktionen oder Streaming-Inhalten reagierte Furukawa ebenfalls zurückhaltend, gab der Idee aber keine grundsätzliche Absage. Zwar sei es aktuell schwierig, ein solches Angebot umzusetzen, doch wenn es gelinge, Inhalte zu schaffen, die sich klar von anderen Anbietern abheben und „typisch Nintendo“ sind, könne dieses Feld künftig an Bedeutung gewinnen.
Während sich Furukawa im Interview gewohnt im PR-Sprech äußert, lassen die vorsichtigen Ausblicke in Richtung Anime und Streaming aber auch auf ein offeneres Nintendo erblicken. Zugleich ist es aber üblich dass sich Nintendo keinesfalls in die Karten schauen lässt.



-thumbnail-400-400.webp?quality=90&width=3840)



